Hessisch- Waldeckischer Gebirgs-
und Heimatverein

       
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Veranstaltungsberichte

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2015

Erste Wanderung am 04. Januar 2015

Die vier Wanderführer Ruth Brostmeyer u. Artur Mandel, die die A-Gruppe führen werden,
sowie Manfred Schweitzer u. Bettina Schönfeldt, die die B-Gruppe ans Ziel führen werden.
Die A-Gruppe beginnt vom Gut Laar mit 16 km, und die B-Gruppe beginnt ihre Wanderung
kurz vor Siebershausen mit 13 km.

Laar ist ein Stadtteil von Zierenberg. Der Name Laar bedeutet Siedlung. Laar besteht aus einigen Häusern des Gutshofes, der Alten Mühle und dem Schloss mit Parkanlage und liegt im Bereich des Habichtswaldes. Jeweils nur wenige km entfernt liegen die Burgruinen Schartenberg, Falkenberg, das Schloss Escheberg und die Burgruine Malsburg. Eine alte Mühle, die zum Gut gehört, wurde 1994 restauriert. 1599 erbaut als Wassermühle erzeugt sie noch heute Strom. Außerdem beherbergt sie ein Mühlenmuseum. Neben Gut und Mühle gibt es noch das Schloss Laar mit einer schönen Parkanlage und einem kleinen Teich.

Die A-Gruppe hat erst mal einen längeren Anstieg vor sich durch Wald und am Waldrand entlang über Feldwege und streift das Gebiet der Ruine Malsburg. Der weitere Weg Richtung Sieberhausen jetzt auf dem Märchenlandweg führt uns vorbei am Gutshof Sieberhausen. Wir können von dort einen herrlichen Ausblick auf die altertümliche Malsburg genießen. Bei schönem Sonnenschein, nur ganz kurz, und den grünen Wiesen, für diese Jahreszeit unnatürlich, legten wir eine kleine Trinkpause ein. Weiter führt uns der Weg am Waldrand entlang des Igelbetts, der nördlichen Erhebung des Malsburger Waldes. Nach Verlassen des Waldgebietes sehen wir Niederlistingen vor uns.

Von Niederlistingen, immer noch auf dem Märchenlandweg, führt unser Weg wieder am Waldrand entlang, nach Ersen. Wenn wir Ersen hinter uns lassen, führt der Weg wieder abwechslungsreich durch Feld und Wald nach Niedermeiser, unserem Ziel.
In der Gastwirtschaft Heidi Mathusek haben wir dann unser Mittagessen, was allen sehr gut geschmeckt hat, eingenommen.
Alle waren sich einig, dass war eine wunderschöne Wanderung.

Unseren 4 Wanderführern für Ihre Vorbereitungen und Ausführungen dieser 1. großen Wanderung im Neuen Jahr sagen wir herzlichen Dank..
H.S.


"Weimar kennen lernen"

Unter diesem Motto trafen sich 28 Wanderinnen und Wanderer am Dienstag, 24.02.2015, mittags am Rathaus in Ihringshausen und dann am Bahnhof in Weimar. Nach dem verschneiten Vortag überraschte uns das Wetter mit Sonnenschein. Unsere Wanderfreundin Kati Klenk führte uns vom Bahnhof zunächst über den Servitutgraben, von den Weimarern einfach Dorfbach genannt, und erläuterte uns, dass dies nicht die Ahne ist, denn diese entspringt im Habichtswald und macht vor Weimar einen Bogen nach Heckershausen.

Danach führte sie uns zum alten Backhaus, zum Dorfplatz mit einem schönen Fachwerkhaus auf dem einmal im Jahr das Lindenfest gefeiert wird, zu dem auch das Backhaus einmal in Betrieb genommen wird. Vor dem alten Rathaus - heute mit neuen Funktionen gefüllt - staunten wir über die schmale Turmspitze. Über dem Tor war eine Sonnenuhr angeordnet und zwei Fenster, die zusammen wie ein Gesicht aussahen. Weiter ging es zum neuen Rathaus, ehemals Schule, an der tausendjährigen Kirche.


Kati erläutert den Verlauf von Dorfbach und Ahne

Anschließend zeigte sie uns noch den Neubau eines Seniorenzentrums, aus Holzbauteilen errichtet und zur Zeit im Innenausbau. Danach verließen wir den alten Ortskern und wanderten Richtung Kammerberg. Unterwegs kreuzten wir die Straße nach Fürstenwald, wo uns Kati erklärte, dass die Fürstenwalder lieber mit Weimar zusammen gegangen wären, weil viele Familienbande und Freundschaften beide Orte verbanden, wohingegen Heckershausen lieber mit Vellmar zusammengelegt worden wäre.

Wir wanderten am Kammerberg vorbei und weiter hinauf und genossen den herrlichen Ausblick auf Habichtswald und Dörnberg, jedoch ohne Herkules. Dort oben mussten wir sogar noch über Schnee laufen. Diese Aussichten müssten zu einer angenehmeren Zeit noch schöner sein. Durch das Neubaugebiet am Kammerberg liefen wir nun bergab, auch über eine Treppenanlage und gelangten bald zu unserer Einkehr bei leichtem Graupelregen.

Das Essen und Trinken im Gasthaus "Zum Bahnhof" entschädigten uns für dieses kleine Ungemach. Viele von uns hatten Weimar aus dieser Sicht noch nie gesehen und freuten sich, an dieser Wanderung teilgenommen zu haben. Der Vorsitzende sprach Kati den Dank der Wanderer für diesen schönen Tag aus.
K.K.


Wanderung am 08.03.2015 "Erster Abschnitt des 130 km langen Werra-Burgen-Steig"
und wir konnten erleben, dass er den Namen "Steig" auch verdient hat.

Es führten die Gruppe-A mit 20 km A. Schmidt u. G. Lauff,
die Gruppe-B mit 15 km G. u. K. Dietrich.

Die Gruppe A startet gleich mit längeren Anstiegen und wir merkten zum Glück, dass die Wettervorhersage stimmt, blauer Himmel, die Sonne verwöhnt uns angenehm.
In Albshausen haben wir eine sehr schöne alte Kirche mit ausgefallener Deckenbemalung besichtigt. Außerhalb des Ortes hatten wir unsere Frühstückspause mit einer herrlichen Aussicht auf Albshausen. Wir blickten auf die reizvolle Landschaft, die durch die teilweise hügelichen Felder viel Abwechslung bringt.

Weiter ging es durch dichte Wälder und immer wieder Anstiege zum Schloss Berlepsch.
Lt. einer HR-Zuschauerwahl wurde Schloss Berlepsch zum schönsten Schloss Hessens ernannt .

Dieses Schloss erhebt sich auf den Anhöhen des Werratales von der reichhaltigen Natur der Berlepschen. Wälder auf einen Bergsporn. Es geht auf eine Gründung Arnolds Berlepsch zurück, der 1368/69 hier eine Burganlage errichtete. Das Schloss zeigt sich als spätmittelalteriche Festung. Im Verlauf des 16.Jahrhunderts kam es zu Erweiterungen im Stile der Weserrenaissance. Nach der Zerstörung des Dreißigjährigen Krieges gelang es, die Burg zunächst nur notdürftig herzurichten. Erst die Neubauten Ende des 19.Jahrhunderts schafften es Hans Berlepsch und der Architekt Schönmark die Lücken, die dieser Krieg gerissen hatte, zu schließen. Bei allen Neuerungen hat sich Schloss Berlepsch den Charakter einer spätmittelalterlichen Wohnburg erhalten. Dies macht die Besonderheit und den Reiz von Schloss Berlepsch aus.
Von der Parkterrasse herab blickt man auf die Schlosskapelle, die dort inmitten der Gräber der Familie liegt. Außerdem bietet sich von der Terrasse ein einmalig schöner Fernblick über das Werratal. In der Gartenanlage werden Konzerte abgehalten, ebenso Führungen des Schlosses.

Lippoldshausen unser gemeinsames Ziel, lädt mit seiner malerischen Umgebung und abwechslungsreichen Landschaft zu kurzen und längeren Wanderungen ein.
Die über 1.000 jährige Geschichte des Ackerbauerndorfes reicht mit ihren Anfängen bis in das 10.Jahrhundert n. Chr. zurück.

Bei der Heimfahrt hatten wir noch einen schönen Blick auf die ausgefallenen Fachwerkhäuser. Unsere Einkehr im Gasthaus zur Brücke in Lippoldshausen hatten wir uns alle redlich verdient.
Den Wanderführern vielen Dank für die sehr schöne Wanderung.
H.S.


4. Etappe des Habichtswaldsteigs von Naumburg, bzw. Netze
über Waldeck nach Hemfurth
- 15. April -

Wir hatten es mit einer der attraktivsten Wanderungen Nordhessens zu tun, der letzten Etappe des Habichtswaldsteigs. Südlich von Naumburg verließ die A-Gruppe mitten im Wald an einem herrlichen Frühlingstag bei Vogelgesang den Bus. Es lagen 19 km Wanderstrecke vor uns.

Bald ging es einen ausgefahrenen Fuhrmannsweg beim Hospitalkopf hinauf. Oben gelangten wir auf den Grenzsteinweg zwischen dem ehemaligen Fürstentum Waldeck (bis 1918) und dem Bistum Mainz. Der Wald nahm kein Ende und gewährte uns immer wieder märchenhafte Einblicke in Lichtungen und Wiesentäler bis wir am Waldrand ein malerisches Häuschen "Im Wiesengrund" erblickten. Wir befanden uns im namensgebenden Gebiet unseres "Hessisch-Waldeckschen Gebirgs-und Heimatvereins". Als wir auf der Höhe von bestelltem Ackerland standen, lag zum ersten Mal Waldeck in Sichtweite. Auch Netze erblickten wir, den Ausgangspunkt für die B-Gruppe mit 13 Kilometern.

Mehrfach gab es Höhen und Tiefen zu überwinden, bis schließlich der Aufstieg nach der Kleinstadt Waldeck begann, die aus dem 13. Jahrhundert stammt. Daneben liegt das stark befestigte Fürstenschloss Waldeck, das aus einer Burganlage des 12. Jahrh. hervorging. In Waldeck begaben wir uns zu einer Aussichtsterrasse in Nähe der Kirche mit Schlossblick. Da es sich um eine offene Kirche handelt, konnten wir auch den Schnitzaltar mit gemalten Flügeln bewundern.

Vom 400 m hohen Elsterberg am Stadtrand bot sich uns der Blick auf die einmalige Landschaft von Schloss mit Edersee. An der Stadtmauer, wo Scilla blühte, boten sich uns windgeschützte Rastplätze an. Steil führte der Weg hinab in den unteren Stadtteil von Waldeck mit ansehnlichen Hotels. Weiter wanderten wir am abschüssigen Ziegenberg, der seinen Namen erhielt, weil an ihm Ziegen weideten, die hier nachwachsende Bäume so oft anknabberten, dass heute Krüppelholz am Hang wächst.

Jetzt erforderte nur noch die 400 m hohe Kanzel einen Anstieg. Ein überwältigender Anblick auf das gegenüberliegende Schloss und den mit weißen Schiffen übersäten See bot sich uns als Belohnung. Eine Hütte und Throne laden zur Rast ein. Die dort zu lesende Sage erinnert an das hilfsbereite "Kanzelmännchen." Weiter gingen wir locker nur noch bergab über den Kellerwaldsteig, den auch die neu eingerichtete C-Gruppe nutzen konnte. Als Unterbrechung tauchte die "Kleine Kanzel" auf schroffen Klippen auf.

Die Staumauer lag uns zu Füßen. Sie riegelt den flächenmäßig zweitgrößten Stausee in Deutschland ab, der 28,5 km lang ist. Die Talsperre dient der Wasserbereitstellung für Oberweser und Mittellandkanal, dem Schutz der Unterlieger und als großflächiges Freizeitgebiet der Erholung. Die Mauer wurde 1908-1914 nördlich von Hemfurth gebaut, 1943 stark beschädigt und bis 1994 wieder aufgebaut und erneuert.

Vorsichtig schritten wir über den teilweise sehr schmalen und steinigen Pfad durch den bizarren Urwald hinab in die Ederauen, überquerten die stark befahrene B 485 und sahen gleich darauf nach der Ederbrücke das an der Eder gelegene Hemfurther Gasthaus "Kutscher Stub`n." Getränke und kräftiges Essen mundeten uns nach der anspruchsvollen Tour.

Unseren sechs Vorwanderern sei Dank für die wunderbaren ausgewählten Strecken! Nicht nur Ehepaar Nicolai, Ehepaar Huisinga, B. Schönfeld, R. Brostmeyer, sondern auch unser Busfahrer sorgte für unvergessliche Eindrücke in unserer hessisch-waldeckschen Heimat, indem er uns durch das Edertal, Züschen , Balhorn und Martinhagen in der abendlichen Sonne heimfuhr.
Ka.Kl.


Busfahrt am 23. April 2015 nach Würzburg

Um 8:00 Uhr starteten wir unsere Tagesfahrt und kamen nach einer schönen Fahrt gegen 11:00 Uhr in Würzburg an. Hier warteten bereits unsere 2 Stadtführer/in und die 1. Besichtigung erfolgte. Schloss Residenz und Hofgarten ist das Hauptwerk des süddeutschen Barocks und außerdem eines der bekanntesten Schlösser Europas. Die UNESCO nahm sie bereits 1981 als drittes Bauwerk in Deutschland in die Liste der zum Weltkulturerbe gehörenden Objekte auf.
Erbaut wurde es 1720-44 nach den Plänen Baltasar Neumanns. Bei der Zerstörung der Stadt am 16.März 1945 blieben das Treppenhaus, der Weiße Saal, Kaisersaal und der Gartensaal erhalten. Hierbei sei erwähnt, dass bei dieser Zerstörung 5.000 Menschen starben und alle Häuser und Gebäude bis auf 5 zerstört wurden.

Nun zu den wunderschönen Kirchen, die uns unser Stadtführer, gebürtig in Münster, in geschichtlich und interessanter Form erklären konnte. Man merkte, dass er seine Heimatstadt liebt. Das größte Gebäude, der Dom St. Kilian und andere imposante Kirchen erklärte uns geschichtlich unser Stadtführer.

Nun sind wir am Main, der eine Gesamtlänge von 387 km hat, mit einem herrlichen Blick auf die Festung Marienberg. Diese wurde auf einer Bergzunge etwa 100 m über dem Main errichtet.

Bei unserer Stadtbesichtigung hatte sich unser Stadtführer etwas schönes einfallen lassen. Walther von der Vogelweide in der Kleidung des Originals sang uns mit Bekleidung seiner Laute 2 schöne alte Lieder.

Jetzt wurde es Zeit, auf unser Schiff zu gehen, dass uns nach Veitshöchheim brachte. Während der Fahrt genossen wir unser Essen, welches wir während der Hinfahrt ausgesucht hatten. Es gab 5 verschiedene Gerichte, die alle gut geschmeckt haben.
Veitshöchheim: Hier steht die einzige Brücke auf der Welt, die im Betonschubverfahren gebaut wurde.
Bei schönstem Wetter, blauer Himmel, Sonnenschein konnten wir während des Essens die einstündige Fahrt genießen. Nach einem kurzen Spaziergang kamen wir zum Sommerschloss-Hofgarten an, das 1680-82 erbaut wurde. Dieses wurde 1749-53 durch Baltasar Neumann vergrößert. Nach der Restaurierung 2001-5 des durch den Krieg zerstörten Schlosses, wurde der Hofgarten mit seinem angelegten Gewürzgarten und den Wasserspielen für die Besucher geöffnet. Der Park wurde 1760 angelegt, und wir können noch heute die etwa 300 Sandsteinskulpturen und die zahlreichen Wasserspiele bewundern.

Nun hatten wir uns alle, bevor wir unsere Heimreise antraten, eine Kaffeepause verdient. Gegen 20:00 Uhr kamen wir nach einer guten Fahrt in Ihringshausen wieder an.

Helene, Joachim und Andrea sagen wir unseren herzlichen Dank für diese wunderschöne Reise.
H.S.


Jahreswandertreffen 2015 des HWGHV

Im schönen Rosenthal im Burgwald trafen sich über 300 Wanderer der Zweigvereine des HWGHV Gesamtvereins zu ihrem Jahreswandertreffen am 26. April 2015. Wir waren mit acht Wanderfreundinnen und Wanderfreunden dabei. Vier wanderten mit ebenfalls vier aus Vellmar von Gemünden nach Rosenthal zum Wandertreffen.

Eingetroffen in Rosenthal gab es zunächst das Mittagessen und im Anschluss ein Buntes Unterhaltungsprogramm mit einem Männerchor, einer Gitarrengruppe, die Lieder zum Mitsingen boten, und einen sehr guten Musikverein, der die Wanderinnen und Wanderer zum Tanzen, Schunkeln, Klatschen und Mitsingen anregte. In dieser Zeit griffen fast alle zu Kaffee und Kuchen.


Fuldataler Wanderer beim Kaffeetrinken

Danach erfolgte die Wimpelbandausgabe durch den am Vortag neu gewählten 1. Vorsitzenden des HWGHV Gesamtvereins - uns allen bekannt - Hubert Thorwirth. Von uns natürlich voran unser Wimpelwart Horst Müller.

Nach dieser Zeremonie war es für uns Zeit, die Heimreise anzutreten. Es war eine harmonische Veranstaltung, von der wir beschwingt in den Abend fuhren.

Das Wetter war den Wanderern gewogen und das Miteinander - wir fuhren mit Vellmar und Hofgeismar hin und nach Haus - war für Alle eine Bereicherung.
KK


1. Mai - Frauenwanderung

Der 1. Mai und Wanderungen gehören einfach zusammen. Dazu trafen sich 27 Wanderinnen beim Ausgangspunkt Rathaus Ihringshausen und Andrea Schmidt begrüßte uns mit einem Gedicht von Heinrich Heine.
Im wunderschönen Monat Mai, ...

Außerdem bekamen wir ein Küßchen - von Ferrero- und so gestärkt konnten wir die Wanderung beginnen. Die Strecke führte uns an blühenden Erdbeerfeldern vorbei Richtung Wolfsanger. Viele von uns waren überrascht über ein neues Baugebiet, sowie über ein wunderschön angelegtes Erholungsgebiet mit Streuobstwiese. Außerdem lag Kassel aus einer tollen Perspektive vor uns. Andrea führte uns auf Feld und Wiesenwege Richtung Hasenhecke und die kurz vor der Blüte stehenden Rapsfelder und das herrliche frische Grün des Waldes, bestätigte uns, wie schön unsre Natur, die Heimat bzw. das Wandern ist. An einer idyllischen Raststelle zauberte Andrea einen großen Topf mit erfrischender Bowle aus dem Gebüsch und so konnten wir auf den 1. Mai anstoßen.

Das Gedicht vom Gänseblümchen von Heinz Erhardt,
Ein Gänseblümchen liebte sehr ...
rundete diese Pause ab und weiter ging es zur Märchenmühle. Nach 9,7 km haben wir das Clubhaus erreicht und das Wetter besserte sich, so dass wir uns im Freien Gegrilltes schmecken lassen konnten.
Es war eine schöne Wanderung, gut organisiert und von allen ein herzliches Dankeschön an Andrea.
H.H.


Kräuterwanderung am 9. Mai 2015

Altes Wissen neu entdecken war das Thema unserer diesjährigen Kräuterwanderung mit der Fachfrau für Heilkräuter Frau Astrid Brede. Unser Weg führte uns zur Termenei. Am Wegrand gab es immer wieder Neues und auch Vergessenes zu entdecken:

Heilkräuter für verschiedene Teesorten und Salben - Kräuterauszüge in Öl, zum Einreiben und auch zum Essen - Wildkräuter zum Würzen, Kochen und Konservieren sowie Beeren für Säfte und alkoholische Getränke. Die Natur hat uns viel zu bieten und die 2 1/2 Stunden unserer Wanderung vergingen wie im Fluge.

Die überraschende Endeinkehr fand in der Termenei-Hütte statt. Unsere Wanderführer Helene und Joachim Henneberg hatten zusammen mit Frau Brede einen köstlichen Imbiss mit verschiedenen Kräuterbutterbroten und Frischkäse mit Wildkräutern für uns vorbereitet.

Ein herzliches Dankeschön für den interessanten Samstag - Hildegard von Bingen hätte ihre Freude an uns gehabt.
LH.


Wanderfreizeit in Schönau am Königssee im Mai:
Verschneite Gipfel, wilde Wasserfälle, Sonne pur und vielfältige Kultur!


Der Wanderverein Fuldatal bot seinen Mitgliedern und Gästen in Bayern keinen "G 7-Gipfel" hinter verschlossenen Türen an, sondern öffnete wieder einmal alle Herzen für das wunderbare "Panorama" mit mindestens 7 Traumblicken 2015:

  • die schneebedeckten Gipfel mit dem Watzmann als Wahrzeichen des Berchtesgadener Landes
  • die romantischen Täler mit ihren blühenden Wiesen und urigen Alm-Gasthäusern
  • die reißenden und sprudelnden Gletscherflüsse mit ihren Wasserfällen
  • den Königssee mit seinem Echo, mit Bartholomä und der Saletalm am Obersee
  • die Salzbergwerks- und Sole-Kurstädte Berchtesgaden und Bad Reichenhall
  • die Mozartstadt Salzburg mit seiner Hochkultur
  • "die "Schön-Au" mit seiner lieblichen Wiesenlandschaft und seinen typischen Lehen-Höfen

Durch die bequeme gemeinsame Bus-An- und Abreise und die bewährte Unterkunft und beste Verpflegung für den Tag und "Selbstbewirtung" an den Abenden im Gästehaus "Panorama" des Landkreises Kassel (mehr unter www.haus-panorama.com) stimmten schon einmal die Rahmenbedingungen. Alles stimmte im Haus und jede/r war auf Anhieb begeistert von den gut eingerichteten Zimmern mit Balkon und Fernblick … Wenn nur das Wetter mitspielen würde … dachten wir noch vor der Abreise und bei der Ankunft, denn es schüttete seit zwei Wochen ununterbrochen im Berchtesgadener Land!

Doch wir hatten nur zwei graue "Übergangstage" zu ertragen, die für Museen wie das grandiose neue "Haus der Berge", die Themenwanderung "Soleleitungsweg Berchtesgaden" und die "SalzZeitReise" im Erlebnisbergwerk genutzt werden konnten

Und dann öffnete sich auch schon der Himmel - und der Blick auf die steil ansteigenden Bergmassive des Kehlsteins, des Jenner, des Watzmanns und des Hochkalters luden zu Wanderungen im Nationalpark und Biosphärenreservat Berchtesgaden ein.

Es gab - wie in den Vorjahren mit Liesel und Jürgen Huisinga - Angebote für gemeinsame Wander- und Spaziergängergruppen, weitere Museumsbesuche (z.B. auch das NS-Dokumentationszentrum Obersalzberg mit einer aktuellen Anne-Frank-Ausstellung), aber es gab natürlich auch viele Gelegenheiten, in kleinen Gruppen zu Fuß, mit den kostenfreien Buslinien oder in Taxi-Fahrgemeinschaften den Königssee, die Berglandschaften und -dörfer, die benachbarten Städte etc. zu besuchen.

So kamen die begeisterten Wanderfreundinnen und Wanderfreunde auf bis zu 150 km Wanderstrecke, was bei den vielen An- und Abstiegen z.B. auf den Jenner oder in der Wimbachklamm eine echte sportliche Leistung war, die "B-Gruppe" brachte es auf ca. 75 km und selbst die "Kulturreisenden", Sole-Kurenden und Shoppenden brachten es noch auf mindestens 60 km in den acht Tagen vor Ort! Und einen besonderen Spaß hatte unser 5jähriger Mattis, der nicht nur ca. 80 km auf den geplanten Wegen lief, sondern zusätzlich (trotz seines Handicaps durch einen Gipsarm) begeistert auf jeden erkletterbaren Felsen und in jede dunkle Nische kletterte, die sich im Zauberwald, auf der Saletalm oder auf dem Jenner finden ließen. Und dass, obwohl er ab spätestens 06.00 h schon Kika gucken wollte und bis in die Abendstunden alle zum Wettlauf, Versteckspielen, Malen animierte.

An den Abenden gab es fröhliche Einstimmungsliedchen von Helmut Werner mit seiner Mundharmonika, ehe die kurzen Rückblicke auf den Tag und Ausblicke bzw. Verabredungen für die jeweils folgenden Aktivitäten auf der Tagesordnung standen. Nach einem einstimmenden Diavortrag von Gerhard Zintel über frühere Freizeiten und beeindruckende Wandertouren gab es von Hochkultur mit dem Salzburger Domchor und -orchester über Bauerntheater bis zu Filmen und Diavorträgen über das Watzmann-Massiv und das Berchtesgadener Land anschließend für jede/n etwas. Mit dem DFB-Pokalfinale und dem Rettungsspiel für den HSV kamen auch die Fußballfreunde nicht zu kurz, so dass nicht sehr viel Zeit für Lieder-, Spiele- und Schnuddelabende in den Gruppenräumen und an der Bar blieb.

Umso schöner war, dass wir den Abschlussabend noch einmal alle gemeinsam genießen konnten.

Die "Reiseleitung" dankte vor allem Helene Henneberg, Gaby Dietrich, Helga Seim, Margot Wagner, Willi Bäcker und Helmut Werner für ihren Einsatz bei der Vorbereitung und für ihre Musik-, Lied- und Gedichtbeiträge und die Geschichten zum Schmunzeln. Und wir alle dankten der Hausleitung und den Mitarbeiter/innen mit einem Gedicht von Heidi Zintel und einem Beitrag in die Trinkgeldkasse.


Namens des Vorstands und der Teilnehmer/innen dankten Gaby Dietrich und Heidi Zintel dem Leitungs- und Bespaßungsteam aus Heidi Nikolai (zusätzlich mit einem geflochtenen Sennerinnen-Blumenkranz für die gute Vorbereitung und Organisation), Manfred Nikolai (für die Programmgestaltung und Moderation) und Mattis Hohe (für seine ansteckende Fröhlichkeit) mit einem üppigen "Flachgeschenk" für´s überfällige Dirndl und die Lederkrachene …
M.N.


Wanderung auf dem Panoramaweg um Gudensberg

Am Sonntag den 14. Juni 2015 machte sich eine Wandergruppe mit 24 Wanderern auf den Weg nach Gudensberg um festzustellen, ob der als Gudensberger Panoramaweg angepriesene Wanderweg hält was er verspricht: "Fernsehen im Chattengau"

Der Höhenweg verbindet die sieben um Gudensberg gelegenen bewaldeten Bergkuppen vulkanischen Ursprungs: Schlossberg, Lamsberg, Odenberg, Kammerberg, Günthersberg, Nenkel und Nacken - und weitere Aussichtspunkte in dem ansonsten flachen Landschaftsbild des alten Chattengaus.
Der Chattengau wird als das Herzland Hessens bezeichnet; seine Besiedlung ist seit der Steinzeit nahezu lückenlos nachweisbar. "Mattium" - wohl das heutige Maden, ein Nachbarort von Gudensberg, war der Hauptort dieser altgermanischen Grafschaft mit Gerichtsstätte - dem Thing.

Bei den herrschenden günstigen Wetterbedingungen konnten wir feststellen, dass der Panoramaweg aufgrund der hervorragenden Fernsicht seinem Namen alle Ehre macht. Der Schlossberg über der Stadt Gudensberg stellt mit einer beeindruckenden Aussicht über den Chattengau und darüber hinaus ein absolutes Highlight dar. Auf dem Schlossberg hatten die Grafen im Hessengau seit dem 11. Jahrhundert ihren Sitz auf der Obernburg, einer einstmals mächtigen Burganlage. Heute sind nur noch Teile der Mauern, der Unterbau des Bergfried und ein markantes Burgtor erhalten.

Da Gudensberg am gleichen Tag sein Stadtfest feierte haben unsere Wandergruppen die ausgewiesenen Wege teilweise abgekürzt, um genügend Zeit für eine kurze Stadtbesichtigung und einen Besuch der Obernburg zu haben.

Es war ein schöner Wandertag und - wie Wanderfreund Frieder Hobein im Namen des Vorstandes dankend feststellte - wurde von den Wanderführern Helene und Joachim Henneberg für die A-Gruppe und Liesel Huisinga und Angelika Schuster (in ihrem ersten Einsatz) für die B-Gruppe ausgezeichnet vorbereitet.
J.H.


Busfahrt nach Willingen

Die Spaziergängergruppe hatte am 18. Juni 2015 zu einer Tagesfahrt nach Willingen eingeladen. 43 Wanderfreunde und Gäste trafen sich um 9:45 Uhr am Rathaus Ihringshausen und 10:00 Uhr in Simmershausen. Nach einer gemütlichen Busfahrt kamen wir ca.12:30 Uhr in Willingen an. Dort erwartete uns in einem schönen Hotel das bestellte Mittagessen. Nach dem Essen fuhren wir mit der Kabinenseilbahn zum Ettelsberg.

Dort befindet sich seit 2002 der 59 m hohe Willinger Hochheideturm. Auf 875 m ü. NN ist seine Plattform der höchste begehbare Aussichtsturm in Nord-West-Deutschland. Mit dem Aufzug gelangt man auf die verglaste Aussichtsplattform. Von dort hat man einen einmaligen Blick über die Bergwelt Willingens, des Hochsauerlands, des Waldecker Landes und oft weit darüber hinaus.

Nach der Besichtigung hatten wir noch Zeit zum Kaffeetrinken. Gegen 19:30 Uhr kamen wir nach einer guten Fahrt in Ihringshausen wieder an.
Ursula Hallaschka und Christa Schmalz sagen wir unseren herzlichen Dank für diese wunderschöne Tagesfahrt.
K.E.


Besuch der Waldbühne Niederelsungen am 4.7.2015

Robin Hood - englischer Sagenheld des 12. Jahrhunderts, edelmütiger Räuber, Beschützer der Armen.

Die sozialkritischen Elemente der Person Robin Hood den Reichen nehmen, den Armen geben, die Würde des Einzelnen wahren und verteidigen sind mehr denn je aktuell und standen auch auf der Waldbühne Niederelsungen im Vordergrund.

In einer neuen Fassung erlebten wir den Kampf zwischen Gut und Böse, Heldenmut und Feigheit, Liebe und Hass. Viele Aktive aus dem ca. 1.000 Seelendorf Niederelsungen waren auf und hinter der Bühne beteiligt. Es gab viele interessante Details, eine beeindruckende Kulisse, opulent inszenierte Massenszenen und ein wohl dosierten Humor, mit denen dem spielenden Dorf einmal mehr ein Glanzstück gelungen ist.
A.H.


Familienwanderung am 11.07.2015 mit anschließendem gemütlichem Beisammensein

Etwas war anders als bei der gleichen Veranstaltung 2014! Das Wetter!
Während es vor einem Jahr kühl war und auch stark regnete, konnte die große Wandergruppe am Samstag mit dem 1. Vorsitzenden Klaus Kremin unsere schöne nordhessische Heimat im vollen Sonnenschein genießen. Sollte sich jemand für dieses Superwetter verantwortlich fühlen, so sei ihm herzlich gedankt!

Es war eine von dem Orga-Team gut überlegte kluge Idee, dieses sommerliche Familienfest am Samstag und nicht wie üblich am Sonntag stattfinden zu lassen.
Sie, die Organisatoren, haben es geschafft, der gr0ßen Wanderfamilie einen wunderbaren Nachmittag zu bereiten!
Ein großer Dank an die elf Männer und Frauen für die sehr angenehme Bewirtung. Ihr wart "Spitze"! Auch die Kuchenbäcker haben sich wieder einmal selbst übertroffen.

Neben dem leiblichen Wohl, das nicht zu unterschätzen ist, ist das auch kulturelle und, wie kann`s bei Andrea anders sein, das " Brainstorming" nicht zu kurz gekommen. Ursel und Manfred sorgten mit einem kleinen Sketch für Erheiterung, das gemeinsame Singen ging dank Akkordeon-Begleitung beinahe chormäßig und machte großen Spaß.

Wie teamfähig ältere Menschen, die sich durch ihre gemeinsamen Interessen, dem Wandern, der Liebe zur Natur, kennen und schätzen gelernt haben, sein können, bewies das Ratespiel. Da blieb keine Frage offen! Jeder half jedem! Soviel Kommunikation, unter mehr als 60 Interessierten, erlebt man selten! Und dabei war es nicht einmal laut!

Die Familienwanderung hat auch wieder einmal Menschen, Freunde zusammengeführt, die sich durch widrige Umstände länger nicht gesehen, aus den Augen verloren hatten. Sie fanden Gelegenheit, viele schöne Erinnerungen auszutauschen. Allein diese Tatsache ist ein Grund, sich auf den Familienwandertag 2016 zu freuen!
H.Z.


Radwandern im Altmühl- Donautal 19. - 26. Juli 2015

Der Vorschlag, die alljährlich stattfindende 8tägige Vereins-Radwanderung im Altmühltal durchzuführen, kam von unserem inzwischen verstorbenen Wanderfreund Hilmar. Schon früh hatte er mit der Planung für die 18. Radwanderung in Folge begonnen. Sein gewähltes Standquartier war der Ort Gunzenhausen. Unvorhersehbare Umstände im Laufe der weiteren Planung reduzierte die Teilnehmerzahl auf drei Radfreunde, die jedoch von Hilmars Wahl angenehm überrascht wurden.

Die Stadt "Gunzenhausen - Zentrum im Fränkischen Seenland" bietet eine Vielzahl an Kultur und Freizeitmöglichkeiten aller Art. Insbesondere das Radwandern um den Altmühlsee, den Brombachsee (Brombachsee / Großer Brombachsee) und die damit verbundenen Abstecher in die Region, sind bleibende Erlebnisse. Das Wetter, zum Teil recht warm, konnte kaum besser sein!

Beeindruckend war die Tour auf dem Altmühl-Radweg von Gunzenhausen nach Eichstätt. Bis Treuchtlingen ist das Altmühltal weit und offen. Ab hier wird das Tal enger. Steile Hänge mit vielen dominierenden Kalksteinfelsen säumen den Verlauf der Altmühl.

Auf Anraten verlegten wir nach einigen Tagen unser Quartier nach Kehlheim. An allen Ecken in Kehlheim gibt es Geschichte zu entdecken; Rund um die Stadt lädt eine einzigartige Naturlandschaft zum Radwandern ein.

Unsere Touren im unteren Altmühltal, zum Teil entlang des integrierten Main-Donau-Kanals, ergänzten unsere Eindrücke von diesem Tal. Ebenso beeindruckend waren unsere Radwanderungen an der Donau, zum Teil auf dem Donau-Radweg, oberhalb und unterhalb Kehlheims. Das Erlebnis besonderer Art war die Fahrt auf einem kleinen Kahn - mit Radtransport - durch die "Weltenberger Enge" (Donaudurchbruch) mit ihren schroffen Felsen.

In der Rad-Woche wurde eine beachtliche Strecke ohne Komplikationen gefahren. Radwandern im Altmühl- Donautal ist schon ein besonderes Erlebnis!
G.Z.


Sonntagswanderung am 2. August 2015 im Knüllgebirge

Die Gruppe A wanderte mit Wanderführerin Andrea Schmidt und -Führer Gerhard Lauff ca. 18 km. Wir verließen in Hülsa den Bus und starteten von dort unsere 18 km Strecke.

Hülsa ist heute ein Stadtteil von Homberg. Früher gab es ein Ober-und Niederhülsa. Niederhülsa gehörte zu den Junkern von Wallenstein. Hülsa liegt im Nordteil des Knüllgebirges auf 465 m. ü. NN. Hülsa ist seit 1974 staatlich anerkannter Luftkurort.1971 wurde Hülsa in die Stadt Homberg-Kassel eingegliedert. Auf dem Weg von Hülsa zum Knüllköpfchen sahen wir in der Ferne die Ruine Wallenstein.

Unsere Frühstückspause erfrischte uns, denn die Sonne war inzwischen ganz schön stark.
Das Knüllköpfchen ist ein erloschener Vulkan mit 633,8 m. ü.NN der zweithöchste Berg des Knüllgebirges.
Zurück Richtung Hülsa über Hergetsfeld auf einem wunderschönen Waldwanderweg gelangen wir nach Wallenstein.


Auf dem Weg nach Wallenstein

Hier erreichen wir den Eingang zur Lochbachklamm. Sie ist ein als Naturdenkmal ausgewiesenes Landschaftselement des Osthessischen Bergland .Durch die Klamm fließt der Lochbach als Zufluss der Efze. Leider hatte es wohl lange nicht geregnet, doch die Kühle tat uns allen sehr gut. Am liebsten wären wir die 16 Holzbrücken wieder zurück gelaufen. Doch wir hatten ja noch ein Stück Weg vor uns.

Die Gruppe B mit 12 km geführt von Helene und Joachim Henneberg, die vom Knüllköpfchen zur Lochbachklamm gewandert waren, sollte uns eigentlich entgegen kommen, doch wir hatten uns verpasst, aber das Mittagessen haben wir gemeinsam eingenommen.

Die Stimmung war bestens und voller Lob und Dank für unsere 4 Wanderführer.
H.S.


Senioren Wanderung um den Osterbach - Bergbaurunde

Am 25.August 2015 trafen sich 34 Wanderer am Parkplatz des Alten Forsthaus in Holzhausen. Als Auftakt zu unserer Wanderung trug unser Wanderführer Frieder Hobein ein Gedicht von Josef von Eichendorff - 1. Morgenstrahl - vor.

Bei herrlichem Wetter, nicht zu heiß, wie die letzten Tage, aber bei angenehmen Temperaturen starteten wir unsere 7 km Strecke.

Alle Beteiligten waren gut zu Fuß und guter Stimmung, so dass wir gut vorankamen.
An dem Flüsschen Osterbach wanderten wir meist durch den Wald bei angenehmer Luft und konnten feststellen, wie schön doch der Reinhards Wald ist.

Frieder Hobein informierte uns immer über geschichtliche und trationelle Ereignisse. Am Knickhagener Weg stürzte im Jahre 1954 ein Düsenjäger ab und hier wurde ein Sühnestein und ein Steinkreuz errichtet. Die Wege zu den damaligen Zechenanlagen am Gahrenberg, Kleeberg und Osterberg führen durch die anmutige Landschaft des südlichen Reinhards Waldes. Unterwegs informieren Tafeln über die Besonderheiten der Zeichen und machen auf Spuren aufmerksam, die der Bergbau hinterlassen hat. Bei der Zeche Neuhoffnung wurde ein Plakat errichtet, welches die damaligen 8 Bergleute zeigt.

Bericht in Kurzfassung über den Bergbau-Holzhausen.
In der Gegend um Holzhausen wurde fast 400 Jahre lang bis 1970 unter Tage Braunkohle
abgebaut. Sie gab den Menschen Arbeit und lieferte für Industrie und Haushalte das begehrte Brennmaterial. Die allgemeine Holzknappheit, verbunden mit zusätzlichem Bedarf an Heizmaterial für die entstehenden Eisen-und Glashütten, regte den Kohlenabbau im 16./17. Jahrhundert an. Weitere Impulse gingen von der Industrialisierung um 1860/70 aus - maßgeblich aus der benachbarten Stadt Kassel.

In der Gaststätte Altes Forsthaus, Holzhausen haben wir uns das jeweils vorbestellte Essen schmecken lassen.

Es war eine sehr schöne Wanderung, die von Marga und Frieder .Hobein bestens vorbereitet und durchgeführt wurde. Hierfür bedanken wir uns bei Euch.
H.S.


Fahrt in den Oberen Bayrischen Wald, 30. Aug. bis 04. Sept. 2015

Mit 35 Teilnehmern war der hoteleigene Bus, der uns an einem herrlichen Spätsommertag nach Warzenried, nahe der tschechischen Grenze, brachte, recht überschaubar besetzt.
Eine imposante Hotelanlage, fast schon ein kleines Imperium, über dessen Entstehung durch enormem Fleiß und Liebe zur Heimat uns der Wirt an einem späteren Abend berichtete, stimmte uns auf schöne Tage zum Wandern, Erkunden der Gegend und Abschalten vom Alltag ein.
Wir fanden uns zum gemeinsamen Frühstück, den mehrmals im Garten stattfindenden Abendessen (Grillbüfett) bei Musik und Vorträgen zusammen. Sogar eine Fackelwanderung bereitete einigen viel Spaß.

Zu Beginn der gut vorgeplanten Unternehmungen teilte sich die Gruppe in 1/3 Wanderer und 2/3 Nichtwanderer.
Unter der allgegenwärtigen Obhut von Frieder Hobein brachte der Hausbus die" Nichtwanderer" bei einer Bayernrundfahrt zum Großen Arber, dem Großen Arbersee, nach Bodenmais und Kötzing. Auch der "Hausberg", der Hohe Bogen und das Grenzstädtchen Furth im Wald waren lohnenswerte Ziele. Bei einem Besuch der barocken Wallfahrtskirche b.hl. Blut, einer Glaskunstwerkstätte, Bärwurzverkostung, des historischen Further Drachen, machte man sich mit Brauchtum im Bayrischen Wald bekannt.

Frieder, Klaus Kremin und allen anderen Initiatoren sei für die Ideen und Vorbereitung dieser Reise ein herzliches Danke gesagt!

Die Wanderungen in Kürze:
Die erste 14 km lange Wanderung führte uns an der bayrisch-böhmischen Grenze entlang (früherer Eiserner Vorhang) in das Örtchen Vseruby (Neumarkt), der Partnergemeinde von Warzenried. Daß wir eine Staatsgrenze überschreiten mußten, nahmen wir kaum wahr. Bis auf das Hinweisschild der Tschech. Republik und der Grenzsteine gab es keine sichtbaren Zeichen der bis 1990 stark bewachten Grenze.

Ohne einen einheimischen Wanderführer erforderte der Wanderweg einer besonderen Aufmerksamkeit, war die Wanderung eine Herausforderung!
Zu einem erstaunlich günstigen Preis für ein Getränk erholten wir uns in einer kleinen Gaststätte, in der wir sehr freundlich bewirtet wurden.


Rast in Vseruby

Obwohl es keine schwierige Wanderung war, der Anstieg etwa 222 m betrug, waren wir froh, als wir gegen 15.00 Uhr unser Hotel erreicht hatten. Es war ein sehr heißer Tag und der Weg oft ohne Schatten.

Die Tour auf den großen Arber, bzw. über seine 4 Gipfel war großartig!
Der ortskundige Wanderführer Rudi hatte uns davon überzeugt, daß es (auch wegen des warmen Wetters) günstiger wäre, bis unterhalb des Gipfels mit der Kabinenbahn zu fahren und dann hochzugehen und auf der Höhe die tatsächlich 4 Gipfel zu erwandern. Das taten wir und es wurde daraus eine "Klettertour" mit einem sagenhaften Blick auf den bayrischen Wald. Unter uns der Große Arbersee. Vom Westgipfel aus konnte man den Kleinen Arbersee erblicken. Ihn erreichen wir nach einem langen Abstieg über die Chamer Hütte.


kurze Verschnaufpause

Schön gelegen und geradezu einladend machten wir auf der Terrasse der Jausenstation Rast.
Frisch gestärkt und ausgeruht erreichten wir über einen langen, abwärtsführenden, mit Baumwurzeln durchzogenen Weg den Kleinen Arbersee mit seinen drei schwimmenden Inseln. Interessant waren Rudis Erzählungen über die frühere Nutzung des Sees.
Nach einem heftigen Wiederanstieg erreichten wir den vereinbarten Ort, an dem der Bus uns aufnahm.

Die dritte Wandertour führte uns auf den "Hausberg" von Warzenried, dem Hohen Bogen, einem langgezogenen Bergrücken.
Diesmal wählten wir den Anstieg mit über 533 m, ab der Sesselbahn. Viele schöne Ausblicke auf Ortschaften, Seen, Felder, Wiesen und Wälder, die Erklärungen von Wanderführer Josef weckten unser Interesse beim Erwandern des "Baierweges" auf dem auch ein kurzes Stück der "Bayrische Jakobsweg" entlangführt.


Info durch den Wanderführer

Vorbei an den beiden Nato- Türmen erreichten wir das Berghaus Hoher Bogen auf dem Ahornriegel. Nach einer verdienten Rast brachte uns der Sessellift ins Tal, wo bereits der Bus auf uns wartete.

Den Tag vor der Heimfahrt verbrachten alle Wanderfreunde gemeinsam. Der Kurort Marienbad (Maridnske Lazne) stand auf dem Programm. Nach einer längeren Busfahrt empfing die Stadt der Mineralquellen und Moorbäder uns bei strahlendem Sonnenschein. Mit einem aus Prag angereisten Fremdenführer sahen wir die Vladimirkirche, durchliefen die Kolonaden, probierten das Heilwasser und fanden uns schließlich vor der "Singenden Fontäne" wieder, die an diesem Tag Beethovens Neunte Symphonie erschallen ließ. Ergreifend!


Führung in Marienbad

Weiter ging es mit dem Bus nach Franzensbad. Wesentlich kleiner als das fast mondäne Marienbad macht es einen eher beschaulichen ländlichen Eindruck.
Nach einer kurzen Durchwanderung des Städtchens mit Einkehr und kurz vor der Heimfahrt, fing es heftig an zu regnen. Wir fuhren über Eger zurück nach Warzenried, glücklich, auch den letzten Tag unbeschadet erlebt zu haben.
H.Z.


Letzte Etappenwanderung vom Fuldahöhenweg X 17 am 13.09.15

Das Wetter sah am Sonntag, den 13.09.2015 nicht vielversprechend aus, doch der Nebel verzog sich im Lauf unserer Busanreise. Der Himmel blieb bedeckt, aber wir gelangten trockenen Fußes an unsere Wanderziele im Bereich der Rhön. In Rönshausen entließ der Busfahrer die B-Gruppe zu ihrer 13-km-Strecke, die zunächst über Burkhardshöfe und Erlenhecke nach Welkers führte. Die A-Gruppe gelangte von der Straße "Doktorhaus" in Ried aus auf einen bequemen Waldweg, der an der noch ganz "jungen" Fulda entlang führt, die wir später als Flüsschen wieder sahen, an dessen sumpfigen Ufer sich Biber niedergelassen haben. Wir kamen schließlich nach Welkers, wo wir auf den Jakobsweg, einen Pilgerweg, gekennzeichnet durch eine Muschel, stießen. Von unserer Wanderführerin Helene erhielten wir eine Muschel am Band zur Erinnerung. An einer reich mit Blumen geschmückten Mariengrotte vorüber wanderten wir am Ortsrand zu unserem ersten Rastplatz, überdachten Holzbänken.

Weiter ging es auf ebenen Radwegen durch Autobahnunterführungen in die Randbezirke von Eichenzell. Es gab hier eine kleine versteckt gelegene Kapelle, in die wir voller Ehrfurcht eintraten, nachdem wir gehört hatten, dass sie von einem Überlebenden des schlimmen Eisenbahnunglücks von Eschede in Niedersachsen (am 3.06.1998 starben 101 Menschen, 88 wurden schwer verletzt) errichtet wurde. Noch ein Waldstück war zu durchqueren, und wir erreichten die Parkmauer von Schloss FASANERIE. Bei der Umrundung der Mauer sahen wir eingestürzte und ausgebesserte Stellen. Das Schloss selber wird auch ständig renoviert. Es wurde 1730 als Sommerresidenz der Fuldaer Fürstäbte begonnen und erst 1756 vollendet im Stil des Barock. Anfangs war es von einem streng symmetrischen Barockgarten umgeben. Der Kurfürst von Hessen wurde Besitzer des Schlosses, seit 1816 wandelte man den Park in einen englischen Landschaftsgarten mit geschwungenen Wegen um. Im Schlossmuseum befinden sich viele Kostbarkeiten und Sammlungen.

Da gerade "Tag des offenen Denkmals" war, empfingen uns im Wirtschaftshof des Schlosses die Klänge des symphonischen Blasorchesters Fulda sowie die Mitglieder unserer B-Gruppe, die uns schon erwarteten.
Gemeinsam verließen wir das Schloss durch die uralte Lindenallee. Von unseren 17 km war noch ein letztes Stückchen nach Engelshelm im Anblick des Florenbergs mit Liobakirche zu bewältigen.
Das griechische Restaurant "Zur kühlen Quelle" hatte leckere Speisen vorbereitet.

Wanderer, die im Laufe einer relativ langen Zeit von 2011 bis heute zur 13. Etappe an 10 bis 13 Etappen teilgenommen hatten, wurden mit einer Ehrennadel belohnt:
13 Etappen erreichte Andrea Schmidt ( Gesamtlänge 228 km)
12 Etappen erreichte Ruth Brostmeyer
11 Etappen erwanderten Ingrid Ebert, Anita König, Anna Marie Sauer, Peter Sauer, Helga Wambach
10 Etappen schaffte Rosemarie Jakob


Empfänger der Ehrennadeln

Unsere Gratulation gilt den unermüdlichen Wandersleuten und unser Dank den vier Wanderführern Helene und Joachim Henneberg, Andrea Schmidt und Gerhard Lauff.
Ka.Kl.


Rückblick Filmnachmittag - Jahreswandertreffen 2001

Im Rahmen der Spaziergängerwanderungen hatte unser Wanderfreund und Hobby-Filmer Horst Müller am 17. Februar 2015 zu einem Filmnachmittag im Freizeitzentrum Knickhagen eingeladen.

Es waren 43 Wanderfreunde gekommen um die Filmaufzeichnungen vom Jahreswandertreffen 2001 und die Jubiläumsfeier unseres Vereins zum 20 jährigen Bestehen zu betrachten.

Vorab einige Informationen zu dieser Großveranstaltung, für die sich unser Verein nach Abstimmung mit der Gemeinde Fuldatal zwecks Nutzung der Mehrzweckhalle, bereits 1999 beworben hat.

Das Jahreswandertreffen des Gesamtvereins mit seinen damals 45 Zweigvereinen findet jährlich mit Hauptversammlung usw. in einem anderen Zweigverein statt.
Als Zeitpunkt war für uns der 16. u.17. Juni 2001 festgelegt worden. Erwartete Gäste etwa 600 Personen. Die ersten Filmaufnahmen zeigten die Ausstattung und Dekoration der Halle.

Nach Auslegung der Halle mit Teppichboden durch unsere Wanderfreunde standen schon die erforderlichen roten Stühle und dekorierten Tische in Reihe und Glied in der Halle. Auf den Zuschauerreihen hatte der Bauhof eine große Bühne errichtet, die im Vordergrund mit Blumen und Grünpflanzen geschmückt war. Vor den großen Hallenfenstern waren lange Vorhänge und ein großes Vereinstransparent und 2 Fahnen befestigt worden. Im Eingangsbereich standen 4 große Bildwände mit Bildern unserer vielfältigen Vereinstätigkeit. An den Hallenwänden waren großformatige Bilder und an den Stirnseiten jeweils eine große 20 aus Styropor angebracht.

Die große Theke mit den vorgeschriebenen Abdeckungen aus Plexiglas für die Ausgabe von Mittagessen und Kuchen war bereits aufgebaut. Auch ein Blick hinter die Kulissen in den Nebenraum, wo die große Anzahl der von den Mitgliedern gespendeten Kuchen, sowie die ausgeliehenen großen Kaffeemaschinen standen, war zu sehen. Die Gästebewirtung hatte der Bastelkreis mit Unterstützung weiterer Frauen übernommen. Alle Vereinsmitglieder waren einheitlich mit weißem Hemd bzw. Bluse bekleidet und trugen unser Fuldataler Wappen und rotes Schaltuch und waren selbst in der Menge der Gäste nicht zu übersehen.

Programmablauf: Sonnabend 16.Juni 2001
Nachmittag Jahreshauptversammlung der Vorstände des Gesamtvereins u. der Zweigvereine Abend Jubiläumsabend "20 Jahre HWGHV mit Veranstaltungsprogramm sowie Musik und Tanz. Zum Auftakt spielten die Parforcejagdhornbläser Gahrenberg und brachten die Verbundenheit der Jäger mit den Wanderern zum Ausdruck. Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden unseres Vereins und Grußwort vom Vorsitzenden des Gesamtvereins, dazwischen Liedvorträge unseres Singkreises unter Leitung von Günter Hallaschka, wurden Ehrungen ausgesprochen.

Ehrungen erfolgten durch den Gesamtverein sowie der Gemeinde Fuldatal. Unsere Gründungsmitglieder wurden durch den Vereinsvorsitzenden geehrt.

Am Veranstaltungsprogramm waren außer den Jagdhornbläsern und unserem Singkreis die Landfrauen von Rothwesten mit flotten Tanzeinlagen, sowie der Verein der Rheinländer aus Kassel
mit originellen Tanzdarbietungen dabei. Zum Tanz spielten die "Torinos auf. Wie der Filmbeitrag zeigte war es eine gelungene Jubiläümsveranstaltung.

Sonntag 17. Juni 2001
Nach Eintreffen der Teilnehmer und Ausgabe der Festabzeichen begann um 9:00 Uhr der Gottesdienst durch Pfarrer Sperling aus Ihringshausen. Seine Morgenandacht war ganz auf das Thema "Wandern und Natur" abgestimmt. Der Singkreis brachte entsprechende Darbietungen: "Es tagt der Sonne Morgenstrahl - Irischer Wandersegen - Geh aus mein Herz - Laudate omnes gentes." - Der Film zeigte uns nochmals, welches hohe Niveau dieser Chor unserer Wanderfreunde seit seiner Gründung im Jahr 1997 erreicht hat.
Am Gottesdienst war außerdem der Posaunenchor der Kirche Simmershausen beteiligt.

Nach Beendigung des Gottesdienstes wurden 3 verschiedene Rundwanderungen durchgeführt. Danach gemeinsames Mittagessen. In der Mittagspause spielte der Musikzug Simmershausen mit flotter Musik.

Die Nachmittagsveranstaltung begann mit verschiedenen Grußworten und dem Festvortrag vom Vorsitzenden des Naturschutzbundes Deutscher Wald. Nach Beendigung erfolgte Kaffeetrinken und danach Übernahme des Wandertagswimpels von einer Wandergruppe des Zweigvereins Kaufungen, der das Jahreswandertreffen 2000 ausgerichtet hatte. Danach erfolgte die Ausgabe der Wimpelbänder von unserem Treffen an die teilnehmenden Vereine.

Auch am Nachmittag hatte der Singkreis das Programm aufgelockert. Die Bewirtung der Gäste mit Kaffee u. Kuchen sowie Getränke durch unsere Mitglieder hat reibungslos geklappt. Es waren immerhin etwa 650 Teilnehmer zu versorgen.

Durch gute Organisation und der Mithilfe aller Vereinsmitglieder, sowie Unterstützung durch die Gemeinde Fuldatal war unser Fest sehr gut gelungen und wir haben für diese Veranstaltung viel
Lob erhalten.

Für den umfassenden Filmbeitrag möchten wir unserem Wanderfreund Horst Müller an dieser Stelle nochmals herzlich danken!
K. M.


Wanderung am 1. November 2015 im Schauenburger Land

Die A-Gruppe wurde geführt von J. Henneberg und A. König. Die B-Gruppe von R. Brostmeyer und B. Schönfeldt.
Die heutige Wanderung im Schauenburger Land beginnt - A- Gruppe mit ca.17 km in Elmshagen. Die B-Gruppe mit ca. 12 km begann in Niedenstein.

Das Dorf Elmshagen liegt im Naturpark Habichtswald etwa 14 km südwestlich von Kassel.
Nach anfänglichem Nebel, kam die Sonne raus und begleitete uns bis zu unserer Rückfahrt. Die Farbenpracht der Blätter von gold-gelb bis rot ließ uns immer wieder innehalten.
Das Dorf Elmshagen wurde erstmals 1334 urkundlich erwähnt. Seit 1972 gehört Elmshagen zu Schauenburg.
Das Wahrzeichen von Elmshagen ist der Schandpfahl, der heute an der Hauptstraße steht und wohl eine Nachbildung ist. Der Pranger wird immer wieder erwähnt. Einem Buch zufolge stammt er aus dem Mittelalter. Der letzte am Pfahl angekettete und öffentlich der Schande Preisgegebene soll um 1814 ein Gänsedieb gewesen sein.

Von Elmshagen geht es weiter in südlicher Richtung durch den Langenberger Wald zum
Hessenturm.

Die B-Gruppe kam uns hier entgegen, sie hatten den Hessenturm bereits besichtigt. Die A und B Gruppe hatte von hier ab den gleichen Weg.
Den Hessenturm muss man im wahrsten Sinne des Wortes erklimmen. Es geht ziemlich steil hoch.

Auf der Spitze des Niedensteiner Kopfes steht der Hessenturm, er ist 475 m hoch.
Bei dem heutigen herrlichen Wetter konnten wir den weiten Blick über die Landschaft
Nordhessens, hinweg über die Basalkegel bis hin zum Nationalpark Kellerwald genießen.

Wir wanderten am Waldrand entlang und ließen den Ort Ermeteis liegen.

Jetzt lag der Bilstein vor uns(Langenberge), den wir umrundeten und erreichten dann nach einiger Zeit den Waldrand, von dem aus wir Großenritte sehen konnten. Großenritte liegt im Westen Baunatals am Südostrand des Naturparkes Habichtswald. Durchflossen wird es von der Leisel, einem Zufluss der Bauna.
2014 wurde der 5,7 km lange Ecco-Pfad" Kulturgeschichte Großenritte" eröffnet.

In der Gaststätte Hessischer Hof in Großenritte hatten wir dann unser Mittagessen eingenommen.

Es war eine herrliche Wanderung, so ein Glück" nur Sonne bei angenehmen Temperaturen. Die Stimmung war bestens und voll des Lobes für unsere 4 Wanderführer/rinnen. Vielen Dank!
H.S.


35 Jahre HWGHV Fuldatal  (07.11.2015)

Der HWGHV Fuldatal feierte in seinem Vereinslokal "Haus Schönewald" in Simmershausen. Neben den Gästen aus den Nachbarvereinen Kassel und Vellmar war auch der Bürgermeister, Herr Schreiber, und die Geschäftsführerin des Deutschen Wanderverbandes, Frau Ute Dicks, gekommen. Mitglieder des Vereins gestalteten wie immer den Abend.


Für 10-jährige Mitgliedschaft wurden geehrt: Ruth und Hubert Brostmeyer,
Karin und Dieter Endmann, Edda und Dieter Geißler und Bärbel Schneider


Für 25-jährige Mitgliedschaft wurden geehrt: Ruth und Horst Köppler und Ursula Pape

Für ihre 35-jährige Mitgliedschaft erhielten die Gründungsmitglieder Horst Endtricht, Elfriede Kniep, Eva und Dieter Landskron und Christa Schmalz eine Ehrenurkunde.
Der Vorsitzende, Klaus Kremin, erhielt die Goldene Ehrennadel des HWGHV Gesamtvereins.

 


Ursel Gühne und Karl Meiss schilderten in einem Zwiegespräch wie sich das Wandern seit der Mitte des vorigen Jahrhunderts bis heute verändert hat und was beim Wandern so passieren kann. Der Vorsitzende überreichte danach die Präsente



In humoriger Art schilderte Ursel Weinreich den Beginn und die ersten Jahre unsres Wandervereins



Gottfried Gaebelein berichtete über die Entstehung des Singkreises bis zu seiner Auflösung



Christa Schmalz, Emmi Eberhardt, Hilde Meiss und Gerda Carlberg schilderten die Aktivitäten des Bastelkreises und seines sozialen Engagements

Nach dem Abendessen ging es mit Musik der "Swing Combo Quattro" und Sketchen in den gemütlichen Teil.


Ruth Brostmeyer und Anita König schilderten als Ehepaar ihre Traumreise



Karin und Dieter Endmann stellten als Heiratsvermittler und einer Ehemann suchender Frau dar, dass auch eine Frau überzogene Wünsche haben kann

Gaby Dietrich übergab nach einer Tombola ohne Nieten die Preise, zum Beispiel ein Dinner bei Kerzenlicht.

Am Ende des Abends gingen alle mit dem Wissen nach Haus, dass sie einen wunderschönen Nachmittag und Abend verbracht hatten.
K.K


Adventszauber in der Autostadt Wolfsburg

Ziel unserer diesjährigen Adventsfahrt am 5. Dezember 2015 war die Autostadt in Wolfsburg. In dem 28 Hektar großen Themen- und Erlebnispark dreht sich alles um das Thema Mobilität.

Zu den beliebtesten Attraktionen der Autostadt gehört das besucherstärkste Automobilmuseum der Welt. Hier werden Modelle von mehr als 50 Herstellern präsentiert. Schmuckstücke aus über 125 Jahren Automobilgeschichte sind zu sehen. In der Ausstellung "Autowerk" können die einzelnen Produktionsschritte der Fahrzeugherstellung hautnah verfolgt werden. Hier wird Technik und Forschung verwirklicht. Eingebettet in die Lagunenlandschaft präsentieren sich die Marken des Volkswagen-Konzerns in acht eigene Pavillons.

Im Rahmen einer Schifffahrt auf dem Mittellandkanal bekamen wir einen Überblick über die Gesamtgröße des Produktionsgeländes und erhielten gleichzeitig Informationen über Sehenswürdigkeiten an der Strecke.


Schifffahrt auf dem Mittellandkanal mit Informationen über Sehenswürdigkeiten an der Strecke

Die anschließende Übersichtsführung ermöglichte uns einen Eindruck über die Vielfalt des Geländes. Speziell für die Adventszeit hat sich die Autostadt in ein Winterwunderland mit tausenden funkelnden Lichtern und einem großen Wintermarkt verwandelt. Selbst eine Schneelandschaft, in der Kinder mit dem Bob fahren konnten, war vorhanden. Die Lagune bot eine Eislandschaft, die für alle Schlittschuhläufer zur freien Verfügung stand.

Eine Eisrevue mit internationalen Eiskunstläufern bildete den Abschluss. Der Eindruck über die Vielfalt des Geländes, dem Wintermarkt mit seinem Budenzauber, dem musikalischen Rahmen und der Eisrevue war enorm.

Es war eine interessante, erlebnisreiche Adventsfahrt.
A.H.



2016

Wanderung am 7. Februar 2016 durch das Diemeltal

Wanderführerinnen: Ruth Brostmeyer, Bettina Schönfeldt, Liesel.Huisinga und Angelika Schuster.

Bedingt durch die zum Teil sehr schlechten Wege, wanderten 27 Personen nicht auf den Höhen des Diemeltals, sondern durch das Diemeltal mit ca. 15 km.

Der Bus setzte uns in Muddenhagen ab. Muddenhagen ist ein Ortsteil von Borgentreich, Kreis Höxter in Nordrhein-Westfalen und liegt an der Grenze von Ostwestfalen zu Nordhessen im Südosten des Naturparks Teutoburger Wald am Fuße des Eggegebirges. Etwa 550 m westlich vorbei fließt der Diemel-Zufluss Alster. Einen Blick auf Körbecke mit der schönen Kirche. Unser Weg führte uns immer an der Landesgrenze-Nordrhein-Westfalen und Hessen vorbei.
Lamerden:
Die Strecke führte uns entlang der Diemel und dem Waldgebiet Schwiemelkopf, dem Diemelradweg nach Liebenau.
L
iebenau:
Großgemeinde ca. 3650 Einwohner. Nach dem Krieg 1479 zwischen Ludwig von Hessen-Kassel und Paderborn fiel Liebenau nach Kassel. In Liebenau überquerten wir die Diemel und gingen am Hopfenberg entlang. In der fruchtbaren Landschaft, in der Liebenau liegt, kämpften früher die Chatten, Sachsen,- die Bischöfe von Paderborn und die Landgrafen von Hessen. Bis 1961 wurde Gips abgebaut, daher der Spitzname "Gipsklöpper, dann Untertagebau Muschelkalk.

Die Wanderung führte uns wieder übers freie Feld durch Zwergen entlang der Warme nach Niedermeiser zum Gasthaus Hubertus, in dem wir letztes Jahr schon einmal eingekehrt sind.

Es war wieder eine schöne Wanderung, auch hatten wir trotz schlechter Vorhersage wieder mal Glück mit dem Wetter. Nur kurz vor unserem Ziel regnete es ein wenig.

Unseren Wanderführerinnen und Wanderführern danken wir für ihre Vorbereitung und Durchführung der gelungenen Wanderung.
H.S.


Wanderung von Gut Laar über Schartenberg und Dörnberg nach Weimar
am 6. März 2016.


Die A-Gruppe wurde geführt von H. u. J. Henneberg. Die B-Gruppe von R. Brostmeyer u. A. König. Die A-Gruppe begann die Wanderung am Gutshof Laar, ein schlossartiges Herrenhaus erbaut 1790 mit Wirtschaftsgebäuden, die bedeutend früher erbaut wurden. Leider ist die heutige Bausubstanz des Gutshofes bedingt durch die öfteren Besitzerwechsel in keinem guten Zustand. Das Anwesen gehört zur Kernstadt Zierenberg. Die zum Gutshof gehörende Öl-und Getreidemühle war bis 1959 in Betrieb und bis 1970 bewohnt. 1992 pachtete sie der Aus - und Fortbildungsverband im Landkreis Kassel. 1994 wurde die Mühle wieder in Betrieb genommen und dient seitdem der Stromerzeugung.

Die Wanderstrecke führte uns durch den Wald zum Schartenberg
Die Ruine befindet sich auf einer Höhe von 440 Metern. Derzeit ist der Zugang wegen Einsturzgefahr verboten.Nach Beendigung unserer ersten Trinkpause bemerkten wir ganz plötzlich eine Rotte Wildschweine ca. 9-10 und einen Frischling. Diese rasten in einem schnellen Tempo an uns vorbei. Leider sieht man bei einem Waldspaziergang kaum noch Tiere.
Die B-Gruppe begann die Wanderung in Rangen, einem ehemaligen Adelsgut, ebenfalls heute in einem schlechten Zustand. Auch die B-Gruppe musste bis zur Ruine Schartenberg einen Anstieg bewältigen.

Ab hier hatten wir die gleiche Strecke zu wandern. Von weitem sahen wir schon die 2 Schreckenberge. Den großen, erkennbar an seinem raustrakenden Turm und den etwas kleineren. Weiter wanderten wir zum Dörnberg. Hier unterschieden sich die Strecken, A-Gruppe lief den gesamten Alpenpfad, der sehr matschig war, die Schuhe wurden immer schwerer. Der Dörnberg ist ein beliebtes Ausflugsziel mit Alpenpfad, Wichtelkirche, Helfensteine und Naturpark-Zentrum. Den Segelsport nicht zu vergessen, der jährlich viele Menschen anlockt.

Die Helfensteine, die im Sommer gern bestiegen werden, umrundeten wir nur und wanderten bergab auf Ahnatal-Weimar zu.

Wir hatten mal wieder Glück mit dem Wetter, nachdem es zuvor tagelang geregnet und gestürmt hatte. Bei der Einkehr in der Gaststätte Zum Bahnhof, Ahnatal-Weimar hatte die A-Gruppe ca. 17 km und die B-Gruppe 13 km und ca. 300 Höhenmeter geschafft. Vielen Dank unseren Wanderführerinnen und unserem Wanderführer.
H.S.


Sonntagswanderung am 10. April 2016 - Reinhardswald

Sie wurde geführt von den Wanderführern: Gruppe A: Andrea Schmidt und Liesel Huisinga,
Gruppe B: Manfred Schweitzer und Bettina Schönfeldt.

Zu Beginn unserer Wanderung trug Bettina ein Gedicht "Frühling " von H. Seidel (1842-1906) vor und den Frühling hatten wir ja dann auch.
Die A-Gruppe mit ca. 18 km startete vom Gesundheitsbrunnen in Hofgeismar.
Die B-Gruppe mit ca. 13 km begann die Wanderung in Hombressen.

Zunächst wanderte die A-Gruppe in Hofgeismar vom Gesundheitsbrunnen durch Felder und Wiesenlandschaften entlang der Lempe. Der Gesundheitsbrunnen ist der größte Träger diakonischer Altenarbeit in Nordhessen und Thüringen. Die Lempe fließt durch das Naturschutzgebiet "Oberes Lempetal bei Hombressen und mündet in die Esse, die wiederum ein Diemelzufluß ist. Weiter führte der Weg durch Carlsdorf, einem alten Hugonottendorf mit ca.500 Einwohnern. Sehenswert sind einige alte Fachwerkhäuser und die Carlsdorfer Fachwerkkirche, die in 1704 von den Hogonotten gebaut wurde.

Weiter ging die A-Gruppe in Richtung Hombressen, einem Ort mit ca. 1.700 Einwohnern. Hombressen wurde erstmals in 1200 urkundlich erwähnt und ist der größte dörfliche Stadtteil von Hofgeismar. Erwähnenswert sind die Kirchen aus dem 18.Jahrhundert, und die Friedenseiche, die 1871 als Mahnmal gepflanzt wurde.

In Hombressen begann die B-Gruppe ihre Wanderung und ging den gleichen Weg wie die
A-Gruppe nach Holzhausen. Am Ortsausgang kamen wir zu einem kleinen Wäldchen, was zu einer kleinen Rast einlud. Es wird von den Hombressern "Hochzeitswald" genannt. Jedes frisch vermählte Paar pflanzt dort eine Eiche. Einige sind schon ziemlich alt.
Weiter ging es auf dem Reinhardswaldweg-Westweg-eine lange Strecke durch den Wald. Gegen Ende des Waldweges liefen wir ein Teilstück des Ecopfades. Ahlberg, Mariendorf, mit Infotafeln zum Bergbau zu einem Hutestein (bereits bei einer früheren Wanderung besichtigt).
Jetzt hatten wir Holzhausen erreicht, einem Stadtteil von Immenhausen ca. 18.000 Einwohner. Erwähnenswert der Braunkohle-Bergbau. In der Gegend von Holzhausen wurde fast 400 Jahre lang bis 1970 unter Tage Braunkohle abgebaut.

Bei frühlingshaftem, jetzt sogar sonnigem Wetter hatten wir unser Ziel erreicht und es konnten beide Gruppen in Holzhausen im "Deutschen Haus" unser Mittagessen einnehmen.

Vielen Dank den Wanderführerinnen und Wanderführern für die schöne Wanderung.
H.S.



"Im April in Willingen" HWGHV-Wandertreffen 2016

Fünf Wanderinnen und drei Wanderer trafen sich am Sonntag, 17. April 2016, um 7.30 Uhr am Rathaus in Ihringshausen, um nach Willingen zum Wandertreffen des HWGHV Gesamtvereins zu fahren. Es war frisch und im Wagen war es angenehmer als draußen. Die Fahrt verlief ruhig, es war ja noch früh am Sonntagmorgen. Kurz vor neun Uhr trafen wir in Willingen am Besucherzentrum ein.

Die Ankömmlinge vor dem Besucherzentrum. Es fehlt Gerhard Zintel

Viele bekannte Wanderfreunde wurden begrüßt, bevor der Gottesdienst begann, der wie oft das Thema Wandern der Israelis und der Menschen der Bibel beinhaltete.
Nach einer Pause begannen die Wanderungen. Zunächst machte sich die Gruppe auf den Weg, die 12 km erwandern wollten, mit halbstündigem Versatz folgten die Gruppen über 9 km und zuletzt die Gruppe, die nur eine Strecke von 5,5 km bestreiten wollten.
Das Wetter war aprilgerecht. Es gab Graupelschauer und Sonnenschein. Da wir ja ein wenig höher lagen als zu Haus war es auch kälter. So dachte ich, dass ich meine Mütze und die Handschuhe vergessen hätte. Also steckte ich die Hände in die Taschen. Die Wanderführer gaben unterwegs Informationen zu den Stationen, die wir erreichten. Auf Grund der guten Organisation trafen die Gruppen zeitversetzt wieder im Besucherzentrum ein, sodass die Essensausgabe ganz entspannt erfolgte.
Danach gab es auch Kaffee und Kuchen reichlich. Ja es gab auch andere Getränke wie Bier etc. Der Bürgermeister der Stadt Willingen sprach sein Grußwort, der Vorsitzende des HWGHV Gesamtvereins und der Stellv. Vorsitzende des Upländer Gebirgsvereins.
Danach erfolgte die Wimpelbandausgabe.


Horst Müller mit dem neuen Wimpelband    

Es folgte das obligate Foto aller Wimpelempfänger. Langsam löste sich die Gemeinschaft auf, es ging nach Hause. Nach einem schönen Tag in der Gemeinschaft der Wanderfreunde des Gesamtvereins fuhren auch wir zurück nach Fuldatal. Wir werden den Tag in guter Erinnerung behalten.
K.K.


Kulturfahrt am 21. April 2016 nach Limburg

Am 21. April 2016 um 7:30 Uhr begann unsere Fahrt nach Braunsfeld und Limburg in einem voll besetzten Bus. Schon früh am Morgen begrüßte uns die Sonne, die uns den ganzen Tag begleitete. Helene und Joachim Henneberg, die diese Fahrt organisiert hatten, verteilten einen Ortsplan von Braunsfeld. Hieraus waren der Busparkplatz, Schloss, Altstadt und Gaststätte ersichtbar. Ebenso wurde ein Ortsplan von Limburg verteilt. Damit jeder etwas zum Mittagessen bekommen konnte, trugen wir uns in eine Speisekarte ein, die Helene verteilte.
Kurz vor 11:00 Uhr erreichten wir Braunsfeld. Braunsfeld liegt inmitten einer waldreichen Umgebung zwischen Taunus und Westerwald, angebunden an das romantische Lahntal. Die über 750 Jahre alte Stadt begeistert mit ihrem zauberhaften Marktplatz und den reich verzierten Fachwerkhäusern in der malerischen Altstadt. An der Spitze eines Basaltfelsens gelegen, thront Schloss Braunsfeld mit seiner zinnenreichen Silhouette über der Stadt und begrüßt seine Besucher schon von weitem.

Der Innenhof vom Schloss Braunfels           

Seit 800 Jahren im Familienbesitz ist das Schloss ein lebendiges Kulturdenkmal. Hier hatten wir eine Führung, die für 1 Stunde vorgesehen war. Durch die interessanten
Informationen die von der Dame sehr umfangreich, aber auch lustig durchgeführt wurden,
dauerte diese fast 2 Sunden.
Aus dem Innenhof gelangt der Besucher hinauf in den romantischen Rittersaal, in dem Rüstungen, sowie Turnier-Kriegs-und Jagdwaffen aus dem 13. bis 19. Jahrhundert zu besichtigen sind. In den Altenberger Räumen beeindrucken die sakralen Kunstgegenstände, auch der legenden-umwogenden Ring, der HI Elisabeth von Thüringen aus dem 13.Jahhundert ist hier zu sehen. Jetzt freuten wir uns auf unser Mittagessen im Restaurant "AM TURM.

Nun ging unsere Fahrt weiter nach Limburg. Auf steilen Felsen über der Lahn war schon von weitem das Wahrzeichen der Stadt "der St. Georgs Dom" zu erkennen. Majestätisch überragen seine sieben Türme das Dächergewirr der Altstadt. Die Altstadt ist einer der wenigen unzerstörten mittelalterlichen Stadtkerne Deutschlands. Sie beherbergt Kostbarkeiten: Eines der ältesten Fachwerkhäuser Deutschlands steht in Limburg. Vor mehr als 700 Jahren, ein Haus voller Geschichte und Geschichten.

Auf der Limburger Plötze, dem sogenannten "Plätzchen" mit dem Denkmal des ehemaligen Raubritters Friedrich von Hattstein

Nun zu dem Georgs Dom: Ziegelrot leuchten seine Säulen und Arkaden in den Farben des Mittelalters-weithin sichtbar (erbaut 910-Gründung des Stiftes St. Georg) Erst beim Betreten des Domes wird einem bewusst, wie unheimlich hoch dieser Dom ist.
Eines der faszinierendsten Sakralgebäudes des europäischen Hochmittelalters.

Gegen 20:00 Uhr waren wir wieder in Ihringshausen, erfüllt von vielen neuen Eindrücken.

Helene und Joachim sagen wir unseren herzlichen Dank für diese besonders schönen Fahrt.
H.S.


Maitour der Frauen 2016

Am 1.5.2016 begrüßte unsere heutige Wanderführerin Andrea Schmidt 27 Frauen mit einem kleinen blau blühendem Sträußchen. Nach kurzer Ansage von Andrea sangen wir das Lied "Im Frühtau zu Berge", was nicht unser einzigstes Lied sein sollte.

Wir wanderten auf dem Liederwanderweg über Simmershausen zum Clubhaus nach Ihringshausen. Eine kleine Erklärung zu dem Namen "Liederwanderweg".
An einem schönen Tag ging Herr Schönewald spazieren. Am Wasserwerk rief er seinen Hund, da hörte er ein Echo, daraus ließ sich doch etwas machen? Als er dann in der HNA las, dass der Bärenreiter-Verlag eine Sammlung der 50 schönsten Wanderlieder herausbrachte, nahm die Idee des Liederwanderweges Gestalt an. Am 12.12.2012 wurde die erste Tafel aufgestellt. Im Laufe der Zeit können jetzt an 6 Stationen die Volkslieder mit Noten und Texten nachgesungen werden. Auch hier hatte Andrea vorgesorgt und übergab jeder Frau ein Liederheftchen, aus dem wir mit Freude noch einige Lieder gesungen haben.
Bei herrlichem Wetter konnten wir die ganze Tour die herrliche Landschaft bewundern.


Die Wanderfreundinnen

Die Sternwarte auf dem Häuschenberg kennen wir alle, aber nicht ihre Geschichte:
Bis zum Jahr 1912 hatte an dieser Stelle bereits ein Aussichtsturm gestanden, der plötzlich zusammenbrach. 1959 begann der Bau des neuen Aussichtsturmes, auf dessen Spitze die Sternwarte Platz finden sollte. Die Kuppel musste man wegen des schweren Gewichtes in zwei Hälften zerlegen und mit einem Traktor und Pritschenwagen den Berg hinauf bis an den Fuß des Turmes ziehen. Von dort aus wurden die zwei Kuppelhälften per Seilwinde am Gerüst emporgezogen. Am 15.September 1963 wurde die Sternwarte mit einem Festakt eingeweiht.

An einem schönen, kleinen See mit Bänken überraschte uns Andrea mit einem frischen, sehr leckeren Bowlegetränk, wie sie das hergeschafft hatte?

Wir ließen es uns schmecken und machten uns auf den restlichen Weg durch Simmershausen zu unserem Ziel dem Clubhaus, wo das leckere Essen, gegrillte Würstchen, Fleisch und schmackhafter Salat schon auf uns wartete. Bei herrlichem Sonnenschein, Musik und lebhafter Unterhaltung verbrachten wir hier noch einige schöne Stunden.

Dir liebe Andrea danken wir für die schöne, interessante Wanderung und Deine, wie immer vielen Vorbereitungen.
H.S.


1. Mai, Tag der Tour der Herren

Der 1. Mai. Tag der Tour der Herren. Treffpunkt Rathaus. Acht unverzagte Wanderfreunde machten sich in Fahrgemeinschaften auf den Weg zum Anfang der Tour. An der K 41 wurde angehalten und es gab zunächst einen Aufmunterungstrunk und heitere Gespräche und das Gedicht des Tages. Auf leichtem Weg ging es bis zu unserer ersten Hütte, kurz warten bis auch der Letzte da war, dann auf dem X3 weiter auf einem weichen Wiesenweg entlang am Wald. Die Sonne beschien das junge Maiengrün, die blühenden Büsche und Bäume. Nach Durchquerung eines schmalen Waldstücks liefen wir auf einem Feldweg in der Sonne. Links vor uns lag Gut Eichenberg, vor uns noch im Wald versteckt die Kompostierungsanlage. An der vorbei auf weichem Waldboden über eine Lichtung und wieder durch Wald. Dann war der Wanderführer rechts ab verschwunden. Die Herren standen unentschlossen auf dem Weg. Von Oben winkte er nachzufolgen. Die Langmann-Hütte war erreicht. Hier gab es eine nächste Überraschung eine Wegstärkung. Die Gespräche wollten nicht enden, wie viele Themen wurden angeschnitten und Erinnerungen ausgetauscht. Na, es hat gedauert.


Die Herren an der Langmann-Hütte

Nach dieser Rast wanderten wir über Wiesenwege hinab, bis wir oberhalb Wahnhausens ankamen. Von dort ging es auf Asphalt bergauf und dann wieder auf Wiesen- und Waldwegen zurück. In der Ferne winkte der Häuschensberg. Alle genossen diesen herrlichen Frühlingstag. Auch ein blühendes Rapsfeld fanden wir für das obligate Foto.


Herren mit Rapsfeld

Wir waren spät dran. Also sprachen wir kurz mit der Einkehr. Am Ausgangspunkt angekommen fuhren wir zur Einkehr, wo wir gut bewirtet wurden.

Es war ein Tag, wie zum ersten Mai gewünscht, mit Überraschungen und bestem Wetter. Alle Teilnehmer fanden diese Wanderung super, auch unser Wiedereinsteiger.
K.K.


Rückblick über den Dia-Abend des ehemaligen Singkreises

Vorwort: Wie bereits bei der Einladung zu diesem Dia-Abend erwähnt, wurde die erfolgreiche Arbeit des Singkreises durch unseren Wanderfreund Günter Hallaschka, nach fast 10 Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit, durch seinen plötzlichen Tod am 20. Oktober 2006 jäh unterbrochen und führte damit auch zur Auflösung des Singkreises, der ausschließlich von Wanderfreunden unseres Vereins gebildet wurde und in den Jahren eine Qualität erreicht hatte, die sich sehen lassen konnte. Die meisten Chormitglieder hatten vorher noch nie in einem vierstimmigen Chor gesungen.

Da seit der Auflösung des Singkreises nun schon 10 Jahre vergangen sind, hatten sich die Wanderfreunde Gerhard Lauff und Gottfried Gaebelein bereit erklärt einen Dia-Abend zur Erinnerung an die gemeinsamen schönen Stunden vorzubereiten.

Am 29. April 2016 hatten sich 33 Wanderfreunde im Saal des Hauses Schönewald eingefunden, um die ausgesuchten Bilder und Tonaufnahmen auf der Großbildleinwand zu erleben. Vor Beginn wurde in einer Schweigeminute an 11 namentlich genannten Chormitglieder gedacht, die inzwischen verstorben sind. Auf den anschließend gezeigten Gruppenbildern, vor allem bei Bildern von Wanderfreizeiten, waren ja nicht nur Chormitglieder, sondern auch andere Wanderfreunde zu sehen. So kam es, dass bei Bildern, wo die Person teilweise verdeckt war, sehr oft gerätselt wurde, wer das wohl sei.

Die ersten Bilder zeigten die noch kleine Schar von Sängerinnen und Sänger bei der Chorprobe im Kellerraum des Rathauses in Ihringshausen. Unser Chorleiter hatte sein Keyboard als Notlösung noch auf 2 klappbaren Holzgestellen positioniert. Erster Auftritt des im März 1997 gegründeten Singkreises war bei der Wanderfreizeit in der Pfalz.
Am Jahresende war der 2. Auftritt beim Hüttenabend. Bei allen weiteren Hüttenabenden haben wir das Programm mitgestaltet.
Bei unseren Adventswanderungen 1998 und 2000 fand das Singen in der Basilika Wilhelmshausen statt. Bei all den weiteren Adventswanderungen wurden die Auftritte meist in einer Kirche durchgeführt zum Beispiel Lippoldshausen, Burghofen, Hümme und Gottsbüren usw. Auch bei den Jahreswandertreffen des Gesamtvereins hatten wir in Ahnatal und Zierenberg durch unsere Auftritte im Programm mitgewirkt.
Im Jahr 2001 hatten wir das Jahreswandertreffen als Großveranstaltung in der Mehrzweckhalle Fuldatal ausgerichtet. Wir waren beim Jubiläumsabend, Gottesdienst und der Wanderkundgebung aufgetreten. Die jeweiligen Tonaufnahmen zeigten uns, welche Tonqualität unser Chor hatte.

Der letzte Auftritt unseres Singkreises war beim Neujahrsempfang der Gemeinde Fuldatal im Jahr 2005.

Bei dem Dia-Abend sind viele Erinnerungen an die gemeinsame Zeit im Singkreis wieder aufgetaucht. Vielen Dank an die Wanderfreunde Lauff und Gaebelein für die Auswahl und Darbietung der Bildbeiträge..
K.M.


Qualitätswanderweg "Werra-Burgen-Steig Hessen", Sonntag, den 8. Mai 2016

Die Gruppe A wurde geführt von Wanderführerin A. Schmidt und Wanderführer G. Lauff mit ca. 18 km. Die Gruppe B von Wanderführerinnen A. König und H. Schuller mit ca. 12 km.

Die A-Gruppe startete von Witzenhausen über Wendershausen zur Burg Ludwigstein (236m) über dem Werratal, mit dem 25m hohen Bergfried.

Im Jahr 2015 jährte sich die Gründung der Burg zum 600.Mal. Burg Ludwigstein blickt auf eine lange Geschichte zurück, die sich in vier Abschnitte gliedern lässt.
Die Zeit als hessischer Amtssitz (1415-1664), die Zeit als staatliche Domänen-verwaltung (1664-1830), die Übergangs- und Zerfallszeit (1830-1920), die Zeit als Jugendherberge (seit 1920).

Die Einbindung der Burg in weitere historische Zusammenhänge, von den Römern über das Mittelalter, die Zeit der Brüder Grimm und der frühen Wandervögel (wir nennen uns jetzt "Wanderverein").

Vor 100 Jahren haben Wandervögel den Ludwigstein neu errichtet.

Bild:Wandergruppe und Burg Ludwigstein

Burg Ludwigstein heute:
Rund 40 Mitarbeiter und Mitarbeiterrinnen sind hier heute beschäftigt. Sie verfügt über
195 Betten, mit rund 35.000 Übernachtungen. Die Schulklassen machen die stärkste Belegungsgruppe aus. Aber auch Chöre, Tanzgruppen Naturschutzverbände sind oft Stammgäste.

Fast gegenüber blickt man auf die Burgruine Hanstein. Der Hanstein gilt als die schönste Burgruine in Mitteldeutschland und prägt mit seiner unverkennbaren Silhouette das Bild des Eichsfeldes.
Nun wieder zum Wanderablauf.
Am Parkplatz Öhrchen machten wir unsere 1. Rast. Die Sonne verwöhnte uns mit strahlendem blauem Himmel. Wir bestaunten immer wieder die gelben Rapsgelder und das noch zarte Grün der bepflanzten Felder. Inzwischen empfanden wir die Wanderung durch die Waldgegend als angenehm, die Sonne hatte schon eine starke Kraft.
Wir wollten unsere Mittagspause mit Blick auf den Bielstein einlegen und staunten, als wir die B-Gruppe am Rastplatz sahen.
Einige der B Gruppe hatten die Burg Ludwigstein besichtigt und bestiegen.
Ab hier hatten beide Gruppen den gleichen Weg zu bewältigen.
Die A-Gruppe machte noch einen Abstecher zum Roßberg Turm, der uns noch ganz schön forderte, aber die Besteigung des Turmes, von dem aus wir einen herrlichen Blick hatten, entschädigte uns sehr.
Die letzte Etappe zu unserem gemeinsamen Ziel, der Ort Kammerbach, wo wir unser Mittagessen einnahmen, erreichten wir gegen 15.00 Uhr.

Gut gelaunt und voller neuer Eindrücke, kamen wir gegen 18:00 Uhr in Ihringshausen an.
Den Wanderführerinnen und dem Wanderführer herzlichen Dank für diese wunderschöne
Wanderung.
H. S.


Auf zum "Christenberg"

Am vergangenen Samstag (04.06.2016) trafen sich eine Wanderfreundin und zwei Wanderfreunde unsres Zweigvereins in Münchhausen im Burgwald, um an einer Wanderung des Hessischen Wanderverbandes teilzunehmen. Zusammen mit dem Vorsitzenden des HWGHV Gesamtvereins waren wir die einzigen Vertreter/in des HWGHV. Der Werratalverein kam mit einem Bus mit 50 Teilnehmern.

Wir wurden vom Vorsitzenden des HWV, Herrn Samberger begrüßt und daran anschließend führte uns Pfarrer Friedhelm Wagner zu dem Christenberg hinauf. Auf guten Waldwegen ging es stetig bergauf, auf dem Perlenweg, wo an vielen Stationen Bibelzitate auf kleinen Tafeln zu lesen waren. Von den vielen Fischteichen, die wir passierten, gab es den einen, den Spiegelteich, in dem sich die Martinskirche spiegelte, die oben auf dem Berg stand.


Perlenweg

Ein wenig höher stand die Entscheidung an, die Direttissima zu nehmen oder einen bequemeren Weg. Drei von uns vom HWGHV entschieden sich für den direkten Weg.

Auf dem Plateau angekommen wurden wir von zwei Führern empfangen, mit denen wir einen Rundgang machten, bei dem wir von der Besiedelung durch die Kelten und später durch die Franken an Hand der sichtbaren Baureste informiert wurden. Warum heißt der Christenberg so? Herr Pfr. Wagner erklärte es so: es sei ein weißer Schimmel, denn zunächst hieß es "Kesterburg", und Kerster leitet sich ab von Castrum, was ebenfalls befestigtes Lager bedeutet.


Martinskirche

Den Abschluss bildete ein gemeinsames Essen in dem dort stehenden Restaurant. Nach interessanten Gesprächen mit Mitgliedern verschiedener hessischer Gebietsvereine traten wir die Heimreise an mit der Gewissheit, einen Tag mit starken Eindrücken erlebt zu haben. Nur schade, dass außer dem Vorsitzenden des Gesamtvereins nur Fuldataler Mitglieder dabei waren, davon zwei Vorstandsmitglieder.
K.K


Sonntagswanderung am 5. Juni 2016 - 3. Etappe "Werra-Burgen-Steig (H) "

Wir wurden geführt von den Wanderführern: Andrea Schmidt, Anita König und Gerhard Zintel.

Die A-Gruppe mit ca. 20 km begann ihre Wanderung in Bad Sooden Allendorf am Ahrenberg. Hier nahmen wir bei einem kleinen Rundgang den frischen Duft der Salinen ein, deren Grundpfeiler Sole und Salz sind. Seit über 1000 Jahren wird hier die Salzgewinnung betrieben. Bei herrlichem Sonnenschein wanderten wir an der Deutsch Deutschen Grenze. Der Werra entlang mit dem Ziel, den Aufstieg (308m) zum Schloss Rothestein.
Dieses hatte aber leider erst ab 14:00 Uhr geöffnet. Hier machten wir eine kleine Pause, um uns zu erfrischen.

Ab hier begann die Wanderung der B-Gruppe, die nun die gleiche Route wie die A- Gruppe hatte.

Unser nächstes Ziel: Hörne 523m/ der Hohstein 569 m. Der Hohstein ist komplett bewaldet, für uns Wanderer zum Glück, denn bei weiterem Sonnenschein wäre das ganz schön anstrengend für uns gewesen. Seine Region ist Teil des alpin wirkenden Bergsturz-und Naturschutzgebietes "Hessische Schweiz". Der Berg ist beliebt als Ausflugs-und Wandergebiet mit abwechslungsreicher Landschaft, sowie der schönen Aussicht in das Untere Werratal. Ja, das können wir bestätigen. Der Aufstieg hatte sich gelohnt. Immer wieder sind wir auf Grenzsteine gestoßen, auch einen Kalkofen, der nach 45 gebaut wurde, haben wir gesehen.

Hin und wieder grollte der Donner aus verschiedenen Richtungen, auch etwas Regen ging nieder, aber wir hatten mal wieder großes Glück mit dem Wetter.

Beide Gruppen waren so begeistert von dieser Tour, dass wir noch einen kleinen Umweg machten. Hier bot sich uns ein Blick auf den Ort Hitzelrode und weiter entfernt, die Stadt Eschwege. Nicht nur das, hier befanden sich Opfersteine aus dem 30 jährigen Krieg: Eine weiß leuchtende Frau "die Salzfrau", das Pfedeloch und der Wolfstisch.

Jetzt machten wir uns auf dem kürzestem Weg nach Kella der Gaststätte Zur Silberklippe. Hier wurden wir von der B Gruppe bereits erwartet. Sie strahlten und waren begeistert, diese doch schon besondere Wanderung so gut geschafft zu haben.

Das Mittagessen, was sehr reichlich und gut angerichtet war, hat allen sehr gut geschmeckt, und wir waren voll des Lobes für die Küche, und die freundliche Bedienung. Vielen Dank, Andrea, Anita und Gerhard für die besonders schöne Wanderung .
H.S.


Auf dem Eco-Pfad Simmershausen

Mehrfach sind wir auf dem Eco-Pfad gelaufen, doch noch nicht im Sommer. 22 Wanderinnen und Wanderer haben diese Erfahrung am vergangenen Dienstag, den 28. Juni 2016 gemacht, bei sommerlichem jedoch nicht zu heißem Wetter.
Vom "Haus der Begegnung" ging es stetig bergan bis zum Wasserwerk, einer der Stationen des Eco-Pfads. Dort suchten wir das Echo, was uns nicht so recht gelang. Weiter von dort über die Kreisstraße bis zu den Höfen Jütte und Rose. Nun langsam bergan bis zum Kreuzstein.

Der Wanderführer wollte noch über den Steinzeitlichen Lagerplatz gehen, jedoch ließ die Zeit das nicht zu. Eine Abkürzung musste her. Da war ein Weg, der uns zu den Höfen auf kürzerem Weg führen könnte. Doch der endete vor einem Schafgatter. Drumherum. Kein weiterer Weg in Sicht. Also ging es entlang der Feldraine. Es war nicht so einfach, wie gedacht. Das Gras stand hoch und auch die Brennnesseln. Huch, da war Heinrich plötzlich weg. Und später lag noch eine Wanderin in der Furche des Weizenfeldes.
Wir hatten es endlich geschafft und waren auf dem Weg zu den Höfen wieder angekommen. Erleichtert und flotten Schritts erreichten wir unser Ziel, die Einkehr in Jüttes Weidbergjause.

Bei frischer Buttermilch und anderen Getränken und dem anschließenden sehr gutem Essen erholten wir uns von dem anstrengenden Abschluss unsrer Wanderung. Weitere Wanderfreunde erwarteten uns schon, hatten gedacht wir Wanderer seien in die Haufe gefallen. Die einen aßen eine deftige Brotzeit und die andern genehmigten sich den vorzüglichen Kuchen mit Kaffee. Lange wurde geschnuddelt und wir vergaßen beinah, dass wir ja noch zurück zum Haus der Begegnung laufen mussten, um zu unseren Autos zu kommen. So gemütlich war unser Aufenthalt bei Jüttes.
Artur Mandel dankte den Wanderführer/innen mit den Worten. "Warum in die Ferne schweifen, sieh das Gute liegt so nah". Das galt sowohl für die Wanderung wie für die tolle Einkehr. Es war ein herrlicher Tag, mit ein bisschen Abenteuer und einem sehr guten Abschluss.
K.K.


Auf Schusters Rappen unterwegs in der Sächsichen Schweiz

Wir, fünf Wanderer des HWGHV Zweigvereins Fuldatal nahmen am 116. Deutschen Wandertag in Sebnitz teil. Wir waren auf verschiedenen Strecken in der Sächsischen und Böhmischen Schweiz unterwegs und sind mit fantastischen Eindrücken und Erlebnissen zurückgekehrt.

Das Elbsandsteingebirge ist ein perfektes Wandergebiet. Allein die Wege im deutschen Teil des Nationalparks umfassen etwa 1.200 Kilometer. Hinzu kommen die Wanderpfade in der Böhmischen Schweiz. Alle sind perfekt gezeichnet. Da reicht eine Woche gerade aus, um einen kleinen Teil der Sehenswürdigkeiten zu erwandern.

Nach der rund 400 Kilometer langen Fahrt zum Kurort Rathen, wo wir unser Quartier hatten, ging es auf den Gamrig, den Hausberg der Stadt. Belohnt wurden wir mit herrlichen Blicken in das Felsenmeer. Eine weitere anspruchsvolle Wanderung mit zahlreichen Treppen, Brücken und Eisenleitern, bei der Trittsicherheit und Schwindelfreiheit Voraussetzung waren, führte uns von Bad Schandau zu den Schrammsteinen. Der Lohn der Anstrengungen: Phänomenale Aussichten und bizarre Kletterfelsen der zwölf Kilometer langen, stark zerklüfteten Felsgruppe. Ein Teil der Gruppe nutzte den Weg zurück in die Stadt über die Ostrauer Scheibe. Sehenswert waren hier die Schwedenhäuser, das Luchsgehege und der unter Denkmalschutz stehende elektrische Personenaufzug aus dem Jahre 1904.

Unser nächstes Ziel war die Bastei. Sie liegt fast 200 m über dem Elbwasserspiegel. Die bizarre Felslandschaft hat schon viele Maler und Dichter inspiriert. Von Rathen aus gelangten wir in den kühlen Amselgrund, an der Felsenbühne vorbei zum Amselsee. Ein Abstecher führte uns zum sehenswerten Amselfall. Weiter ging es über die Schwedenlöcher. Hier waren 777 Stufen zwischen den Felsen zu überwinden, um dann fantastische Ausblicke von der Basteibrücke und den umliegenden Felsen in die Landschaft zu genießen.

Am Steinernen Tisch vorbei führte uns der Weg abwärts zur Gaststätte "Waldidyll". Unweit dieses Gasthauses liegt der Uttewalder Grund. Hier gingen wir leicht gebückt durch das Uttewalder Felsentor. Ein beliebtes Motiv auf vielen Gemälden und Zeichnungen der damaligen Künstler. Dem Malerweg folgend, gelangten wir zur Teufelsschlucht. Ein Geheimtipp war der kurze Umweg zur Heringshöhle. Hier benötigten wir, so wie angekündigt, eine Taschenlampe. Mutig und neugierig sind wir auf allen "Vieren" in die Höhle gekrochen. Der Malerweg führte uns zur Stadt Wehlen. Von dort aus fuhren wir mit Fähre und S-Bahn wieder nach Rathen. Wir waren zwar erschöpft aber sehr zufrieden über einen wunderschönen Tag.

Verdiente Pause für Wanderer aus Fuldatal

In Hohnstein begann unsere Wanderung zum Brand, einem Felsvorsprung in 180 Meter Höhe über dem Polenztal. Er zählt zu den beliebtesten Aussichtsplateaus der Region und ist bekannt als Balkon der Sächsischen Schweiz. Die Tour ist Teil des Malerwegs. Vom Brand aus blickten wir weit über Tafelberge und markante Felsformationen bis ins Böhmische Mittelgebirge. Hierhin führte eine Tour, die als Grenzwanderung ausgeschrieben war.
Die Kunstblumenstadt Sebnitz feierte mit den Wandergästen das 775. Stadtjubiläum. Zu den Höhepunkten in der Festwoche zählten auch die Tourismusbörse und der große Umzug, an dem 57 deutsche Wandervereine mit über 3.000 Ortsgruppen teilnahmen.

Die Abschlussveranstaltung des Deutschen Wandertages auf den Elbwiesen in Bad Schandau war beeindruckend. Der Wimpel des Deutschen Wandertages verweilt nun im Rathaus von Sebnitz, der Wanderhauptstadt 2016, bis er im nächsten Jahr seine Reise nach Eisenach antritt. Wir nutzten anschließend die Zeit für eine kleine Wanderung. Sie führte uns ins Kirnitzschtal, zunächst zum Lichtenhainer Wasserfall und danach zum Kuhstall, dem größten Felsentor in der Sächsischen Schweiz.

Der Kuhstall ist ein gewaltiges Felsentor

Fazit: Es waren sieben Tage, vollgepackt mit netten Gesprächen, einer guten Gastfreundschaft und unvergesslichen Wandererlebnissen. Es ist die Vielfalt der Region, die begeistert: Elbe, Felsen, Tafelberge, Ebenen, Schluchten, Täler und Bäche auf engstem Raum. Um mehr zu erleben, muss man wiederkommen.
K.G.


Familienwanderung 2016

Warum in die Ferne schweifen, sieh, das Gute liegt so nah, sagte Wanderfreund Artur bei einer der letzten Wanderungen durch die Gemarkung.
Wie wahr das ist, sah man am vergangenen Samstag, dem Tag der traditionellen Familienwanderung des HWGHV Fuldatal.

Spielt das Wetter noch mit, ist des Wanderers Glück perfekt! Und es spiele mit! Aber was wäre eine Familienfeier ohne die vielen fleißigen Helfer, die für eine angenehme Athmosphäre, liebevoll hergerichtete Sitzgelegenheiten in Sonne und Schatten und natürlich auch für Essen und Trinken sorgen?


Bewirtungsteam

Als etwa die Hälfte der 95 Teilnehmer nach einer 7 km Wanderung in der Obhut von Klaus Kremin gegen 13 Uhr an der Schneeganshütte eintraf, leuchteten ihnen die roten Schürzen der 12 Männer und Frauen des tatkräftigen Orga-Teams entgegen. Duft vom Grill lag in der Luft - einem schönen Nachmittag stand nun nichts mehr im Wege!

Nette Gespräche mit Freunden, Erinnerungen auffrischen, kurzum: einmal den Alltag vergessen! Die Schneeganzhütte in ihrer wunderbaren Umgebung war wie geschaffen dafür!

Wanderfreunde, erfreulicherweise auch Gäste aus Vellmar, Enkelkinder und auch Hunde vertrugen sich vortrefflich und erlebten schöne Stunden.

Zwischen "Mittagessen und Kaffeetrinken" meldete sich Andrea zu Wort. Was hatte sich unsere Entertainerin denn diesmal ausgedacht? Natürlich wieder mal "Brainstorming". Schließlich ist es der Gesundheit (zumal im Alter) nicht zuträglich, nur den Magen zu fordern!

Zum Einstimmen gab Gottfried mit seinem Schachpartner einen Sketch zum Besten. Dabei stellte er die Regeln zwischen Dame, Bauer und Turm dermaßen auf den Kopf, dass sein anfänglich sehr geduldiger Freund das Spiel aus purer Verzweiflung abbrechen musste.

Danach kam eine Staffelei ins Spiel. Nach Art der Montagsmaler (aus dem Fernsehen) zeichneten zwei sehr talentiete junge Damen Begriffe auf die "Leinwand", die möglichst schnell erraten werden mußten. Das Publikum war sehr aufmerksam - die Fantasie mancher Rater verursachte großes Gelächter.


Kanditaten des Ratespiels

Aber auch ein schöner Tag geht einmal zu Ende!

Nachdem Andrea allen fleißigen Helfern, auch den Kuchenbäckern, sichtbar gedankt hatte, begannen sich die meisten zu verabschieden. Manch einer wäre gerne noch geblieben!

Danke an dieser Stelle nochmals den fürsorglichen Helfern, ohne die alles "nichts" wäre!
H.Z.


Lohnender Ausflug in den Solling am 7. August 2016

Mitten in der Ferienzeit fuhren wir per Bus ins schöne Weserbergland. Als wir den Reinhardswald durchquert hatten, fuhren wir von Reinhardshagen aus an der Weser entlang über Gieselwerder, Lippoldsberg nach Bodenfelde, wo uns leichte Nebelschwaden begleiteten. Doch dann setzte sich die Sonne durch und verließ uns auf der gesamten Wanderstrecke nicht mehr. Im Solling ging es bergan bis Nienover, einer verschwundenen Stadt, die teilweise ausgegraben wurde. Hier stieg die B-Gruppe aus, um 14 km bis Würgassen zu wandern. Weiter fuhr der Bus die A-Gruppe nach dem kleinen Tourismusort Schönhagen (ca. 1000 Einwohner). Er macht seinem Namen Ehre mit schön restaurierten Fachwerkhäusern und einem Baumhaushotel.

Für die A-Gruppe begann die 18-km-Wanderung im Angesicht des Sollingturms, der zu Uslar gehört. Über eine bewaldete Anhöhe erreichten wir diesmal zu Fuß Nienover, wo 1144 eine Burg erbaut wurde, die sich zu einem Schloss wandelte, dessen Nachfolgebau noch heute steht. Bis 1270 entwickelte sich im Schutz der Burg eine städtische Siedlung mit über 2000 Einwohnern. Doch dann brannten Soldaten die Stadt nieder. Nur wenige Mauerreste blieben als Wüstung übrig. Wir sahen einige Wirtschafts- und Gesindehäuser. Nienover hat nur 50 Einwohner. Man betreibt Viehaltung, Forstwirtschaft und wie im Mittelalter Pferdezucht. Nur schwer trennten wir uns von dem malerischen Ort und gingen weiter an einem Waldteich vorbei zum Hutewaldprojekt.
Durch ein Gatter betraten wir den ehemaligen zur Viehhaltung genutzten Hutewald, in dem heute Exmoor Ponys frei herumlaufen. Auch Heckrinder und Auerochsen sind zu bewundern. Schautafeln informierten uns über den Wald, seine Bewohner und seine Nutzung. Wir folgten dem Weg am munteren Reiherbach entlang Richtung Teich, rundum zahlreiche Bänke. Durch üppige Laubwälder stiegen wir bergauf. Oben angekommen gönnten wir uns eine kurze Rast, worauf eine längere beim "Lug ins Land" erfolgte. Dieser Aussichtspunkt mit Hütte liegt auf dem Kleinen Kuhlenberg oberhalb von Wahmbeck. Unser Blick schweifte vom Steilhang aus über eine Weserschleife (Wahmbeck, Gewissenruh) hinüber nach Bodenfelde und Lippoldsberg. Die geringe Mühe des Anstiegs hatte sich gelohnt.

Auf abwechslungsreichen, mal festen, mal weichen und feuchten Wegen des Großen Kuhlenbergs strebten wir das nächste Ziel, den Sky Walk an, eine in 2011 auf den Hannoverschen Klippen aus verzinktem Stahl errichtete Plattform an. Dass Gerüst erhebt sich 80 m über der Weser und eröffnet atemberaubende Ausblicke auf das obere Wesertal mit seinen angrenzenden Wäldern.


Ausblickden von den Hannoverschen Klippen

Nun fing der Abstieg ins Tal auf vorwiegend schmalen Pfaden an. In einiger Entfernung ragt noch ein Betonklotz aus der Landschaft, der Rest des Atomkraftwerks Würgassen, das bis 1994 in Betrieb war und wegen Haarrissen im Reaktor abgebaut werden musste (bis 2014 für 1 Milliarde Euro), wobei 5000 Tonnen radioaktiver Abfall anfiel.

Im 200 Jahre alten Gasthaus "Alte Linde" wurden wir freundlich in hellen Räumen willkommen geheißen und sowohl draußen als auch drinnen schnellstens bewirtet. Unseren vier Wanderführerinnen Ruth Brostmeyer, Anita König, Andrea Schmidt und Bettina Schönfeldt sei gedankt für die wunderbare Wegstrecke, die wir alle sehr genossen haben!
K.Kl.


Wanderung der 4.Etappe des Werra Burgen Steiges am 4. September 2016.

Der Werra-Burgensteig-Hessen hat eine Länge von 133 km, und er wurde kürzlich zum
2. schönsten Wanderweg von Deutschland gewählt. Den 1. Platz dieser Wahl belegte der Moselsteig, den 3.Platz erhielt der Rennsteig.

Die Wettervorhersage für diese Wanderung sah nicht besonders gut aus, aber nach einer erträglichen Schauer wurde das Wetter genauso, wie wir es uns gewünscht hatten. Nicht so heiß, wie die Tage vorher.

Die Gruppe A wurde geführt von Helene und Joachim Henneberg mit ca. 17 km. Sie begann im Ortsteil Neuerode der Gemeinde Meinhard, ehemals thüringisches Grenzgebiet. Die Wanderung begann mit kurzem Anstieg, dann ging es auf ebener Strecke am Waldrand an abgeernteten Feldern auf den See Meinhard zu. Wir waren überrascht über seine Größe und der Vielfalt der Nutzung, z. B. zum Baden, Wassersport und große Flächen für die Camper.

Am Meinhardsee begann die B Gruppe mit Wanderführerin Andrea Schmidt und Wanderführer Karlheinz Leister mit ca. 12 km auf gleichem Weg zu unserem gemeinsamen Ziel Langenhain.

Der Wanderweg führte uns am Ufer des Mainhardsees zu der Kreisstadt Eschwege.
Hier legten wir eine große Pause ein, um genüsslich unser Eis zu essen.

Da uns die Streckenführung direkt durch die historische Altstadt führte, konnten wir die Fachwerkhäuser bestaunen. Die Vielzahl und Farbenpracht der Fachwerkhäuser hatte uns alle sehr überrascht. Das Wahrzeichen von Eschwege, der "Dietemann" auf dem Turm des Landgrafenschlosses, einst mittelalterlicher Wächter, ist heute Figur einer Kunstuhr. Außerhalb von Eschwege befindet sich der Segelflugplatz Staufenbühl, auf den wir zugewandert waren. Hier legte die B Gruppe eine längere Pause ein. Von dort hatten wir alle einen schönen Ausblick zurück auf das Eschweger Becken.

Bald danach verließen wir den 5XH und gingen am Fuße des Schlierbachwaldes unserem Ziel, dem Ort Langenhain zu. Dieser Ort liegt im Tal der Wehre und gehört zum Werra-Meißner -Kreis Hessen.

Im Gasthaus Stern nahmen wir dann unser bereits bestelltes Essen ein. Der eine oder andere Wanderer kaufte in der Wurstkammer Produkte aus eigener Schlachterei.

Es war wieder eine schöne Wanderung, und wir bedanken uns bei Helene, Andrea, Karlheinz und Joachim für die wunderbare Wanderung.
H.S.


Sylt-Freizeit

Am 15. September 2016 trafen wir uns um 8:00 Uhr am Wilhelmshöher Bahnhof zu unserer Sylt Freizeit. Dort erhielten wir von Gaby Dietrich unsere Fahrkarten.

Angekommen im "Jugendseeheim des Landkreises Kassel" wurden uns unsere Zimmerschlüssel übergeben, auch hier hatten Gaby und Karl bereits die Belegungen festgelegt, und so konnte unser Urlaub bereits in den Nachmittagsstunden beginnen. Einige machten schon Spaziergänge ans Meer, andere gingen schon schwimmen.

Nach dem Abendessen begaben wir uns auf den Weg - Richtung Meer, um den Sonnenuntergang zu erleben.


Unsere Wanderfreunde warten auf den Sonnenuntergang

Wir hatten Glück, einfach toll, glutroter Untergang, der sich weit ausbreitete. Jetzt hatten wir uns einen Gang zur Kogge verdient.
Für den Samstag hatten Gaby und Karl eine Fahrt auf die Hallig Hooge gebucht. Wir fuhren mit dem Bus zum Hafen in Hörnum.
Das Schiff "die Adler Express" brachte uns zur Hallig Hooge. Hier erwarteten uns zwei Kutschen, geführt von je 2 schönen Pferden. Diese setzten uns an der Kirche ab, und wir hatten genügend Zeit, diese zu besichtigen. Für das Museum hatten wir eine Führung, die uns interessante Dinge und Zahlen berichtete, zum Beispiel, dass das Museum bereits in der 8. Generation ohne jegliche Veränderungen besteht. Die Kutschen brachten uns wieder zum Hafen zurück, und wir konnten bei herrlichem Sonnenschein die Fahrt genießen.


Abfahrt der Kutschen zum Hafen

Einige von uns hatten sich Fahrräder gemietet und tolle Fahrten unternommen, andere machten große Wanderungen. Beispiel: Mit dem Bus bis Hörnum-Steintal, guter Übergang zum Strand. Hier begann die Wanderung um die Südspitze an der Hörnumer Odde, der südlichsten Spitze der Insel. Hier konnte man sich ein Bild machen, wie das Meer an der Insel nagt. Den Seehund "Willi" im Hafenbecken muss man sich natürlich ansehen.

Gaby und Karl ließen noch weitere Veranstaltungsmöglichkeiten rumgehen, Konzert mit Frau Horn im Speisesaal, Gospelkonzert, oder die Seehundfahrt ab Hafen von List. Auch hier hatten wir Glück, wir sahen Seehunde, dick und schläfrich auf den Seehundbänken liegen und kleinere Seehunde hin und herschwimmen.

Unser vorletzter Abend, der in der Kogge stattfand, wurde von dem Kabaratisten "Degen" gestaltet, unter dem Titel "Sommer auf Sylt". Wir kannten ihn schon von unserem Urlaub vor 2 Jahren, waren aber diesmal mehr begeistert. Er brachte uns oft zum Lachen.

Ruth Brostmeyer bedankte sich in unser aller Namen für die gute Betreuung, die Bearbeitung der verschiedenen Veranstaltungen die Planungen für Busfahrten, die schon früh gebuchte Fahrt zur Hallig Hooge und wie schön es war, dass sie uns so gut betreut hatten. Von uns allen hatte Ruth dann für Gaby und Karl ein kleines Dankeschön.

Am 22.September 2016 morgens um 10:00 Uhr begann unsere Heimfahrt, die wir alle gut überstanden haben, zumal wir nicht in Hamburg umsteigen mussten.
H.S.


Auf dem Druselpfad von der Quelle bis zur Mündung
Wanderung am Sonntag, den 16.Oktober 2016

Unsere Anreise erfolgte diesmal mit öffentlichen Verkehrsmitteln. G. Lauff hatte alle Abfahrten gut beschrieben, so dass sich die Teilnehmer (32) alle pünktlich am Ehlener Kreuz trafen.
Der Nebel war schnell gewichen, und wir sahen den Herkules in strahlendem Sonnenschein. Hier las H. Werner ein Gedicht über den Herkules vor.
Hier begann die Tour für die A-Gruppe über das Vorwerk Sichelbach zum Forsthaus. Gesamtstrecke 17 km. Die Wandergruppe B ging direkt zum Forsthaus 13 km.

Auf dieser Wanderung erlebten wir eine neue Seite von Kassel, die den meisten unbekannt war.
Die Drusel ist der längste Bach im Stadtgebiet in Kassel. Die Quelle des Hauptbaches der Drusel liegt auf 523 m. NN. Sie war der wichtigste Bach, der seit dem Mittelalter die vollständige Wasserversorgung der Stadt sicherte. Von Natur aus mündet die Drusel nicht am Rondell in die Fulda. Bis zu Beginn des 18.Jahrhunderts floss die Drusel südöstlich der heutigen Frankfurter Straße in einen Nebenarm der Fulda, der kleinen Fulda. Dieser war sogar schiffbar. Der Sichelbach ist das Reservoire der barocken Wasserkünste Kassels. Hier werden bis zu 40.000 Kubikmeter Wasser gespeichert. Es ist das Hauptbecken der Wasserspiele im Bergpark-Wilhelmshöhe. Es entstand mit dem Beginn der Bauarbeiten des Herkules kurz nach 1.700. Hier machte die A Gruppe ihre 1.Pause. Die Farbenpracht der der sich zu beginnenden bunten Blätter war schön anzusehen.

Der Weg führte uns vom Ehlener Kreuz über das Forsthaus, Golfplätze zum Aschsee. Oberhalb der Brabander Straße erlebten wir die Drusel offen durch eine Schlucht fließen. In der Goetheanlage legten wir bei herrlichem Sonnenschein eine Pause ein. Durch Wehlheiden erreichten wir den Philosophenweg und den Auepark.

Ab hier heißt die Drusel "Kleine Fulda" und mündet am Rondell in die Fulda.

Bis zur Einkehr im Restaurant "Finkenherd" war es dann nicht mehr weit. Die B Gruppe erwartete uns bereits zum Mittagessen. Die Stimmung war gut, herrliches Wetter und eine abwechslungsreiche Tour. Die Rückfahrt für alle begann am Katzensprung mit der Straßenbahn.

Den Wanderführerinnen R. Brostmeyer und A. König und den Wanderführern G. Lauff und U. Pabst vielen Dank für die wunderschöne Wanderung.
H.S.


Wanderung Sonntag, den 13.November 2016 - Hugenotten Pfad

A-Gruppe geführt von A. Schuster u. G. Zintel, B-Gruppe geführt von G. Dietrich u. M. Schweitzer.
Wir wanderten nur ein kleines Stück des gesamten Hugenotten Pfades, der insgesamt ca.1.800 km als Wanderstrecke ausgewiesen ist.

Vorab ein kurzer Bericht über den Begriff "Hugenotten Pfad". Hugenotten ist etwa seit 1560 die gebräuchliche Bezeichnung für die französischen Protestanten im vorrevolutionären Frankreich. Ab 1.530 wurde die Glaubensausübung der Protestanten durch den Katholischen Klerus und dem König stark unterdrückt. Daraufhin begannen noch stärkere Verfolgungen, die ab 1.685 einen Höhepunkt erreichten, und eine Flutwelle von etwa einer Viertelmillion Hugenotten in die protestantischen Gebiete auslösten. Nach dem Ende der Verfolgung suchten etwa 200.000 Hugenotten eine neue Heimat. Hierzu zählten die Schweiz, die Niederlande, England, Irland und Deutschland. Die Hugenotten sorgten in den Ländern, in die sie immigrierten, oft für eine Blüte der Wirtschaft und besonders der Landwirtschaft. In Deutschland führten sie den Tabakanbau ein.

Nun zu unserer Wanderung:
Die A-Gruppe startete in Gieselwerder mit einer Streckenlänge von ca.16 km. Die Wanderstrecke führte überwiegend über Waldwege-Pfade mit mittleren Höhenunterschieden. Was uns allen oft zu schaffen machte, waren die von den Wildschweinen aufgewühlten Wege. Unser Weg führte meistens durch den Wald, an der Weser entlang, was besonders schön war. Die Bäume hatten fast alle ihre Blätter abgeworfen, und so hatten wir bei blauem Himmel einen herrlichen Blick auf die Weser. Lippoldsberg mit seinem Holzkohlewerk konnten wir ebenfalls gut erkennen.

In Gewissenruh, wo wir unsere erste Pause einlegten, startete die B-Gruppe mit etwa 12 km. Sie hatte ab hier den gleichen Weg wie die A-Gruppe. Ein schöner Anblick bot sich uns, als in Wahmbeck die Fähre übersetzte.

Nun hatten wir fast Bad Karlshafen erreicht, wo wir unser Mittagessen eingenommen haben.
Diese Wanderung war nun die letzte in dem Jahr 2016, und wir möchten uns bei all den Wanderführerinnen und Wanderführern für ihre gute und auch oft beschwerliche Vor-und Endwanderung bedanken.
Wir freuen uns auf das "Neue Jahr" mit wieder schönen Wanderungen.


Adventsfahrt am Samstag, den 3.Dezember 2016 zum Schloss Bückeburg
Das diesjährige Thema lautete Zuckerguss und Engelsstaub.

Pünktlich um 9:00 Uhr fuhren wir ab. Der Nebel verschwand sehr schnell, und so konnten wir die herrliche Winterpracht bei blauem Himmel mit Sonnenschein genießen.
In Bielefeld legten wir eine Pause ein, um dann weiter auf der A2 nach Bückeburg zu fahren. Ein Shuttlebus brachte uns zum Schloss.

Joachim Henneberg hatte bereits im Bus die Eintrittskarten und eine Übersicht der möglichen Besichtigungen verteilt. Zum Beispiel: die Reitvorführungen der Fürstlichen Hofreitschule, die aber leider meist ausgebucht war. Aber es gab noch viele interessante Möglichkeiten. Der Chor in der Schlosskapelle, der Posaunenchor, Backvorführungen-Baumkuchen, Bummeln an den verschiedenen Geschenkartikeln. In einem riesigen Zelt wurde das Märchen "Hänsel und Gretel" vorgeführt. Hier hatte man zum Beispiel Gelegenheit sich Kuchen oder andere kulinarische Gerichte schmecken zu lassen. Der Schlossgarten hatte sich in einen herrlichen Winterwald verwandelt und zauberte eine besondere Atmosphäre herbei. Viele Tische mit weihnachtlichen Auslagen, Schmuck, egal ob große oder kleine Engel, Engelskugeln, Engelsfiguren, auch modisch aktueller Garderobe boten für jeden Geschmack etwas an.

Aber der Höhepunkt war das schöne Schloss. Auch hier waren die Räume weihnachtlich geschmückt. Der Festsaal bildete einen Höhepunkt bei der Besichtigung durch das Schloss. Der Saal mit der berühmten Götterpforte, der weiße Saal mit seiner prächtigen Stuckdecke, sowie die Schlosskapelle waren ebenfalls weihnachtlich geschmückt. Hier hatte der Besucher die Möglichkeit sich auf die schönste und besinnlichste Zeit des Jahres einzustimmen. Ein Shuttlebus brachte uns wieder zum Bus-Parkplatz.

Um 17:30 Uhr verabschiedeten wir uns von Bückeburg. Auf unserer Heimfahrt spielte Helene Henneberg einen Weihnachts-Engel. Sie hatte für fast 50 Personen eine wunderschöne, weihnachtliche Überraschung gebastelt. Hierfür sagen wir als Mitglieder und auch als Gäste liebe Helene herzlichen Dank.
Gegen 19:30 Uhr trafen wir bei guter Stimmung wieder in Ihringshausen ein.

Es war eine wunderschöne Fahrt, und wir möchten uns bei Dir Helene und Dir Joachim für diese gelungene Fahrt bedanken.
H.S.



Adventswanderung in der Gemarkung Ihringshausen am 10. Dezember 2016

Die Wandergruppe traf sich um 9:50 Uhr am TSV Klubhaus zu einer Wanderung zum 3. Advent.
Ruth und Anita hatten die Führung übernommen, und so machten wir uns auf den Weg durch die Felder bis zur ersten Pause an der Märchenmühle. Hier trafen noch einige Wanderinnen und Wanderer ein. Jetzt wurden wir als Überraschung mit leckerem Glühwein und Keksen verköstigt.
Hubert Brostmeyer machte es durch seine Autofahrt möglich, dass der Glühwein noch schön heiß war.

Der zweite Teil unserer Wanderung führte uns jetzt in Richtung TSV Klubhaus zurück. Inzwischen waren auch die Nichtwanderer eingetroffen. Der Raum war sehr festlich geschmückt und wir fühlten uns sofort wohl.

Das nun aufgebaute Buffet war sehr abwechslungsreich, schmackhaft und reichhaltig. Verschiedene Fleischsorten, Nudeln, Salate und als Nachtisch Schokoladen-Pudding.

Mit gefülltem Magen und viel Unterhaltung lauschten wir einigen lustigen Vorträgen, Weihnachtsgedichten. Auch Weihnachts-Lieder von allen kräftig mitgesungen, trugen dazu bei, dass wir einen wunderschönen Tag hatten.
Zum Abschluss ließen wir uns noch den Kaffee schmecken, doch die mitgebrachten
Plätzchen fanden meistens keinen Platz mehr in unserem Bauch.

Den beiden Wanderführerinnen Ruth und Anita sagen wir herzlichen Dank für die gelungene Advents-Wanderung.
H.S.



Jahresabschluss-Wanderung-Knickhagen Freizeitzentrum am 30. Dezember 2016

Zu dieser Abschlusswanderung von ca. 7 km trafen sich direkt am Freizeitzentrum
27 Wanderinnen und Wanderer.
Die Wartezeit, bis alle eingetroffen waren, nutzten wir, um den Verlauf des Osterbaches
anzuschauen. Er schlängelt sich am Campingplatz unter der kleinen Brücke vorbei,
bis er dann in der Fulda landet. Unser Weg führte uns in Richtung Holzhausen, an der Kläranlage und dem Krumbach vorbei.

Früher nannten ihn die Bewohner den "Gänsebach". Er soll viel Hochwasser gehabt haben, und er im Winter zum Schlittschuhlaufen genutzt wurde. Die Bewohner hatten oft Wasser in ihren Häusern. Noch heute sieht man ausgetrocknete tiefe Gräben.
Er fließt auf der Höhe vom Freizeitzentrum in den Osterbach und mündet dann in die Fulda.

Schon nach kurzer Zeit brach die Sonne hervor, es wurde wärmer, und es machte uns allen Spaß, in dieser herrlichen abwechslungsreichen Landschaft zu wandern. Die Flächen, die von der Sonne nicht erreicht waren, erinnerten uns daran, dass wir ja Winter haben. Sonne, blauer Himmel und immer wieder neue Eindrücke dieser schönen Gegend, ließen uns immer wieder innehalten, um diesen herrlichen Tag zu genießen.

Als wir gegen 12.00 Uhr im Lokal in Knickhagen eintrafen, saßen bereits 29 Personen an gedeckten Tischen. Sie waren mit Fahrgemeinschaften direkt nach Knickhagen gekommen.
Wir konnten dann recht bald mit dem Mittagessen beginnen. Mit einer Tasse Kaffee und
vielleicht einem Stück Heidelbeertorte beendeten wir diesen letzten Tag im alten Jahr.

Wir verabschiedeten uns mit vielen guten Wünschen, und dass wir uns alle im Jahr 2017 wieder sehen.

Es war für uns alle ein wunderschöner Tag, und wir möchten uns bei Helga und Klaus recht herzlich für ihre Vorbereitungen bedanken.
.
H.S.



2017



Auf den Höhen des X13 - Fuldatal-Wilhelmshausen - Fuldatal-Simmershausen

Am 15. Januar 2017 fand unsere 1. Wanderung in 2017 statt.

Bedingt durch Erkrankungen einiger Wanderführer fasste unser heutiger Wanderführer
Gerhard Zintel die A und die B Gruppe zusammen.
Ab Wilhelmshausen begannen die 19 Wanderinnen und Wanderer die 15km lange Strecke. Unser Weg führte uns am rechten Fuldaufer zu unserer Frühstückspause nach Speele. Die schöne, alte Kirche, die seit ihrem 200. Jubiläum die "Friedenskirche" heißt, war leider geschlossen. Das vermutlich 1789 fertig gestellte Gotteshaus war im Geschmack des Rokoko mit Holzschnitzereien ausgestattet.

War der Weg bis jetzt gut zu belaufen, so traf uns jetzt eine Herausforderung, die wir aber gut gemeistert haben. Umgefallene Äste, ja auch große Baumstämme und Zweige versperrten uns den schmalen Wanderweg. Wir mussten einen steilen Hang hinunter, aber mit gegenseitiger Hilfe hatten wir auch dieses Hindernis geschafft.

Weiter führte uns diese Tour in Richtung Wahnhausen zur Staustufe "Wahnhausen".
Vor 40 Jahren begann man mit dem Bau der Staustufe Wahnhausen, als Ersatz für die
baufällige alte Schleuse. Er wurde 1994 mit der Einweihung abgeschlossen.

Jetzt hatten wir nur noch die restliche Strecke nach Simmershausen zum
Gasthaus Schönewald vor uns. Hier ließen wir uns unser Mittagessen gut schmecken.

Trotz kleiner Schwierigkeiten war es wieder eine schöne Wanderung.
Unserem Wanderführer Gerhard Zintel sagen wir vielen Dank für seine gute Wanderführung.
H.S.


Jahreshauptversammlung

Am Freitag, 27. Januar 2017, fand diese Versammlung unter einem besonderen Stern statt. Besonders, weil zum ersten Mal Ehrungen an diesem Abend ausgesprochen wurden im Beisein des Vorsitzenden des HWGHV Gesamtvereins Hubert Thowirth. Bemerkenswert war an diesem Abend auch die hohe Teilnahme von deutlich mehr als der Hälfte der Mitglieder.
Für zehnjährige Mitgliedschaft erhielten vom Vorsitzenden Klaus A. Kremin eine Urkunde mit Anstecknadel Anni Hausmann, Helene und Joachim Henneberg, Anna Liesa Kistner und Andrea Schmidt.


10 Jahre

Für 25-jährige Mitgliedschaft überreichte er Urkunde und Nadel an Marga und Friedrich Hobein, sowie an Gisela und Horst Müller.


25 Jahre

Für 35-jährige Mitgliedschaft wurden mit einer Urkunde geehrt Helga Heinemann, Gerhard Lauff und Rita und Karl-Heinz Schade.


35 Jahre

Die Ehrenurkunde und Nadel in Silber des Gesamtvereins für hervorragende und Langjährige aktive Mitarbeit erhielt Heinz Zänkert. Mit der Ehrenurkunde hierfür wurden geehrt Gerhard Lauff und Jürgen Huisinga. Hierfür dankte der Vorsitzende des Gesamtvereins besonders für den überwältigenden Einsatz auch für die Allgemeinheit.


Ehrungen GV

Ein wichtiges Ergebnis des Abends war auch das Ergebnis der Neuwahlen des Vorstands nach der Entlastung des alten. Gewählt wurden Klaus A. Kremin, Vorsitzender, Gerhard Zintel, stellv. Vorsitzender, Jutta Scheibel Kassenwartin und Gaby Dietrich, Schriftwartin. Die Fachwarte sind Andrea Schmidt, Wanderwart, und Friedrich Hobein, Wegewart. Der Posten des Bau- und Hüttenwarts konnte leider nicht besetzt werden. Als Pressewartin wurde gewählt Karin Endmann, als Kulturwartin Helga Seim. Naturschutzwart bleibt Klaus A. Kremin. Beauftragte für die Spaziergänger ist Karin Endmann. Bärbel Gabor wurde zur stellv. Kassenwartin gewählt.

Der Vorsitzende bedauerte, dass es für die Stellvertreter der Fachwarte keine Kandidaten gegeben hatte. Dennoch zeigte diese Wahl, dass unter den Mitgliedern die Zuversicht herrscht, dass wir gut für die nächsten Jahre aufgestellt sind.

Nach den Hinweisen auf die Veranstaltungen des kommenden Jahres beschloss der Vorsitzende die Veranstaltung mit den besten Wünschen für einen guten Heimweg.
K.K.


Wanderung am 5. Februar 2017 von Beberbeck-Gottstreu-Sababurg

Die A-Gruppe mit 17 Personen wanderte 15 km auf dem X6 von der Staatsdomäne
Beberbeck nach Veckerhagen geführt von dem Wanderführer G. Zintel.

Beberbeck war ursprünglich ein Dorf, das bereits 1019 erwähnt wurde, bestand jedoch nur ca. 300 Jahre. Danach züchtete man Wildpferde und baute ein Jagdschloss. Später konnte man auf Grund einer Förderung von Kurfürst Wilhelm dem II das Hofgut erweitern. 1929 erfolgte aus Ersparnisgründen die Auflösung und wird seit dem als Staatsdomäne bewirtschaftet.

Von hier war es nicht mehr weit bis zur Sababurg, die 1334 erbaut wurde. Sie ist die Ruine einer Höhenburg im sagenumwogenen Reinhardswald, der sich im nordhessischen Landkreis erstreckt.
Sie diente viele Jahre den Pilgern auf dem Weg nach Gottsbüren als Unterschlupf. Später
entstand durch einen großen Umbau ein Jagdschloss mit riesigem Wildpark.


A-Wandergruppe, im Hintergrund die Sababurg

Die B-Gruppe mit 15 Personen, geführt von G. Dietrich und H. Pahlke machte sich von der Sababurg aus auf den Weg nach Veckerhagen. Auch die A-Gruppe hatte ab jetzt den gleichen Weg.
Die Sababurg, früher erst "Zapfenburg" und heute im Volksmund nach den Brüder-Grimm
Märchen "Dornröschen-Schloss benannt.
Der Tierpark Sababurg ca.1.130 ha wurde bereits 1571 angelegt und ist seit 1973 als "Tierpark Sababurg" bekannt. Hier gibt es 80 Tierarten, und er wird von den Touristen sehr gut angenommen. In 2014 bereits 320.000.Personen.
Die Sababurg, die direkt westlich an den Tierpark-Sababurg grenzt, ist ein 88- bis 92 ha großes Naturschutzgebiet mit 800- bis 10.000 jährigen Eichen und meterhohen Farnen.

In Veckerhagen, unserem Ziel, haben wir dann in dem Restaurant Schnitzelschmiede unser Mittagessen eingenommen, was allen sehr gut geschmeckt hat.

Unserer Wanderführerin G. Dietrich und unseren Wanderführern G. Zintel u. H. Pahlke
sagen wir herzlichen Dank für diese Wanderung.

H.S.


Wanderung am 5. März 2017 von Holzhausen nach Veckerhagen

Die A-Gruppe mit ca.16 km wurde von H. und J. Henneberg mit 16 Personen geführt.
Die B-Gruppe mit ca.12 km wurde von R. Brostmeyer und B. Schönfeldt mit 17 Personen geführt.

Die A-Gruppe begann ihre Wanderung in Holzhausen, einem Ortsteil von Immenhausen. - Das Tor zum Reinhardswald. Von Holzhausen aus gelangten wir auf die "Alte Kohlenstrasse, oder die Märchenstraße -"Dornröschenstraße." genannt.

Der Braunkohlebergbau zwischen 1611 -1970 in der Gegend von Holzhausen, wurde die
Erwerbsquelle der Einwohner.
Die Holzhäuser Bürger waren auch als Heidelbeeren oder Blaubeeren bekannt. Mit dem
aus dem Rheinhardswald geernteten Früchten wird auch heute noch das Heidelbeerfest
gefeiert.

Am Roten Stock begann die Wanderstrecke der B-Gruppe. Hier machte die A-Gruppe ihre Frühstückspause. Ab hier hatten beide Gruppen die gleiche Strecke zu laufen.
Am Gahrenberg lagerte unter einer Basaltdecke ein Kohlenvorkommen von ca.1,8 km Breite.
Bereits 1575 hatte Johann Pfeffer aus Kassel dort nach Kohle gesucht. Die planmäßige
Förderung begann jedoch erst ab 1842 durch die Fabrik G. E. Habich´s Söhne, Veckerhagen. Sie nutzten den qualitativ hochwertigen Brennstoff zum Heizen. Sie verkauften ihn aber bald auch an Gewerbe und Haushalte.
Es trat auch" Farbkohle zum Vorschein. So entstand die bekannte Malerfarbe" Kasseler Braun". Mitte des 20.Jahrhunderts ersetzte Erdöl die Kohle, und die Zeche wurde geschlossen.

Veckerhagen und Vaake ergeben die Gemeinde Reinhardshagen, direkt an der Weser gelegen und durch den Fahrbetrieb verbunden mit Hameln und Hann. Münden.


Die Wandergruppe B gönnt sich eine kurze Pause

In Veckerhagen im Hotel Peter ließen wir uns das gute Essen schmecken.
Für das bestellte gute Wetter, die ebenfalls gute Wanderstrecke und das schöne Lokal
sorgten unsere 3 Wanderführerinnen H. Henneberg, R. Brostmeyer, B.Schönfeldt und
unser Wanderführer J. Henneberg.

Hierfür herzlichen Dank.
H.S.


Sonntags Wanderung am 2. April 2017 Nienhagen - Rundweg

Wandergruppe A mit 25 Personen, geführt von J. u. H. Henneberg
Wandergruppe B mit 14 Personen, geführt von G .Dietrich u. G. Zintel.

Die A-Gruppe begann ihre Wanderung in Nienhagen, einem Ortsteil der Gemeinde Staufenberg, im Landkreis Göttingen.
Nienhagen ist ein beschauliches Dörfchenmit 325 Einwohnern (Januar 2013). Aber Nienhagen hat eine Touristen-Attraktion, nämlich einen 2,5km Barfußpfad.
.
Die B Gruppe begann oberhalb von Sichelnstein ihre Tour. Sichelnstein dem Ort mit der gleichnamigen Burgruine aus dem Jahr 1370, von der man heute nur noch einen Teil der Außenmauer sehen kann. Hier legte die A Gruppe ihre erste Trinkpause ein.
Ab hier hatten beide Gruppen denselben Weg.
Die Wanderung führte uns weiter zum Fuhrmannstein, der zur Erinnerung an den langjährigen Vorsitzenden des Werratalvereins dort im Wald aufgestellt wurde. Weiter zur Waldgaststätte Rinderstall, die leider nicht mehr bewirtet wird.
Auch das ehemalige Naturfreundehaus "Steinberghaus" wird nicht mehr bewirtet.

Steinrode: Das mittelalterliche Dorf entstand 2004 und dient als außerschulischer Lernort,
um Kindern Geschichte, Natur und Handwerksarbeiten näher zu bringen.
Wir hatten die Möglichkeit verschiedene Auslagen, die auch zum Verkauf angeboten
wurden, zu besichtigen.


Wandergruppe A

Nun hatten wir unseren Rundweg beendet, die B Gruppe erwartete uns bereits im Gasthaus
"Zur Linde", wo wir unser Mittagessen einnehmen konnten.

Es war wieder eine sehr schöne Wanderung Bei schönem Wetter und guter Stimmung haben wir die Wanderung genossen. Hierfür danken wir den 2 Wanderführerinnen und 2 Wanderführern ganz herzlich.
H.S


Kulturfahrt am 20. April 2017 nach Celle und Gifhorn

Am frühen Morgen begann unsere Tagesfahrt. War es auch jetzt um 7:00 Uhr noch ziemlich frisch, so änderte sich das Wetter sehr schnell. Die Sonne kam raus, und der blaue Himmel versprach einen schönen Tag.

Unsere 1. Besichtigung war die Stadt Celle. Die 2 Marktfrauen empfingen uns in ihrer Tracht in der historischen Altstadt mit "n Appel und n Ei".

Bei dieser Stadtführung erfuhren wir einiges über das oft karge, bürgerliche Leben in früherer Zeit. Sie wussten auch Geschichten aus dem mittelalterlichen Leben zu erzählen. Besonders interessant waren für uns Ihre Erklärungen über die herrlichen Fachwerkhäuser. Über 450 Denkmal geschützte Fachwerkhäuser, deren Baujahre sie uns an verschiedenen, sichtbaren Bausteinen, Farben, Texten erklärten.
Wir hätten gern noch bei diesen wunderschönen Häusern verweilt, aber es gab ja noch mehr interessante Dinge.S
o zum Beispiel das Schloss, das Bomann-Museum, das Rathaus, die Stadtkirche St. Marien mit der barocken Ausstattung, und dem Turm 74,5 m mit 235 Stufen. Von hier hatte man einen herrlichen Blick über die Stadt. Hier legten wir eine Pause zum Frühstücken ein.
Noch so manches hätten wir uns anschauen können, aber jetzt fuhren wir weiter nach Gifhorn zum Mühlenmuseum. Hier machte unser Busfahrer noch ein Foto von uns, Dankeschön.

Im Mühlenmuseum konnten wir die Romantik einer vergangenen Zeit spüren.
Das sanfte Heideland wird majestätisch beherrscht von der schlanken Gestalt der Mühle Sanssouci, ein Abbild der schlanken Potsdamer Mühle aus den Zeiten Friedrichs des Großen. Die weißen Mühlen aus Griechenland und Portugal verbreiten gemeinsam mit dem der spanischen Mühle südländisches Flair. Besonders beeindruckend empfanden wir die russische Mühle. Insgesamt gibt es 13 verschiedene Mühlen.

Wir haben diesen wunderschönen Ausflug genossen, es stimmte alles. Auf der Heimfahrt hatten wir Gelegenheit uns über die vielen Eindrücke zu unterhalten.
Voller neuer und schöner Eindrücke und guter Laune sind wir wieder gut in Fuldatal angekommen.
H.S.


"Unter Wanderfreunden"
beim 134. Jahreswandertreffen des HWGHV in Hessisch Lichtenau

Am vergangenen Sonntag, dem 23. April, fuhren 4 Damen und 4 Herren unseres Zweigvereins zum Jahreswandertreffen des HWGHV Gesamtvereins in Hessisch-Lichtenau. Der Tag war grau und alle hofften auf besseres Wetter, aber der April.... Fast waren wir die Ersten im Bürgerhaus, wo die Veranstaltung stattfand. Nach Erhalt der Plaketten standen wir im Foyer und sprachen über dies und das und begrüßten Wanderfreunde anderer Zweigvereine.

Im Saal saßen wenige Teilnehmer, immer mehr kamen dazu. Pünktlich begrüßte uns der Vorsitzende des Gesamtvereins, Hubert Thorwirth, und Karin Kuhnert, die Vorsitzende des gastgebenden Zweigvereins. Dann fand der Gottesdienst statt wie fast immer unter dem Thema Wandern, wie es auch in der Bibel mehrfach beschrieben wird und auch in vielen kirchlichen Liedern anklingt. Nach dem Segen und einem letzten Lied, verließen wir den Saal und schlossen uns den Gruppen an, die Stadtführungen und eine Wanderung machten.

Drei von uns gingen mit Frau Holle durch den Frau-Holle-Park und wurden über die Frau Holle in Märchen und Mythologie umfassend informiert. Leider zeigte sich das Wetter von seiner unbeständigen Seite mit Regen und Hagelschauern. Am Ende des Weges besuchten wir das Holleum, das Frau-Holle-Museum, in dem noch einmal die verschiedenen Sichtweisen in Märchen und Mythologie und der Landschaft, in der dieses spielt, dargestellt werden.

Zu diesen im Programm stehende Aktionen wurde eine etwa 8 km-Wanderung angeboten. Trotz des kühlen Wetters - einem Graupelschauer der jedoch sofort von der Kleidung abprallte - war es eine beispielhaft geführte Wanderung mit Erklärungen und örtlichen Informationen.


Information

Zum Teil auf dem "Grimm Steig", dem "Sälzerweg" und weiteren Pfaden, führte die Wanderung vorbei an einem, in Folge erneuerter Grenzsteine der Region. Hier war - zur Überraschung der Wanderer - eine "Getränkestation" eingerichtet, bei der man alkoholfreie Erfrischungen empfangen konnte. Auch die 60 Jahre alte Wanderhütte des HWGHV-Zweigvereins Hessisch Lichtenau, die "Christoph-Hansen-Hütte" lag selbstverständlich am Wege. Von hier hatte man einen herrlichen Blick in die Ferne.
Nochmals, es war rundum eine schöne Wanderung!

Danach trafen wir uns wieder im Bürgerhaus zum Mittagessen und Kaffeetrinken. Bis zur Wimpelausgabe erfreuten uns eine thailändische Tanzgruppe mit ihren Volkstänzen und eine Dudelsackgruppe mit mitreißender Musik.

Dann gab es die Wimpel und unser Horst Müller war einer der ersten, der einen erhielt. Nach dem obligaten Fotoshooting endete das diesjährige Wandertreffen und wir fuhren nach Haus mit der Erinnerung an viele Gespräche mit den Wanderfreunden anderer Zweigvereine.

Wimpelgruppe

K.K./G.Z.


Mai-Tour der Frauen am 1. Mai 2017

Auch in diesem Jahr hatte Andrea Schmidt die Mai-Tour der Frauen organisiert. Es trafen sich 30 Frauen am Rathaus-Ihringshausen.
Erfreulich war, dass sich einige Gäste unserer Wanderung angeschlossen hatten.
Bevor wir starteten, trug Andrea ein Gedicht von Wilhelm Busch vor.
"Sie war ein Blümlein hübsch und fein......"

Die ursprüngliche Strecke an die Fulda musste geändert werden, da der Radweg R 1 am 1.Mai eingeweiht wurde. Daher änderte Andrea die Strecke, und wir wanderten zur Hasenhecke. Noch war der Himmel grau, aber wir konnten in der Ferne das VW Werk, den Herkules, den Dörnberg und den Baerenberg sehen. Es machte uns allen viel Freude, das zarte Grün, und die gelb leuchteten Rapsfelder zu sehen.

An einem Platz, der zum Ausruhen einlud, machten wir unsere große Pause. Hier hatte Andrea wieder eine Überraschung für uns vorbereitet. Als wir alle noch zu Hause am Frühstückstisch saßen, hatte sie bereits einen großen Topf mit einer leckeren Bowle hier her gebracht. Diese Köstlichkeit ließen wir uns gut schmecken.

Gestärkt machten wir uns auf den Rückweg zum Restaurant am Sportplatz.in Ihringshausen. Hier konnten wir uns vom Buffet Bratwürstchen, verschiedene Bratenstücke und leckere Salate aussuchen.

Wie nicht anders zu erwarten, hatte Andrea bestimmt auch hier ihre Finger im Spiel,denn der vorausgesagte Regen blieb aus.

Liebe Andrea wir danken Dir ganz herzlich für diesen gelungenen 1. Mai.
H.S.


Wanderung auf dem Werra-Burgen-Steig am 14. Mai 2017

Vom Start mit dem Bus im Fuldatal, durch's Werratal bis ins Eschweger Becken - Regen, teilweise sogar Starkregen! 22 Wanderer mit traurigen Gesichtern stellen sich die bange Frage: "Wird es im Laufe des Tages zu regnen aufhören?"
Ja, es hörte auf, wie auf Bestellung, kurz bevor die A-Gruppe in der Nähe von Weißenborn ausstieg. Die Sonne kam und begleitete uns den Rest des Tages.
Die B-Gruppe fuhr weiter bis Manrod, dort war ihr Einstieg für die 12 km-Strecke auf dem X5H.
Für die A-Gruppe begann die Tour auf dem P 15 mit einem knackigen Anstieg zur Rabenkuppe. Dann weiter auf dem Werra-Burgen-Steig durch einen saftig grünen Buchenwald zur Erikahütte.

Hier gönnten wir uns erst mal eine Pause und wurden mit einem herrlichen Blick zum Meißner, ins Eschweger Becken bis zu den Randhöhen des Eichsfelds belohnt. Weiter führte uns der X5H, der hier jetzt Teil des Ars Natura mit einigen "Kunstwerken am Wegesrand" ist, durch das Naturschutzgebiet Graburg. Erstmals verlassen wir den Wald bei Rittmannshausen, einem Ortsteil der Gemeinde Ringgau, zu dem auch Lüderbach gehört, dass wir nach wenigen Kilometern erreichen. Hier schauten wir uns die kleine, aus dem 12. Jahrhundert stammende Kirche mit einem komplett erhaltenen spätgotischen Flügelaltar an. Auf unserem Weg kamen wir auch an dem gut erhaltenen Schloss Lüderbach vorbei, welches heute in Privatbesitz ist.

Die zwölf Wanderer/innen waren bester Laune, es wurde viel erzählt und gelacht. Die Hochebene Altefeld bot uns eine grandiose Aussicht bis zur Wartburg und sogar bis zum Inselsberg. Altefeld beeindruckt mit seinem einstmals preußischen Hauptgestüt auf einer Fläche von 800 ha. Teile der Gestütsanlage wird heute noch zur privaten Pferde- und Angus-Rinderzucht genutzt.

Nach einem Anstieg Richtung Markershausen hatten wir uns eine Pause im Ort verdient! "Wie weit wird es noch sein?" fragten wir uns. Unsere beiden Wanderführer/in konnten uns diese Frage beantworten: "Noch gut eine Stunde". Na, das ist doch zu schaffen, denn wir sind auf der Zielgeraden nach Holzhausen, wo das ehemalige Rittergut - heute Schloss-Hotel Hohenhausen - auf uns wartete. Ein Schloss, ähnlich dem englischen Landhausstil, mit einem im viktorianischen Stil angelegten Schlosspark. Nach mehreren Umbauten entstand hier ab 1982 das beeindruckende Hotel mit seinen Nebengebäuden.

Die weitläufige Terrasse erwartete nun beide Wandergruppen. 22 Wanderer waren mit ihrer Leistung zufrieden und haben diesen wunderschönen Teil des Werra-Burgen-Steigs genossen.
Ein herzliches Dankeschön an Andrea und Gerhard und an die Wanderführer der B-Gruppe für alle Vorbereitungen und für diesen wunderschönen Tag.
Unsere Heimfahrt wurde dann wieder mit reichlichen Regengüssen begleitet.
E.M.


Unterwegs durch den Reinhardswald am Sonntag, den 11. Juni 2017

Die A-Gruppe mit 18 km wurde von L. Huisinga und A. König mit 17 Personen geführt. Die B-Gruppe mit 13 km wurde von R. Brostmeyer und B. Schönfeldt mit 15 Personen geführt.

Die A-Gruppe startete in Stammen ihre Wanderung durch den westlichen Reinhardswald.
Dieser Ort wurde zum Kloster 1013 zum ersten Mal erwähnt. Er gehört zum Kloster Corvey und dann später zur Grafschaft Schöneberg. Im 18. Jahrhundert wurde im Gutshof ein Schloss gebaut.
Heute ist das Schloss ein Pflegeheim. Nun ging es weiter im Kampgrund hoch. Mit mäßiger Steigerung führte uns der Weg in den Reinhardswald. Hier hatten wir einen schönen Blick nach Westen und legten unsere 1. Erfrischungspause ein.

An der kleinen Ansiedlung Friedrichsfeld Süd geht es auf einem nicht markierten Weg schnurgerade durch den Wald nach Osten auch auf diesen Weg zur mittleren Holzape.
Die B-Gruppe hatte das Glück mit dem Bus hoch bis Friedrichsfeld zu fahren und kam dann auch auf diesen Weg. Hierzu sei zu erwähnen, dass die vier Wanderführerinnen beim Vorwandern einige Schwierigkeiten hatten, das Loch im Maschendraht zu finden.
Uns Wanderinnen und Wandern war es fast ein Wunder, sich nicht zu verirren, alles sah gleich aus in dem Wald mit riesigen Bäumen. Ein großes Kompliment den 4 Damen.

Ab hier hatte die B-Gruppe die gleiche Strecke zu laufen. Eine kleine Abwechslung, der Blick auf das Flüsschen, die Holzape, die in der Nähe des Friedwaldes entspringt und bei Wülmersen in die Diemel mündet. Jetzt liefen wir auf dem Pilgerweg 5 von Gottsbüren bis zum Forsthaus von Beberbeck. Nun führte uns der Weg durch den Wald, dann überquerten wir den Kamgrund, den wir ja in Stammen hoch gelaufen sind. Urkundlich erwähnt wurde das Dorf Hümme im 9. Jahrhundert. Man fand beim Eisenbahnbau 1846 ein Urnenfeld.


B-Gruppe am Schloss Beberbeck

Inzwischen wurde die Sonne ganz schön stark, und wir waren froh, uns nun im Gasthaus
"Zum Stern" auf unser Mittagessen freuen konnten.

Den 4 Wanderführerinnen ein großes Kompliment für die Durchführung dieser Wanderung.
H.S.


Besuch der Waldbühne Niederelsungen am 8. Juli .2017 "MARTIN LUTHER"

Mit dem Bus sind wir um 18:00 Uhr nach Niederelsungen zum Schauspiel " Martin Luther" gefahren.
Es waren wieder mit Bussen und PKWs zu dieser Vorstellung große Mengen Personen eingetroffen.
Hier konnten wir uns noch etwas zu Trinken und Essen holen, und so dann unsere Plätze einnehmen.
Pünktlich um 20:00 Uhr betraten die ersten Schauspieler die Bühne, die Kostüme waren wieder gut angepasst. ..

Vorab kurzer Bericht aus der früheren Zeit: Am 31. Oktober 2017 jährt sich Luthers Thesenanschlag zum 500.Mal. 1483 am 10.November wurde Martin Luther später als Reformator bekannt geworden. In Eisleben geboren.1498 bis 1501 war er auf der Pfarrschule. Um 1515 entschloss sich Luther die 97 Thesen an seine Kollegen zu verteilen.
Am 31.Oktober soll er dann seine berühmten 95 Thesen an das Hauptportal der Schlosskirche in Wittenberg angeschlagen haben.

Wir hatten das große Glück die Vorführung bei wunder schönem Wetter erleben zu dürfen. Nach der ersten Pause nahm die Spannung des Inhalts zu. Schauspieler Martin Luther setzte sich ebenfalls direkter in den Ablauf des Geschehens.
Zweimal kam eine Kutsche mit zwei schönen Pferdchen, die von den Zuschauern klatschend begrüßt wurden.

Zum Ende dieses wunderschönen Theaters, als sich die Schauspieler, alle auf die Bühne begaben, wurde uns jetzt erst einmal klar, wie viele Schauspieler zu dem Theater gehört hatten. Der Applaus wollte kein Ende finden.

Vielleicht wird sich in zwei Jahren wieder so etwas Schönes und Interessantes gezeigt.
Das Wetter hatte es sehr gut mit uns gemeint, angenehm bis zum Schluss und zum Weg zum Bus nach Hause.
H.S.


Familienwanderung am Samstag, 15.Juli 2017

Familienwanderung? Spontan denkt bei dem Wort "Familie" sicher so mancher an die traditionelle Gemeinschaft von Vater, Mutter, Kind! Die Familie gemeinsam beim Wandern. Welch schönes Bild!

In früheren Zeiten waren beim HWGHV Fuldatal tatsächlich ganze Familien (mehrere Generationen) im Wanderverein unterwegs um gemeinsam Zeit zu verbringen, die Natur zu erleben, die Heimat kennenzulernen! Das kommt jetzt zuweilen auch noch vor - und jeder freut sich darüber! Als Familie dürfen wir Wanderer insgesamt uns heute auch noch verstehen - auch wenn die Jugend sich rar macht.

Eben eine Wanderfamilie, die die überaus wichtigen sozialen Kontakte zu schätzen weiß und die das reiche Angebot an sportlichen, kulturellen und geselligen Veranstaltungen gerne annimmt.
Alle, sportliche Wanderer, Genußwanderer, Spaziergänger und die Vielen, die den Kontakt halten wollen, werden bei der jährlichen Programmgestaltung bedacht!
An dieser Stelle "Danke" an die sehr aktiven Verantwortlichen! Sie machen tolle Ehrenarbeit!

Am Samstag konnten mehr als 80 Teilnehmer erleben, wie gut es sich auch bei weniger optimalem Wetter als im vergangenen Jahr feiern lässt, wenn man die Vorzüge der Schneeganshütte genießen kann! Da stört es wenig, wenn es nieselt, wenn ein Landwirt just zur Essenszeit seinen Mist auf den abgeernteten Feldern ausbringt. Landleben eben !

Eine zünftige Wanderung rund um den "Dicken Kopf" am Rande des Reinhardswald, von Klaus Kremin organisiert und auch geführt, fand großen Anklang! Von den Nichtwanderen erwartet, konnte unser Vorsitzender 12 Freunde des Wandervereins Vellmar begrüßen. Sicher werden einige Fuldataler den Besuch am kommenden Samstag erwidern!

Das Bewirtungsteam, das schon seit dem Vormittag aktiv war und sicher erst abends die Zelte abbrechen konnte, sorgte liebevoll routiniert für das leibliche Wohl, das ja bekanntlich Leib und Seele zusammenhält. Mit ihrer sorgsamen Vorarbeit, Tischdeko etc. haben sie wieder einmal maßgeblich zu einer angenehmen entspannten Atmosphäre beigetragen.

Wie es schon Tradition ist, mussten auch wieder harte Nüsse geknackt werden!
Mit viel Teamgeist und zur Belustigung aller. Kombinationsgabe war diesmal gefragt. Andrea war mit dem Ergebnis zufrieden!
Zum Schluss im Namen aller süßen Mäuler ein herzliches Dankeschön an die fleißigen Kuchenbäcker!
Ich denke, im Namen aller zu sprechen, wenn ich sage: "Es war ein schöner Tag!"
H.Z.


Festumzug zum 117. Deutschen Wandertag am 30. Juli 2017 in Eisenach

Im voll besetztem Bus, mit zum Teil anderen Wanderfreunden aus Kassel und Vellmar
fuhren wir bei schönem Wetter gegen 8:20 Uhr nach Eisenach.
Nach kurzen 2 Stunden waren wir in Eisenach eingetroffen. Durch die vielen angereisten Busse, waren die Parkplätze bereits sehr eng belagert.


Andrea reichte uns rote Stockschirme, die wir sehr schön für die Sonne, aber auch später während des Festzuges einsetzen konnten.
Wir hatten genügend Zeit die Stadt zu besichtigen, Die Elisabeth Kirche, das Landes Theater, das Rathaus und vieles mehr.

Um 14:00 Uhr begann der Festumzug mit ca. 6000 Teilnehmern aus 72 Gebiets-Vereinen. Wir hatten die Start Nr. 51 und mussten etwas Geduld aufbringen, bis es auch für uns losging. Wir wurden belohnt durch die vielen Zuschauer an den Straßenrändern (ca. 14.000).

Ruth und Anita führten mit dem Banner "HWGHV-Fuldatal" unsere Gruppe an. Gefolgt von Horst der wieder mit ganzem Stolz auch dieses Jahr unseren Wimpelbaum trug.

Wir sangen und erfreuten uns an der Beteiligung dieses Umzuges.

Im Jahr 2018 findet der 118.Deutsche Wandertag in Detmold statt worauf wir uns jetzt schon freuen.

Gegen 18:00 Uhr fuhren wir mit bester Stimmung wieder nach Hause und waren ca. 20:00Uhr in Ihringshausen.
H.S.


Ereignisreiche Tage in der Heide    03.08. bis 06.08.

An einem Donnerstag machten sich 29 Teilnehmer auf zur Fahrt in die Heide. Pünktlich konnte der Bus abfahren. Nach dem vorhergegangenen schlechten Wetter zeigte sich das Wetter freundlich. Der erste Halt war in Hildesheim.
Dort wurden wir durch eine Fremdenführerin in die Kirche St. Michael geführt, die von Bonifatius gebaut wurde. Es ist eine in typisch frühromanischer, kubischer Bauweise errichtete Kirche. Im Inneren konnten wir den niederdeutsche Stützenwechsel, Stütze, Säule, Säule bewundern mit den bekannten Würfelkapitellen.
                                                        Kirche St. Michael 

Danach gingen wir in den Dom, der ebenfalls romanisch ist, jedoch durch sein beeindruckendes Westwerk auffällt. Das Innere ist bereits reicher mit Schmuckelementen ausgestattet. Anschließend machten wir einen Gang durch die Stadt bis zum Markt mit den reich verzierten Bürgerhäusern, darunter dem Knochenhaueramtshaus, das nach dem Krieg wieder im alten Zustand neu errichtet wurde. Die Wanderer brauchten jetzt eine Pause und gönnten sie sich. Bei einem kleinen Essen vor einem der Lokale auf dem Markt.

Die Fahrt führte uns dann nach Peine zur Schokoladenfabrik Rausch, wo wir die Entstehung der Schokolade von der Beere bis zum fertigen Produkt kennen lernen konnten. Im Anschluss nahmen einige die Gelegenheit wahr, leckere Pralinen einzukaufen. Jetzt ging es zum Hotel, einchecken, Zimmer beziehen und Abendessen. Danach bestand noch die Gelegenheit, einen Bummel über den Deich zu machen. Die Aller war kaum auszumachen. Es sah aus, als sei alles ein See.

Nach dem Frühstück am nächsten Morgen empfing die Wanderer Frau Oldenburg, unsere Wanderführerin für die kommenden 2 Tage. Auf den Deichen liefen wir bis nach Ahlden, wo wir ein Schloss besichtigten, allerdings nur vom Hof aus, denn es ist in Privatbesitz und war gerade am Freitag noch zugänglich. Die Ursprünge reichen bis in die Renaissance zurück. Das sahen wir an einem mit Muschelrosetten geschmückten Trakt des Schlosses.
                                                               Schloss Ahlden

Nach der Einkehr in einem Hofcafe, in dem es Alles um den Mohn gab, da der Hof Mohn anbaut, trennten sich die Wege. Zwei Teilnehmer nahmen den Bus zurück, die anderen nahmen den Fußweg.

Die zweite Wanderung am folgenden Tag führte uns von Walsrode durch die Lönsheide nach Fallingbostel. Unsere Wanderführerin erläuterte uns wie die Heide entstanden ist, durch Schafhaltung nachdem der Wald wegen der Salzförderung und Aufbereitung abgeholzt war. Der Heideboden wurde geplagt, die Plaggen dienten als Streu und die Heide konnte auf dem nackten Boden neu entstehen. Als das Düngen eine bessere Landwirtschaft ermöglichte, wurden Felder angelegt und die Schafwirtschaft kam zum Erliegen. Im Mittelpunkt der Lönsheide liegt das Lönsgrab. Dort machten wir Rast und Frau Oldenburg erzählte uns Details zum Leben des "Heidedichters" und seinen Schriften.

Weiter ging es nach Fallingbostel. Hier machten wir Mittag in einem italienischen Restaurant bei Pizza und Getränken. Von dort brachte uns die Bahn zurück zu unserem Standort Hodenhagen.

Die Nichtwanderer fuhren nach dem Frühstück mit einer Reiseleiterin zur großen Rundfahrt durch die Lüneburger Heide. Das erste Ziel war Neuenkirchen wo wir im vorbei fahren die größte Heidschnucken Herde von ca. 750 Heidschnucken sehen konnten.
Weiter fuhren wir nach Schneverdingen Höpen. Wir besuchten dort einen Schäfer und konnten den Austrieb der Schnuckenherde aus dem Schafstall verfolgen.

Weiter ging es zu dem einzigartigen Heidegarten im Landschaftsschutzgebiet Höpen.
In dieser in Deutschland einmaligen Gartenanlage konnten wir die Vielfalt unterschiedlicher Heidesorten bewundern. 1990 fertig gestellt, ist der Heidegarten ständig gewachsen. Mittlerweile kann man hier rund 180 verschiedene Heidesorten mit etwa 150.000 Pflanzen sehen.

Nach einer Mittagspause sind wir weitergefahren zu den Sieben Steinhäusern, die sich etwa in der Mitte der größten Nato Truppenübungsplatzes Bergen befinden. Um die Grabstätten zu besichtigen, mussten wir durch ein 5,4 Kilometer langes Sperrgebiet des Truppenübungsplatzes fahren. Die Grabanlage Sieben Steinhäuser wurde um 2500 v. Chr. in der Epoche der neolithischen Trichterbecherkultur von den ersten sesshaften Bauern errichtet. Zwar spricht man traditionell von den "Sieben Steinhäusern", tatsächlich aber handelt es sich nur um fünf Gräber.

Am nächsten Tag war eine Fahrt nach Lüneburg angesagt. Bei einem Rundgang durch die Salz- und Hansestadt Lüneburg hatten wir eine Stadtführerin die uns durch verwinkelte Gassen und Gebäuden der Stadt führte.

Nach einer Mittagspause fuhren wir weiter zum Hundertwasser-Bahnhof nach Uelzen. Hier wartete eine Führerin auf uns, die über die Umgestaltung des Bahnhofs durch den österreichischer Maler und Architektur-Doktor Hundertwasser ausführlich erzählte.


Hundertwasser-Bahnhof Uelzen

Auf der Rückfahrt zu unserem Hotel haben wir noch eine Zierkerzenschnitzerei in Walsrode besucht. Wir hatten an beiden Tagen viele und schöne Eindrücke gesammelt.

Am Abend hörten wir einen Vortrag über die Lüneburger Heide und nahmen staunend zur Kenntnis, dass nur noch wenig Fläche Heide ist. Was uns Wanderern bereits erläutert wurde, wurde hier vertieft.

Am nächsten Morgen wurden die Koffer verstaut und los ging Richtung Heimat. Doch ein Zwischenstopp war vorgesehen. Zunächst machten wir eine Kutschfahrt durch die Heide, die uns zur Lönsheide führte. Dort bestand die Möglichkeit, das Grab und das Denkmal zu besuchen.

Nach schönem Aufenthalt fuhren wir weiter zum Straßenbahnmuseum in Hannover. Ein sehr großes Gelände, auf dem überall Straßenbahnen standen. Ein Museum, in dem wir an Hand von Bildern die Geschichte der Straßenbahn betrachten konnten und die Ausstellungshallen mit Bahnen aus unterschiedlichen Städten und Ländern. Und eine Rundfahrt war im Eintritt enthalten.


Straßenbahnmuseum

Na ja, Essen mussten wir ja auch noch was. Dafür war auch Gelegenheit auf dem Gelände.

Mit diesen vielen Eindrücken und Erlebnissen im Kopf erreichten wir Fuldatal. Eine schöne Fahrt war zu Ende. Der Vorsitzende dankte unserem Fahrer, Herrn Fritsche, für die Vorbereitung der Fahrt. Könnte mal wieder so schön sein.
K.K., K.E.


Wanderung am 20.08.17 auf dem Werra-Burgen-Steig - von Holzhausen zur Tannenburg -

Für den 6. - und somit letzten Teil - des X5H fuhren 39 Wanderer/innen mit dem Bus über Hessisch Lichtenau, durch den Ringgau zum Ausgangspunkt Holzhausen-Hohenhausen.

Hier war der Start der 16 km langen Strecke für die A-Gruppe. Die B-Gruppe musste sich noch etwas gedulden. Ihre ca. 12 km Wanderung begann hinter Unshausen unterhalb des Sandberges.

Wir, von der A-Gruppe durften die herrliche Anlage von Gut Hohenhaus noch einmal in Augenschein nehmen, bevor es durch den Wald Richtung Hasenkopf ging. Bei optimalem Wetter wanderten wir über den Mühlberg, hier machten wir unsere erste Rast.


B-Gruppe macht ihre erste Rast

Weiter ging es Richtung Blankenbach, einem Ortsteil von Sontra. Heute die einzige Ortschaft die wir durchliefen. Die Stimmung in der Gruppe war gut. Die mäßige Steigung ließ uns Luft zum Erzählen und in der schönen Landschaft umzuschauen. Ein Rastplatz am Rande von Blankenbach mit Wandertafel lud uns zu einer Trinkpause ein. Jetzt wussten es alle: noch 6 km bis zur Tannenburg , die zu Nentershausen gehört. Unser Weg führte teils durch offene Landschaft und durch herrlich grünen Wald Die letzten 2 km schlängelte sich ein schmaler, spannender Pfad am Hang entlang. Auch die älteste Wasserleitung der Gegend begleitete uns bis zur imposanten, ehemaligen Schutzburg der Familie von Baumbach. Heute eine lebendige Burganlage und im Besitz des Vereins " Der Freunde des Tannenberges".

Die B-Gruppe wartete im urigen Schankraum auf uns; wir zusammen auf "Allerley für Schlund und Wanst". Wer wollte konnte sich nach dem Essen auf dem weitläufigen Burggelände umschauen.

Ein kleiner Verdauungsspaziergang, begleitet von einem Regenschauer brachte uns zum Bus, der nur am Fuße der Burg auf uns warten konnte. Wir Wanderer/innen hatten einen sehr schönen, ereignisreichen Tag. Herzliches Dankeschön an Andrea Schmidt , Anita König, Angelika Schuster und Gerd Lauf für die gute Organisation.
PS: Einige Wanderer/innen haben es geschafft, alle 6 Teilabschnitte des X5H abzulaufen. RESPEKT!
E.M.


Herbstwanderung "Rund um den Twistesee" vom 15.10.2017

Die Busfahrt mit 32 Wanderern und 2 Hunden beginnt mit dichtem Nebel in Fuldatal. Die Sonne lässt nicht lange auf sich warten: Ab Calden wird sie uns den Rest des Tages begleiten.

In Wetterburg, einem Ortsteil von Bad Arolsen ist der Start für A- und B-Gruppe. Nach 100 m erreichen wir das Westufer des Idyllisch gelegenen Twistesees - eine Stauanlage die 1979 fertig gestellt wurde.

Unser Weg führt vorbei am Strandbad und der Wasserskianlage zur Vorsperre, direkt an der Mündung der Twiste.
Wir, die A-Gruppe laufen am Vogelschutzgebiet vorbei mit Blick auf den noch im Nebel liegenden Vorsee.
Bald sind wir 18 Wanderer/innen in Braunsen. Ein Spielplatz wird zu unserem Rastplatz. Gestärkt können wir den Anstieg zum Mühlenberg wagen. Vorbei am Lisbeth-Stein wird die Gruppe mit herrlicher Weitsicht zum Essig- und Bärenberg bei strahlend blauen Himmel belohnt. Der Wanderweg führt uns durch das Wetterholz und wieder zum See zurück. Hier herrscht jetzt Sonntagsbetrieb.
Nach einem knappen Kilometer erwartet uns das urige Lokal "Saustall".

Die B-Gruppe geführt von Bettina und Ruth sind 12 km gelaufen und waren kurz vor uns angekommen.

Alle hatten Hunger, Durst und viel zu erzählen. Die beiden Wanderhunde waren ein wenig müde.
Unseren Wanderführerinnen Helene, Bettina, Ruth und Wanderführer Joachim vielen Dank für diesen schönen Tag.
Wir "ALTEN" haben uns über 7 junge Wandergäste sehr gefreut, mögen Sie uns noch öfters begleiten.
E.M.


Adventsfahrt

Die diesjährige Adventsfahrt unter Leitung von Klaus Kremin führte uns in die ehemalige Hansestadt Soest. Mit einer Stadtführerin machten wir einen Altstadtrundgang unter dem Motto "Wer langsam geht, sieht manchmal mehr". Innerhalb der fast vollständigen Wallmauer, durch Gassen mit schöner Fachwerkkulisse geführt, erfuhren wir den Sinn "der Wippe am großen Teich". In der Wiesenkirche fasziniert einem besonders das "Westfälische Abendmahl Fenster", die Teichmühle imponierte, schöne Fachwerkhäuser säumen den Marktplatz, "die gute Stube der Stadt", ein.


Teilnehmer mit Stadtführerin vor der Teichmühle

Jedes Stadtbild wird von Kirchen und den Türmen geprägt. Der mächtige Dom St. Patrokli und die St. Petri Kirche trennt nur der Abstand, dass 2 Fuhrwerke durchpassen. Zahlreiche Bauten sind aus dem für Soest typischen "Grünsandstein" erbaut, ein bevorzugtes Baumaterial früherer Zeit. Die Stadtführung war informativ, Soest ist wirklich einen Ausflug wert.

D
urch eisigen Wind, der durch die Gassen pfiff, freuten wir uns alle auf eine warme Mahlzeit, die wir in einer urigen Gaststätte einnehmen konnten.
Zu dieser Jahreszeit gehört natürlich auch der Weihnachtsmarkt. 3 Märkte, die mit einander verbunden sind, brachten uns die Adventsatmosphäre, gegen 16 Uhr war dann die Beleuchtung sehenswert. Wunderschön geschmückte Tannenbäume und viele leuchtende Herrnhuter Sterne verzauberten das nette Städtchen Soest.
H.H.



2018

Rückblick auf die Wanderung auf dem Dorothea-Viehmann-Weg

Der Jahreszeit angemessen, hatte die Natur die Winterkleidung angelegt - doch die Wanderer auch - So startete die A-Gruppe an der Stadtgrenze zum Kleingartenverein Möncheberg, an der Ahna entlang zum Nord-Park, durch das Uni-Glände, Martinsplatz, Schöne Aussicht, bis zum Bereich der Grimmwelt. Gerhard Zintel gab uns Informationen über die Historie dieser Strecke.

Der Dorothea Viehmann Weg (eröffnet 2015) führt von der Knallhütte bei Rengershausen über Niederzwehren zum Weinberg, dem Standort der Grimmwelt. Es ist ein gut gepflegter und markierter Wanderweg.

Wir wanderten diese Strecke in entgegengesetzter Richtung und so begann die B-Gruppe die Wanderung am Weinberg. Schneefall begleitete uns und besonders die Aue zeigte sich dadurch in einer besonderen Idylle.

Das Märchenviertel in Niederzwehren macht einem das Überlieferte gut verständlich, sowie der Dorothea Viehmann Park ist mit vielen Märchen verbunden und eine tolle Anlage. In der Knallhütte hatte Dorothea Viehmann als Kind die Märchen gehört, die sie später als Niederzwehrerin den Brüdern Grimm erzählte.

An Knallhütte war unser Wanderweg beendet und die Stärkung tat jedem gut. Ein Gruß an die Mitwanderer von Gerhard Zintel, Gabi Dietrich, Helene und Joachim Henneberg.
H.H.


1. Etappe auf dem Kassel- Steig ( KS ) vom Herkules nach Weimar

Am 11. März 2018 folgten 25 Wander-innen der Einladung des HWGHV Fuldatal die 1. Etappe auf dem Kassel- Steig ( KS ) vom Herkules nach Weimar zu erwandern.

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln, ohne Wartezeiten, wurde der Herkules erreicht. Nach der Begrüßung von Gerhard Lauff, machte sich die A - Gruppe, mit den Wanderführern Bettina Schönfeldt und Gerhard Lauff, auf den Weg. Leider konnten sie nicht wie geplant über den hohen Dörnberg und Helfenstein wandern. Die Strecke war durch Windbruch gesperrt.

So sind sie über den Ort Habichtswald ( Dörnberg ) gewandert. Die B Gruppe führten Anita König und Andrea Schmidt. Es ging zum Herkules und dort konnte man wunderbar das Kasseler -Becken sehen und somit die ganze Strecke vom KS erahnen. Danach machten sich die Wanderer auf den gleichen Weg wie die A- Gruppe.

Kurz vor dem Silbersee wurde eine Pause eingelegt. Bei diesen frühlingshaften Temperaturen hätte man noch länger sitzen können. Weiter in Richtung Igelsburg. hier verließ die A- Gruppe den Steig, die B- Gruppe blieb auf dem KS. Sie hatten einen sehr schönen Blick zur Igelsburg und der Dörnberg lag vor ihnen. Im offenem Feld ging es weiter, die Bundesstraße 251 wurde überquert und von weitem war die A-Gruppe zu sehen. Zeitgleich traf die Gruppe mit den B- Wanderern wieder auf dem KS ein.

Ab hier wurde zusammen gewandert, man konnte bis zur Endeinkehr nicht mehr erkennen wer zur der A oder B Gruppe gehörte ( Respekt an die B-Gruppe ). Unterwegs haben wir schon sehen können, was der Sturm ( Frederike am 18.01.2018 ) angerichtet hatte. Aber am Schieferstein (Einstieg zum Helfenstein), sah es doch sehr bedrohlich aus. Weiter zum Natursee Bühl (an dieser Stelle war im 19.Jahrhundert ein ca. 60 m hoher Basaltkegel).

Hier noch eine kleine Pause mit Blick auf die 2. Etappe von Weimar nach Mönchehof die am 09.09.2018 gewandert wird.


Wanderer gönnen sich eine kleine Pause

Mit bester Stimmung und strahlenden Gesichtern ging es zur Endeinkehr in das Gasthaus "Zum Bahnhof".

Die Rückfahrt wieder mit dem NVV verlief wie am Morgen, keine Wartezeit und alle waren wieder am Ausgangspunkt.

Danke an die Wanderführer/innen für die gut ausgearbeitete Wanderung.


Wanderung des HWGHV Fuldatal von Bad Wildungen nach Fritzlar

Am 8. April 2018 fand die erste Sonntagswanderung in Kooperation mit den Wanderfreunden aus Vellmar statt.Mit 49 Teilnehmern/innen, darunter einige Gäste, war der Bus gut besetzt.

Zügig waren wir in Bad Wildungen-Bahnhof hier war der Start für 16 Wanderer/innen der A-Gruppe mit den Wanderführern A. Schmidt und Karl-Heinz Leistner.
Die B-Gruppe mit 33 Personen, geführt von G. Röhrig und Hans Kiesling aus Vellmar mussten sich noch bis Wenzigerode - 5 km später - gedulden.

Am Rande von Bad Wildungen führte uns der X8 = Barbarosseweg, identisch mit dem Ars Natura, mit leichter Steigung durch das Naturschutzgebiet: Blauer Bruch auf die Höhen des Mühlberges. Ein Blick zurück zeigte uns das ganze Panorama von Bad Wildungen. Unser Weg führte uns durch sonnendurchfluteten Wald mit erstem Grün und Buschwindröschen.
Kurz nach unserer Trinkpause kamen wir an ein Wegekreuz oberhalb von Wenzigerode hier ist die B-Gruppe auf den X8 gestoßen.

Uns, der A-Gruppe ging es gut; es gab viel zu erzählen, auch waren wir voller Vorfreude auf unsere Frühstückspause.Nach einem spannenden Trampelpfad (wenig Markierung) erreichten wir die Schutzhütte des Heimatvereins Büraberg. Hier wurde das Pausenbrot hervor geholt.

Kurze Zeit später verlassen wir den Wald. Im Tal vor uns liegt Rothelmshausen, ein kleiner, idyllisch gelegener Ort.
Unser Weg, jetzt zusätzlich als Bonifatiuspfad -X12- bezeichnet, führt uns zur Wallfahrtskirche "St. Brigida" auf dem Büraberg.

Nach einer kleinen Pause laufen wir über den Kreuzweg bergab zur Eder. Unser Ziel: die Stadt Fritzlar ist nicht mehr weit. Ein weiterer Höhepunkt unser heutigen Tour erwartete uns mit dem Mühlengrabenweg. Ein Pfad mit altem Baumbestand, Totholz und vielen Wassergräben.
Über den Mahlerwinkel laufen wir hoch zum Dom. Die B-Gruppe erwartete uns schon zur gemeinsamen Besichtigung.

Jetzt waren es nur noch ein paar Schritte zur Taverne "Athos".
Alle Wanderer/innen freuten sich nun auf kühle Getränke und das bestellte Essen.

Ein Dankeschön an die Wanderwarte; alles hatte bestens geklappt.

Die Vellmarer und Fuldataler Wanderfreunde hatten einen wunderbaren, sonnigen Sonntag.
E.M.


Mai-Tour der Frauen am 1. Mai 2018

Unsere Frauenwanderung zum 1. Mai 2018 fand am Ausgangspunkt Rathaus-Ihringshausen statt und wurde wieder von unserer Wanderfreundin Andrea Schmidt organisiert. Bei 8 Grad und starkem Wind nicht gerade das beste Wanderwetter. Aber 19 Wanderfreundinnen hatten sich eingefunden, rund ums Fuldatal zu wandern.

Los ging es am Rathaus durch Ihringshausen, vorbei bei den schönen Gärten des Volkswohl-Vereins Richtung Nordstatt zur Ahne.


Entlang der Ahne

Dort ging es entlang der Ahne über die Pariser Mühle zum Gedenkstein von Trott zu Solz.
Hier hatte Andrea bereits am frühen Morgen eine Stärkung für die Wanderfreundinnen deponiert.

Nachdem wir uns gestärkt hatten ging es wieder Richtung Ihringshausen. Dort angekommen fand die sehr schöne Wanderung bei Pizza und Pasta einen gelungenen Abschluss.

Alle Teilnehmer waren sich einig. Ein sehr schöner Tag und ein herzliches Dankeschön an Andrea.
J.S.


Sonntagswanderung am 6. Mai

Zur Sonntagswanderung am 6. Mai trafen sich 32 Wanderer, die vom Gaußturm über Scheden und Meensen nach Lippoldshausen wanderten. Für die A-Gruppe begann die Wanderung beim Wahrzeichen der Stadt Dransfeld - dem Gaußturm - benannt nach dem berühmten Mathematiker Carl Friedrich Gauß.

Bei herrlichem Wanderwetter zeigte sich die Natur von der schönsten Seite, Waldmeister, Knoblauchranke, das unterschiedliche Grün des Mischwaldes waren fazinierend.

Der Studentenpfad X13 führte uns nach Scheden. In Scheden begann für die B-Gruppe die Wanderung. Kurz nach Scheden hatten wir den ersten Anstieg zu bewältigen. Wir Wanderer kennen das schon, nach jedem Anstieg wird man mit schöner Aussicht belohnt. Und Scheden zeigte sich in gelben Rapsfeldern und einer idyllischen Hügellandschaft eingebettet.

In Meensen fanden wir einen schönen Platz zum Ausruhen und zum Stärken. Über den Hainberg, vorbei am Forsthaus Brackenberg, auch hier immer wieder schöne Ausblicke, wanderten wir Lippoldshausen zu. Dort konnten es sich alle Wanderer im Gastgarten des Lokals "Zur Brücke" gut gehen lassen. Wetter, Wanderung und Wanderführer waren toll, ein Dank an Andrea Schmidt, Anita König, Karl Dietrich und Gerhard Lauff.
H.H.


Abendwanderung am Tag des Wanderns

Wenn 28 Männer und Frauen sich zu einer für das Wandern ungewöhnlichen Zeit (abends um 18.30 Uhr) zusammenfinden um gemeinsam an der "Jedermann-Wanderung" teilzunehmen, dann freut das nicht nur die Initiatoren, es bedeutet auch, dass das Motto "Natur, Heimat, Wege im örtlichen Umfeld" das Interesse an dieser Art der Fortbewegung vor der Haustür geweckt hat. Vor der Haustür, das bedeutet für die Fuldataler: die Feldmark mit ihren Wiesen und Feldern, der Lohberg mit der Hasenhecke (auch der Balkon Kassels genannt), die Märchenmühle, der Mischwald, die Fulda u.v.m..

Abwechslungsreich ist die Naturlandschaft, die den Ort Fuldatal umschließt. Eine kaum zu überbietende Artenvielfalt (Pflanzen etc.) erlebt, wer den nahen Reinhardswald erwandert.

Entspannung nach getaner Arbeit, gemeinsam mit Gleichgesinnten, Freunden, schien den Organisatoren ein wunderbarer Ausgleich zum alltäglichen Einerlei.

Bevor sich die relativ große Gruppe in Bewegung setzte, wurde sie von Andrea Schmidt (Wanderwartin) aufs herzlichste begrüßt. Sie klärte auf über die Entstehung dieses Wandertages, der seit 2016 immer am 14. Mai eines jeden Jahres (dem Gründungstag des Deutschen Wanderverbands im Jahr 1883) stattfindet. Sinn und Zweck wurde allen während der Wanderung klar.
Das Wetter an diesem Frühlingsabend war angenehm und ein aufmerksamer Beobachter wird festgestellt haben, wie die abendliche Atmosphäre das Wohlbefinden positiv beeinflusste.

Während der ca. 8 km langen Wanderung durch den Wald, entlang des Waldrandes, lernten die Teilnehmer gut gezeichnete Wanderwege und kommunale Rundwanderwege kennen. Wildbahn X3, Fuldahöhenweg X17, sind Wegebezeichnungen, deren Bedeutung und Verlauf Gerhard Zintel während kurzer Pausen erklärte.
Weit über ein Jahrhundert hinaus haben Wandervereine ehrenamtlich, gemeinsam mit touristischen Gruppen, Wanderwege kreiert, erfasst, markiert und sich stets bemüht, diese nachhaltig zu pflegen.

Auch geschichtliche Ereignisse des 18ten Jahrhunderts, die sich an den nahen Fulda-Furten ereignet hatten, ließ er in seine Erklärungen einfließen.

Nach Abschluss dieser "etwas anderen" Heimaterkundung wurde, wie das bei Wanderern üblich ist, eingekehrt.

Den Gesang einer Nachtigall hatte niemand vernommen - vielleicht bei der nächsten Abendwanderung?
Z.


Familienwanderung

Am Samstag, dem 14. Juli 2018, feierten wir unser Grillfest. Dazu trafen sich um 11:00 Uhr dreiundzwanzig Wanderinnen und Wanderer an der Schneeganshütte, um ihre Rundwanderung durch die Gemarkung Simmershausens zu unternehmen. Wegen des steten Sonnenscheins war jeder schattige Fleck unterwegs ein willkommener Anlass zu einer Trinkpause.


Die Wanderer: am Wasserwerk

Gegen 13 Uhr erreichten sie wieder die Schneeganshütte und wurden schon von den Nichtwanderern erwartet. Das Bewirtungsteam hatte alles aufgebaut, in der Küche und am Grill wurde gearbeitet, denn es galt nun die über 80 Gäste zu bewirten mit Steak und Bratwurst und Kartoffelsalat.


Fleißige Hände in der Küche

Auch Getränke wollten die Gäste haben. Dafür gab es den Getränkestand neben der Schneeganshütte.


Getränkeausschank

Der Alleinunterhalter San Andreas spielte schon Schlager aus zurückliegenden Zeiten zum Mitsingen. Und die Gäste ließen es sich schmecken. Das Essen war lecker. Und die Gäste blieben bei dem Mitsingen und Schnuddeln gerne länger.


Es gab viele volle Tische

Es war eine gelungene Veranstaltung. Der Vorsitzende dankte denen, die diesen Tag für uns gestaltet haben, der Leiterin des Bewirtungsteams, Andrea Schmidt, allen Damen des Teams und den Damen, die die Kuchen für das Kaffeetrinken gebacken hatten. Wir freuen uns auf das nächste Jahr.
K.K.


Wanderung am 05. August

Am 5.8.2018 trafen sich 26 frohgesinnte Wanderer um - trotz den angesagten hohen Temperaturen - in dem waldreichen und attraktiven Solling zu Wandern.

Der Bus brachte uns wohlbehalten zu unserem Ausgangspunkt dem Wildpark Neuhaus.
Unsere Wanderstrecke auf dem Weserberglandweg war gesäumt von romantischen Pfaden und Wegen mit sanftem Untergrund. Der Wald bescherte uns Schatten, die angesagten Trinkpausen waren immer willkommen. So erreichten wir zügig unser 1. Ziel, den Freizeitpark Schönhagen mit dem Baumhaushotel Solling und den Erlebnispark mit Naturbad. Es hatte jeder seine Rucksackmahlzeit dabei. Wer wollte konnte sich im Badsee erfrischen.

Nach ausgiebiger Rast gingen wir ein Stück den X14 und gelangten auf den X19, vorbei am Forsthaus Steinborn. Jetzt boten sich herrliche Weitblicke in eine abwechslungsreiche hügelige Landschaft. Man fühlte sich in eine andere Welt versetzt! Es gab sogar noch grüne Wiesen!!! Die Wege wurden etwas breiter- aber immer noch fuß freundlich. Trinken, trinken war auch in der 2.Hälfte die Devise. Wir sahen die Lunauquelle von oben. Unterhalb vom Sollingturm kamen aus dem schönen schattigen Wald. Um nicht bis Uslar in der Sonne zu gehen , hatten die Wanderführer einen Waldrandweg ausgekundschaftet, der uns bis kurz vor Uslar führte. GENIALE IDEE!!

Unsere Einkehr in Uslar ließ keine Wünsche offen. Zügig wurden die heißbegehrten Getränke und das Essen serviert.

Fazit im Bus: es war eine wunderschöne Tour in einer herrlichen Landschaft. Die Hitze haben wir gar nicht gemerkt!
Ein herzliches Dankeschön an die Wanderführer, die uns einen interessanten Wandertag durch ein großflächiges Waldgebiet an diesem heißen Sommertag geboten haben !
I.M.


Wimpelwanderung zum Deutschen Wandertag 2018 "Eisenach - Detmold"


Begleitung durch die HWGHV-Vereine Fuldatal und Hofgeismar, auf einer Tagesetappe von Reinhardswald Roter Stock nach Niedermeiser

Über viele Jahrzehnte ist es beim Deutschen Wanderverband (DWV) Brauch, den traditionellen Wanderwimpel vom Ausrichtungsort des letzen Wandertages zum Ort des kommenden Wandertages zu tragen. Und dieses ausschließlich zu Fuß!

Der " Rennsteig-Verein1896", als Mit-Gestalter des Deutschen Wanderstages 2017 in Eisenach, hat im Spätherbst die Mitgliedsvereine des DWV informiert, durch deren Wandergebiet die Wimpel-Wanderroute geplant ist.

Spontan hatten sich die HWGHV-Vereine Fuldatal und Hofgeismar bereit erklärt die Wimpelwanderer auf einer Tagesstrecke zu begleiten. Dieses auch unter dem Gesichtspunkt, dass der DWV-Mitgliedsverein "HWGHV Gesamtverein" den Deutschen Wandertag 2020 in Bad Wildungen mit ausrichten wird.

Die gewählte Teilstrecke am Samstag, 11.08., begann pünktlich um 09:00 Uhr im Reinhardswald "Roter Stock". Nach einer kurzen Willkommensbegrüßung des HWGHV startete die Gruppe zum ersten Tagesziel, dem Rathaus in Immenhausen. Hier wurden die Wanderer durch die Repräsentantin der Stadt herzlich willkommen geheißen. Kurz, aber dennoch inhaltsreich wurde die Stadt vorgestellt, bevor zum Imbiss im Rathaus eingeladen wurde. Dieser gute Imbiss wird vielen Wanderern lange in Erinnerung bleiben.


Rathaus Immenhausen

Das nächste Etappenziel, durch freie Feldflur mit herrlichem Panoramablick, - inzwischen hatte sich auch der 1. Vorsitzende des HWGHV Gesamtvereins der Gruppe angeschlossen - war das Rathaus in Grebenstein. Auch hier gab es einen Empfang durch einen Repräsentanten der Stadt, der kurz über die Historie der Stadt informierte. Im Ort hatte der Wimpel-Wanderführer eine Einkehr für eine Stärkung eingeplant, die von allen gern genutzt wurde.


Ankunft in Grebenstein

Auf der dritten und letzten Tagesetappe mit dem Ziel Niedermeiser gab es eine Überraschung! In einer am Wegesrand liegenden Windschutzhütte hatten im Einvernehmen des Gesamtvereins und des Verein Hofgeismar fleißige Wanderfreunde des HWGHV Fuldatal eine Station mit Kaffee und Kuchen eingerichtet. Diese Überraschung kam sichtlich sehr gut an. Besonders der selbst gebackene Kuchen, der dem Wetter angepasst war, wurde reichlich gelobt.


Vor der Kaffeebar

An dieser Stelle muss dem Ehepaar Karin und Dieter Endmann, der Wanderfreundin Christa Groß und der Fuldataler Wanderwartin Andrea Schmidt Dank für die Mühen und die Organisation ausgesprochen werden.

Wegen der eingefügten Überraschung verschob sich der Zeitplan. Als die Wandergruppe, aus dem Wald kommend, auf den Zielort Niedermeiser (Ortsteil von der Stadt Liebenau) zusteuerte, kam ihr der Bürgermeister (in Dienstkleidung) mit seinem Dienstfahrzeug (einem Mofa) entgegen. Dieser Anblick rang allen Wanderern ein Schmunzeln ab. Auf dem Gelände der Ortsfeuerwehr folgte die offizielle Begrüßung bei erfrischenden Getränken.

Der Gastgeber vermittelte eindrucksvoll Informationen und Ausblicke seiner Kommune in Bezug auf die ländliche strukturarme Region.


Persönlichkeiten der Wimpelgruppe mit Bürgermeister von Liebenau und Dienstfahrzeug

Für die Wanderinnen und Wanderer der HWGHV-Vereine, die die seltene Gelegenheit, an einer Etappe einer Wimpelwanderung teilnehmen zu können genutzt hatten, war es ein gelungener, erlebnisreicher Tag. Zu erfahren, herzlich und harmonisch in die Wimpelwandergruppe aufgenommen zu werden, erleichterten die Mühen der über 20 Kilometer langen Wanderung. Der Wimpelwandergruppe aus Thüringen gilt hierfür unser besonderer Dank.

Die HWGHV-Wanderer verabschiedeten sich und wünschten dem Wimpelwandeteam 2018 weiterhin einen guten Verlauf bis zu ihrem Endziel in Detmold.
G.Z.


Sonntag den 19.08.2018 auf zum Festzug nach Detmold

Der Deutsche Wanderverband veranstaltet einmal im Jahr gemeinsam mit einem Mitgliederverein den Deutschen Wandertag. Er gilt als weltweit größtes Wanderfest zu dem jährlich tausende Wanderer und Gäste kommen.

Dieser 118.Deutsche Wandertag fand vom 15.08. bis 21.08.2018 unter dem Motto "Gemeinsam Unterwegs" in Lippe, Land des Hermann, Lippe- Detmold statt. Höhepunkt des Wandertages war der Festzug und wir haben ihn mit 17 Wanderern ( Banner, Wimpelbaum und Motivwagen ) mitgestaltet.

Tagesablauf: 8:00 Uhr Abfahrt mit dem Bus Rathaus Ihringshausen. Kurzer Halt in Simmershausen um Handwagen und Rucksack einzuladen. Weiter fuhren wir nach Vellmar um die Wanderfreunde am Festplatz abzuholen. Gemeinsam geht es besser, denn leider ist es so, dass keiner mehr von den Vereinen einen Bus allein besetzen kann.

Kurz vor 10:00 Uhr waren wir in Detmold. Geschlossen gingen wir zum Schlossplatz. Hier wurde die Wandertagsplakette gekauft und verteilt. Bis zur Aufstellung des Festzugs hatten wir genügend Zeit um auf der Festmeile zu bummeln. Gegen 13:00 Uhr gingen Einige zum zum Bus, denn der Motivwagen musste noch geschmückt werden.

Schon bei der Aufstellung zum Festzug wurde unser Rucksack mit großer Begeisterung
fotografiert.


Kurz vor dem Start

14:00 Uhr ging`s los.


Die Zwillinge Luka und Luis trugen mit viel Freunde unseren Banner

In der Kulturstadt mit ihrem historischen Stadtkern standen tausende Zuschauer und riefen uns auf der ca. 2 km langen Strecke "Frisch Auf" fröhlich zu. Da wir diesmal die Startnummer 19 hatten, konnten wir noch den Rest vom Festzug sehen. Insgesamt haben 61 Wandervereine und 11 Musikgruppen am Festzug teilgenommen,

Pünktlich 18:00 Uhr fuhren wir bei bester Stimmung und mit Freude auf den 119. Deutschen Wandertag, der vom 03. bis 08.Juli 2019 in Schmallenberg & Winterberg stattfindet, nach Hause.

A.Schm.


Sonntagswanderung am 11.11.2018

Eine Wanderung auf dem Hessenweg X6 ist landschaftlich und von der Streckenführung her ein lohnendes Ziel.

Unsere Wanderführer hatten die Teilstrecke für die A-Gruppe (15 Teilnehmer) von Gut Laar nach Hofgeismar und für die B-Gruppe (32 Teilnehmer) von Westuffeln nach Hofgeismar ausgesucht.
Wir starteten am Sonntagmorgen bei etwas regnerischem Wetter im Tal der Warme.

Gut Laar, das ehemalige Schloss. Die wenigen Herrenhäuser und die Parkanlagen machten einen recht verlassenen Eindruck. Die Wassermühle (1599) und das Museum sind 1xjährlich am Mühlentag zu besichtigen. Vorbei an der Friedhofsanlage des Anwesens begann für die A Gruppe ein sportlicher Aufstieg auf einem mit bunten Blättern gesäumten Weg. Der schöne Waldweg - inzwischen lichtdurchflutet- blieb uns erhalten bis oberhalb von Westuffeln. Am Waldrand angekommen wurden wir mit einem weiten Blick in das Hofgeismarer Land belohnt. Weiter ging es vorbei an Feldern zum Friedhof von Westuffeln. Dort sehenswert ein seltenes Predigerhäuschen (1694).Wir durchschritten den Ortskern, der uns durch viel Fachwerk- teilweise originell restauriert- beeindruckte. Auf dem Spielplatz fanden wir genug Sitzplätze für unser wohlverdientes Frühstück. Wir verlassen Westuffeln, durchqueren wieder ein Waldstück auf der X6 und es bieten sich immer wieder herrliche Rundumblicke in unser schönes Hessenland. Wir erreichen das Schwimmbad von Kelze. Eine kleine Hütte bietet Gelegenheit für eine Pause.

Kelze ist eine kleine beschauliche Hugenottensiedlung und gehört zu Hofgeismar. Es erinnert uns an Karneval am Aschermittwoch. Vorbei an der schönen alten Fachwerkkirche finden wir im Ort liebevoll gestaltete Vorgärten.

Wir wandern weiter oberhalb der Kelzer Teiche auf gut begehbaren Wegen nach Hofgeismar.

Unsere Endeinkehr "Zum alten Brauhaus " serviert für jeden das ausgesuchte Menü. Wir lassen es uns gut schmecken und blicken auf einen schönen ausgefüllten Wandertag zurück. Der Bus bringt uns wohlbehalten wieder zurück.

Ein herzliches Dankeschön an die Wanderführer Helene und Joachim für die A-Gruppe, und an Anita und Bettina für die B-Gruppe.
I.M.


Rückblick auf die Adventsfahrt am 8. Dezember 2018
nach Boffzen und Schloss Fürstenberg


Herr Fritsche fuhr uns in den Solling zu unserer ersten Station, der Ölmühle in Boffzen.
In einem informativen Vortrag und anhand einer Schaumühle erfuhren wir die Produktionsabläufe der Ölmühle. Merkmale und Qualitätsunterschiede wurden uns erklärt und praktische Verwendungstipps und Rezeptvorschläge "für den Ölwechsel" in der Küche gegeben.

Nach dem Vortrag gab es viele Köstlichkeiten zum Probieren und die verschiedensten Ölspezialitäten standen zum Test bereit. So manche Kombination, mit einem besonderen Öl angereichert, verwunderte so manchen. Die Vielfalt der Speiseöle, Würzöle, Vitalöle, Aufstriche, Mehl und Essige war enorm und der Besuch der Ölmühle interessant.

Alle hätten sich gefreut, wären die Regentropfen Schneeflocken gewesen!

Im Schloss Fürstenberg fand der Weihnachtsmarkt unter einem neuen Konzept statt, unter dem Motto "Für´s Fest".

Im Schlossmuseum wurden Führungen angeboten, es gab Erläuterungen zu den Werken der Kunstdesigner. Die Hingabe und Geschick einer Porzellanmalerin konnte man bestaunen.
Deutschland`s innovativstes Porzellanmuseum bietet einen Zugang zum Kunsthandwerk und zur Geschichte des Porzellans. In Fürstenberg wird das feinste Porzellan mit der berühmten blauen "7" hergestellt. Die Manufaktur Werksverkauf lud zum Staunen und Einkaufen ein. Das Kennenlernen des Schlosses mit Museum und Manufaktur war ein Erlebnis.

Schnell war die zur Verfügung stehende Zeit vergangen und die Heimreise musste angetreten werden.
H.H.



2019

Sonntagswanderung am 7. April 2019

Gemeinsam mit den Wanderfreunden/innen aus Vellmar brachte uns der Bus nach Elgershausen.

Hier, am Friedhof war der Start für die A-Gruppe mit 17 Wanderfreunden. Die B-Gruppe musste sich noch bis Großenritte gedulden.

Unser Weg führte uns dem Ort hinaus, vorbei an der Naumburg Bahn, auf Rad- und Wirtschaftswegen Richtung Großenritte. Vorbei kamen wir am Wildgehege des ehemaligen Forsthaus Gerott.

Nach unserer Frühstückspause hatten wir die einzige Steigung zu überwinden. Die Wegführung war für eine Frühjahrstour optimal. Freies Gelände und am Waldrand entlang, so dass wir die Sonne, die es gut mit uns meinte, genießen konnten.

Oberhalb von Besse bei einer Trinkpause hatten wir herrliche Aussicht über Schauenburg und den Chattengau. Der Odenberg mit seinem Aussichtsturm, kurz vor Gudensberg gelegen, gab uns die Richtung vor.

Weiter ging es für die gut aufgelegte Gruppe am - Mittelpunkt Deutschlands - vorbei zum Forsthaus Gesteck. Unsere Tour führte uns auf dem X 2 am Latariusgrab vorbei über den Kammerberg. Die Kammerberghütte mit zahlreichen Informationstafeln lockte uns an. Große Waldameisenkolonien trieben uns schnell zur Flucht weiter.

Eine kleine Zwangstrinkpause, da wir die Mitwanderer der B-Gruppe vor uns sahen, tat uns gut. Nach wenigen Kilometern lag Gudensberg mit seinem Umland vor uns.
Alle in der Gruppe wussten: bald sind wir am Ziel. Der Hessische Hof in Gudensberg.

Die B-gruppe mit 23 Wanderfreunden und die A-gruppe konnten die letzten 300 m gemeinsam zur Einkehr zurücklegen. Gutes Essen, eine funktionierende Organisation erwartete uns. Nach dem Essen blieb noch Zeit für einen kleinen Bummel durch Gudensberg bis uns der Bus wieder abholte.

Danke an die Vellmarer Wanderführer Günter Röhrig und Wolfgang Rödding und die Fuldataler Andrea Schmidt und Gerhard Lauff für diese schöne Sonntagstour.
E.M


Jahreswandertreffen in Kaufungen

Am Sonntag, dem 28. April 2019, fanden sich zwölf Wanderrinnen und drei Wanderer zusammen, um mit der Straßenbahn zum Wandertreffen in Oberkaufungen zu fahren. Angekommen liefen wir zur Vereinshalle am Lossestadion. Dort erläuterte Herr Henning vom HWGHV Oberkaufungen, welche Wanderungen angeboten wurden. 5 Wanderer begaben sich auf die ca.10 km - Strecke, 4 auf die 5 km - Strecke und 6 besuchten den Gottesdienst mit Dekanin Jelinek in der Stiftskirche. Nach dem Gottesdienst erhielten wir in zwei Gruppen eine Führung durch den Stiftsbereich mit Erläuterungen zu den Gebäuden und deren Nutzung, die sich im Laufe der Jahrhunderte auch verändert hatte. Der anfängliche leichte Regen trübte die Stimmung nicht und es hellte ja auf und die Sonne kam hervor.

Zurück gegen 12 Uhr an der Vereinshütte, gab es Suppen zum Mittag und danach Kaffee und Kuchen. Horst und Gisela Müller, die mit dem Auto angereist waren, hatten schon Plätze für uns reserviert. Während des Essens unterhielt uns ein Akkordeonspieler mit bekannten Schlagern und Wanderliedern.


Am Tisch

Dann begann das offizielle Programm mit den Begrüßungen von der Vorsitzenden des Wandervereins Niederkaufungen, dem Vorsitzenden des HWGHV Oberkaufungen, dem Bürgermeister Arnim Roß und vom Vorsitzenden des HWGHV Gesamtvereins Hubert Thorwirth. Alle dankten den beiden Zweigvereinen für die gute Ausrichtung der Veranstaltung. Danach folgte eine Tanzgruppe des Wandervereins Niederkaufungen. Horst Seidenfaden erläuterte auf humorige Art, was Nordhessisch ist und wie die Nordhessen sind unter häufigem Lachen der Zuhörer. Zuvor fragte er jedoch ab, wer Nordhesse sei; es waren etwa ein Drittel der Anwesenden. Dann kamen Damen in 20er Jahre Kostümen und boten Lieder aus dieser Zeit dar mit viel Engagement und forderten auch zum Mitsingen auf, was zunehmend gelang. Alle Darbietungen wurden mit tollem Applaus bedacht.
Anschließend gab es die Wimpel und unser Horst war einer der Ersten auf der Bühne, um den Wimpel zu empfangen.

Nach einem nochmaligen Dank an die Organisatoren des Wandertreffens und an die vielen Helfer durch den Vorsitzenden des HWGHV Gesamtvereins leerte sich der Saal und wir gingen bald zur Straßenbahn, um den Heimweg anzutreten.


An der Haltestelle

Es war ein schöner Tag mit schönen Erfahrungen und Gesprächen. Die gerade renovierte Kirche ist auch für einen nochmaligen Besuch mit Führung geeignet. Herzlichen Dank an Andrea, die diese Fahrt organisiert hatte.
K.K.


Rückblick auf die Sonntagswanderung am 5. Mai 2019
"Wanderung auf hohem Niveau"

Für die Vellmarer und Fuldataler Wanderer standen 3 Wanderungen zur Auswahl und so konnte jeder nach Tagesform seine Strecke wählen. 52 Personen wollten den "Hohen Meißner" näher kennen lernen und dank Elke Müller`s Erläuterungen, z.B. dass der Meißner bereits im 12.Jahrhundert erstmals erwähnt wurde, dazu mal noch als "Wiessener". Erst 1913, beim 1. Freideutschen Jugendtag, wurde die neue Namensgebung besiegelt. Heute erinnert eine Gedenktafel daran.

Die A-Gruppe begann die "Königstour", den Premiumweg P1 am Naturfreundehaus. Schon kurz nach dem Start hatten wir eine tolle Kulisse, blauer Himmel, Maiengrün und Schnee! Der 1.Höhepunkt der Strecke war die Kasseler Kuppe, die höchste der 6 Bergkuppen (754 m).

Der romantische Eulenstieg führte uns bergan weiter auf den Kalbepfad zum Kalbesee. Der Kalbesee, die alten Tagebauterassen, die unterirdische seit 400 Jahren an der Stinkesteilwand schwelende Kohle, sind Zeugnis ehemaligen Braunkohlebergbaus. Der Aussichtspunkt Kalbe (721 m) war ein weiterer Höhepunkt dieser Wanderung. Auch an dieser Stelle gab uns Elke gute Informationen. Weiter ging es Richtung Schwalbenthal, ein herrlicher Ausblick und es war gute Fernsicht. Doch der Berg kommt nicht zur Ruhe, die Gaststätte Schwalbenthal ist geschlossen. Auf dem Weg zu den Seesteinen kamen wir an dem alten Steigerhaus und dem stillgelegten Karlstollen vorbei. Auch hier wurde Geschichte gut dokumentiert.

Diese Wanderung war anspruchsvoll und steckte voll mit interessanter Geschichte. Beim letzten Anstieg dieser Wanderung tröstete uns der Gedanke, es ist nicht mehr weit bis zur Einkehr ins Naturfreundehaus/Meißnerhaus.


Ausblick am Meißner Haus

Die B-Gruppe, mit verkürzter Strecke und wenig Steigungen erreichte genauso die Höhepunkte und die schönen Aussichtspunkte. Die Senioren machten einen angenehmen Rundweg und konnten so die Natur genießen.

Die Wanderführer haben ein großes Lob verdient und alle Mitwanderer bedanken sich herzlich bei Andrea Schmidt, Elke Müller, Günter Röhrig, Wolfgang Fedderke und Christa Leverkus.
H.H.


"Tag des Wanderns" am 14. Mai 2019

Am14. Mai wird bundesweit der "Tag des Wanderns" begangen und so trafen sich 24 Wanderer zur geladenen Abendwanderung. Am Infostand des HWGHV begrüßte Wanderführerin Andrea Schmidt die Gäste und stimmte sie mit einem Gedicht vom Heimatdichter Oskar Schade auf die Wanderung ein. Anschließend hatte Wanderführer Gerhard Lauff den schon historisch zu nennenden Standort Eichhecke näher beschrieben. Mit der "Hahn'schen Fabrik" begann die Industriealisierung Ihringshausens es folgten Segelflugzeugbau, Wehrkreissanitätspark und Pelzveredelung Adolf Petzold. In Spitzenzeiten waren dort 1800 Menschen beschäftigt.

Der Weg führte durch den Wald und an der ehemaligen Tierfarm vorbei zum Standort der Schockemühle. Auch hier erfuhren die Wanderer interessante Fakten der 1974 abgerissenen "Schockemühle" und von der gegenüberliegenden Heilanstalt von Gottlieb Schaumlöffel und der Lehranstalt von Eleonore Lemp.

Weiter führte der Weg über "Zuschlag's Ruh zum Schocketal an den legenderen Gasthäusern "Zum Landgrafen" und "Hotel Schocketal" vorbei zurück zum Ausgangspunkt.

Nach den 7 km Wanderung wurde zur Labsal auf ein erfrischendes Bier und Imbiss im Clubheim eingekehrt. In gemütlicher Runde wurde nochmal über die Abendwanderung gesprochen und bedankte sich bei den Verantwortlichen.
J.S.


Teilnahme am 119. Deutschen Wandertag in Winterberg und Schmallenberg

Der jährlich vom Deutschen Wanderverband ausgerichtete Wandertag, ermöglicht den Wander- und Heimatvereinen Begegnungen, Wanderungen und vielfältige Veranstaltungen zu erleben.

Frühmorgens am Sonntag, den 07.Juli, hatten sich Wanderfreunde aus Fuldatal, Vellmar und Kassel an den vereinbarten Treffpunkten eingefunden, um gemeinsam mit einem Bus zum 119. Deutschen Wandertag nach Schmallenberg zu fahren. Das Erkennungszeichen unseres Vereins, der überdimensionale Rucksack auf einem Handwagen, wurde hergerichtet und mitgenommen.

Am Zielort, nach Informationen zum Festzug, hatte jeder noch genügend Zeit, Schmallenberg zu erkunden oder an einem der zahlreichen Stände oder Gastronomien sich zu verköstigen.
Die "Wanderbörse" bot zahlreiche Informationen aus vielen Regionen Deutschlands.

Der Höhepunkt war auch diesmal der Umzug zahlreicher Wander- und gleichgesinnter Vereine durch die Stadt Schmallenberg. Einige tausend Teilnehmer waren gemeldet! Auch der Hessisch- Waldeckische Gebirgs- und Heimatverein war mit Wanderern aus mehreren Zweigvereinen vertreten. Neben vielen originellen Umzugsmotiven war wieder unser Erkennungszeichen - der überdimensionale Rucksack auf dem Handwagen - und die lustigen, durch einheitliche Kleidung erkenntlichen Vereinsfreunde, ein gern gesehenes und umjubeltes Objekt.

Trotz warmem sonnigem Wetter und den damit verbundenen Strapazen, war es ein Erlebnis, an dieser gewaltigen Veranstaltung teilzunehmen. Im Bus herrschte auf der Heimfahrt bei etwas Mattigkeit größte Zufriedenheit.

Besonderer Dank gilt dem langjährigen Wimpelträger Horst Müller und den Damen und Herren, die den Handwagen betreut haben.

Eine Herausforderung für uns wird der 120. Deutsche Wandertag in Willingen sein. Wir freuen uns schon jetzt darauf!
G.Z.


Familienwandern 2019

Am Samstag, dem 13. Juli 2019, fand das traditionelle Familienwandern des HWGHV Fuldatal statt.

Das Wetter kündigte sich an mit Regen und einer frischen Brise. So waren darum auch die Tische und Bänke außen vor der Schneeganshütte in Simmershausen, durch Zelte und Planen liebevoll geschützt und dekoriert, um dem kalten Wetter zu trotzen.

Um 11:00 Uhr traf sich die Wandergruppe, um mit Klaus Kremin als Wanderführer, zu einer 2stündigen Wanderung durch das Fuldatal aufzubrechen.
Rechtzeitig traf die Gruppe gegen 13:00 Uhr wieder an der Schneeganshütte ein,


Unsere Wanderfreunde kommen von ihrer Wanderung zurück um dort mit den Mitgliedern und Gästen, die nicht so gut zu Fuß waren, gemeinsam das Mittagessen einzunehmen.


Es herrschte großer Andrang am Grill und am Getränkestand. Das Bewirtungsteam hatte wieder alle Hände voll zu tun und war mit Begeisterung bei der Sache.
Alles war köstlich zubereitet und jedermann ließ es sich schmecken,

Da aufgrund des kühlen Wetters und des leichten Regens sich bis auf ein paar wenige, im Innenbereich aufhielten, war der Geräuschpegel entsprechend.
Gegen 15:00 Uhr wurde das Kuchenbüfett eröffnet. Sofort bildete sich eine lange Schlange,denn die selbstgebackenen Kuchen der freiwilligen

Es war wieder eine gelungene Veranstaltung!.

Danke an dieser Stelle an all die freiwilligen Helfer, dem Bewirtungsteam, dem Wanderführer und den Kuchenbäckerinnen für ihren Einsatz, um den Gästen ein paar schöne Stunden zu bereiten.

Schade nur, dass so kurz nach dem Kaffeetrinken etliche Gäste die Veranstaltung verließen; mit dem Wetter hatte dies sicherlich nichts zu tun, zumal die Wolken aufbrachen und die Sonne sich blicken ließ.
R.B.


Sonntagswanderung am 4. August 2019 "Zum Grünen See" mit dem Wanderverein Vellmar

An diesem wunderschönen Sommermorgen fuhren wir mit 46 Teilnehmern mit Bonte-Bus über die B 3 Richtung Söhrewald.

Die A-Gruppe startete ihre Wanderung in Eschenstruth und hatte ca. 16 km zurückzulegen. Die B-Gruppe in Fürstenhagen (11,5 km), und die C-Gruppe stieg zuletzt aus und hatte eine Strecke von ca. 8 km vor sich.

Der Weg führte uns über gut begehbare Feld- und Waldwege. Unterwegs genossen wir viele schöne Ausblicke, z. B. zurück ins Tal auf Fürstenhagen und Hirschhagen am Kaufunger Wald.

Eschenstruth wurde bereits 1126 urkundlich erwähnt und gehört heute mit Wickenrode und St. Ottilien zur Gemeinde Helsa.
Fürstenhagen blickt ebenso auf eine lange und wechselvolle Geschichte zurück und hatte bereits 2012 seine 700-Jahrfeier.

Der Riedforstweg und anschließend der Panoramaweg führten uns weiter durch die schattigen Wälder, leider auch des Öfteren vorbei an vertrockneten Fichten.Das Waldsterben ist doch allgegenwärtig. Trotz alledem hatten wir Gelegenheit, richtig durchzuatmen und die Stille des Waldes zu genießen. Eine Wanderung soll ja auch der Entspannung und inneren Einkehr dienen. Anschließend kamen wir nach Quentel, einem Stadtteil von Hessisch Lichtenau.
Auch Quentel ist schon recht alt und fand bereits 1321 Erwähnung. Östlich von Quentel führt eine seit Christi Geburt existierende Salzhandelsstraße vorbei, der Sälzer Weg.

Hinter Quentel hatten wir auf einem super gepflegten Grillplatz eine unserer Pausen.Dann ging es an dem kleinen Fluss Mülmisch weiter mit Blick auf die Grundmühle, an die ein Campingplatz angeschlossen ist.
In der Ferne grüßte uns nach einiger Zeit der Ort Eiterhagen im Tal der Mülmisch. Eiterhagen ist der älteste Ortsteil von Söhrewald. Etwa 1,3 km südwestlich von Eiterhagen liegt der "Grüne See".
In Eiterhagen war auch unsere Endeinkehr, im Wirtshaus "Zum Grünen See", wo wir uns laben konnten.

Ich denke, wir waren uns danach ziemlich einig, dass dies eine sehr schöne Wanderung war, und wir danken unseren Wanderführern und allen Verantwortlichen für die gute Vorarbeit und umsichtige Betreuung.
H.R.


Besuch der Waldbühne Niederelsungen

Mit 50 Wanderfreundinnen/freunden und Gästen fuhren wir am 17. August 2019 zur diesjährigen Aufführung "Der Mann mit der eisernen Maske - Die Rückkehr der Musketiere". Mit einem Glas Sekt wurden wir von unseren Begleiterinnen für diesen besonderen Abend im Event-Zelt empfangen.

Zur Einstimmung hörten wir viel Interessantes und Wissenswertes über die Geschichte der seit 70 Jahren existierenden und aus 400 Mitgliedern bestehende Amateurbühne. Zu Recht nennt sich Niederelsungen: "Das spielende Dorf". 2019 sind es 250 aktive Mitwirkende, die in unterschiedlichen Bereichen: Catering, Werbung, Büro, Bühnenbau, Regie und natürlich auf der Bühne vertreten sind. Selbst die mitwirkenden Pferde durften wir kennenlernen.
Zurück zum Eventzelt wartete unser Waldbühnenmenue und ein kühles Getränk auf uns.

Die Freundlichkeit und Aufmerksamkeit unserer Begleiterinnen war wirklich bemerkenswert.

Pünktlich zum Beginn unseres Theater Erlebnis begann es zu regnen, leider! Aber Wanderer/innen sind wetterfest. Die meisten hatten kleidungsmäßig vorgesorgt. Wer nicht, konnte schnell ein Regencape kaufen.

Nun konnten wir auf der Bühne an Intrigen, Skrupellosigkeit und Fechtkämpfen am Hofe des jungen König Louis XIV. teilnehmen.

Der Wettergott hatte kein Einsehen - es blieb nass von oben. Trotzdem hatten wir einen erlebnisreichen Abend. Auch in der Dunkelheit fanden wir schnell den Bus, der uns sicher zurück nach Fuldatal brachte.

Ich hoffe, in 2 Jahren werden wir uns vor dieser einzigartigen Kulisse "Im Spielenden Dorf" wiedersehen.
E.M.


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Stand: 03.09.2019